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Vivantes
Auguste-Viktoria-Klinikum
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Neues aus der Klinik

23.09.2014: Fachtag der offenen Tür in der Hartmut-Spittler-Fachklinik

Anlässlich des Chefarztwechsels in unserer Klinik am 01.08.2014 laden wir Sie sehr herzlich zu einem Fachtag ein, bei dem wir Ihnen unsere neuen Teamstrukturen vorstellen möchten.

In einem Workshop zum Thema „Familien- und berufsnahe Rehabilitation“ suchen wir den Austausch mit Ihnen, um den Ausbau bestehender Behandlungspfade zu fördern,  aber auch die Entwicklung neuer Synergien zu ermöglichen.

Zum Abschluss des Fachtages  möchten wir Ihnen bei einem Klinikrundgang praktische Einblicke in unsere verschiedenen Therapiebereiche geben.

Programm

  • 13.00 Uhr Begrüßung bei einem Imbiss durch den neuen Chefarzt
  • 13.30 Uhr Workshop „Familien- und berufsnahe Rehabilitation“
  • 14.30 Uhr Pause
  • 14.45 Uhr Klinikrundgang mit Einblick in verschiedene Therapiestationen
  • ca.16.00 Uhr Ende

Abschied von Dr. Andreas Dieckmann

Chefarztwechsel in der Hartmut-Spittler-Fachklinik am AVK

Am 27. Juli 2014 fand im Brandenburg-Saal des Rathauses Schöneberg anlässlich des Abschieds von Dr. Andreas Dieckmann ein Symposium unter dem Titel „Halten und Loslassen“ statt.

Die Hartmut-Spittler-Fachklinik bietet seit nunmehr sieben Jahren die zentrale  Entwöhnungstherapie für Alkohol- und Medikamentenabhängige Menschen im Vivantes Netzwerk an. Mit der Lage in Schöneberg haben suchtkranke Menschen in Berlin eine wohnortnahe Möglichkeit an einer Rehabilitationsbehandlung teilzunehmen. Die besonderen Verdienste von Dr. Andreas Dieckmann waren u. a. die Zusammenführung der beiden Suchtrehabilitationskliniken des Standorts KSP (ehemals Nervenklinik Spandau) und  des Standort KHD (ehemals Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus) im Jahr 2007, sowie die Fortführung der Tradition der Spandauer Klinik,  suchtkranke Patienten nach der von Heigl-Ewers entwickelten Methode der psychoanalytisch interaktionellen Methode (Tiefbrunn Göttingen) zu behandeln.
Die Freiheit in der eigenen  Handlung wiederzufinden und sie nicht vom Suchtmittel steuern zu lassen war und ist ein wichtiges Anliegen in der Arbeit mit den Patienten in der Hartmut-Spittler-Fachklinik. In diesem Sinne war der Ort unter der Berliner Freiheitsglocke eine gute Location, um diesen Tag gemeinsam mit Patienten und Fachleuten zu begehen.

Nach den sehr herzlichen Grußworten der Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung in Tempelhof-Schöneberg Frau Dr. Sibyll Klotz und des Geschäftsführenden Direktors der Vivantes Region West Herrn Dr. Rolf Syben folgten die Vorträge von Herrn Prof. Dr. Joachim Zeiler (Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie), Herrn Prof. Dr. Ulrich Streeck (ehemaliger Chefarzt des Asklepios Fachklinikums Tiefenbrunn), Herrn Dr. Andreas Koch (Geschäftsführer des BUSS) und Chefarzt Dr. Andreas Dieckmann. Diese boten ein weites Spektrum, das von philosophischen Betrachtungen bis hin zu demographischen Entwicklungen reichte, und auch die  Frage beantwortete, wie Psychotherapeuten ihrer Tätigkeit bis ins hohe Alter verbunden sind und  wie sie Abschied nehmen.

Zwischen den  Vorträgen konnten die Teilnehmer durch die schöne Brandenburg-Halle wandeln, miteinander ins Gespräch kommen und sich verabschieden. Nach dem Abschlussvortrag von Dr. Andreas Dieckmann wurde der Taktstock des ersten Chefarztes, Dr. Hartmut Spittler, der auch Musiker war, von dem scheidenden Chefarzt an den künftigen Chefarzt, Darius Chahmoradi Tabatabai feierlich übergeben. Herr Chahmoradi Tabatabai ist seit mehr als sieben Jahren leitender Oberarzt der Hartmut-Spittler-Fachklinik. Dieses Ritual machte deutlich, dass ein gutes Konzept mit einem innovativen Team sich auch in Zukunft den Herausforderungen in der Behandlung von suchtkranken Menschen  in Berlin stellen wird.

Der Gesang des Chors  Friedenau ließ die Veranstaltung feierlich und fröhlich ausklingen.

Bildergalerie zur Veranstaltung

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Erlebnistherapiereise 2014

Am  2. Juni diesen Jahres  starten wieder 10 PatienInnen mit 2 Therapeutinnen zu einer 4-tägigen Erlebnistherapiereise. Diesmal ist das Ziel ein ehemaliges  Forsthaus am See in Rheinsberg. Jagen werden wir dort nicht, obwohl ein entsprechender Kühlkeller vorhanden ist, aber  mit Paddelbooten und auf Wanderungen  die Natur erkunden. Und Park und Schlossanlage Rheinsberg locken sowieso. Wir werden dort  in Gemeinschaft wohnen, den Tag gestalten und gemeinsam Erfahrungen machen, die sowohl Genuss als auch Anstrengung bedeuten können. Aber: alle sind gewillt, das Beste draus zu machen und diese Erfahrungen mit in den weiteren Alltag zu integrieren!



Aktivität hält fit – für Genuss und Arbeitsfähigkeit

Das Selbstwerterleben des Erwachsenen ist nicht mehr so sehr durch die Bestätigung von außen, sondern mehr durch die Selbstakzeptanz bestimmt. Gemeinsame Aktivität ist ein wesentlicher Faktor für die Selbstbestätigung. Die Klinik bietet manche Möglichkeiten, während der Therapie und darüber hinaus, aktive Erfahrungen zu machen: Die Patientenmannschaft der Hartmut-Spittler-Fachklinik hat beim diesjährigen Drachenbootrennen des ADV den 11. Platz belegen können hinter den kräftigen jungen Leuten aus der Selbsthilfe und einigen Drogeneinrichtungen. Die gemischte Mitarbeitercrew hat sich 20 Plätze dahinter eingereiht. Die Teilnahme an den Fußballspielen der Drogenliga hat sich konsolidiert und der Kontakt zu den Berlin-Recycling-Volleys, die uns immer wieder gute Trainingstipps vermitteln, hat die Volleyballgruppe zu einem festen Freizeitbestandteil werden lassen.

Wem das alles zu viel Bewegung ist, der muss nicht in Passivität verfallen: Unser kleiner Chor probt weiter jeden Montag. Unsere Freizeitaktivitäten stehen den ehemaligen Rehabilitanden offen. Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!


99 von 100 Qualitätspunkten

Am 24.1.2012 hatten wir eine Visitation der Deutschen Rentenversicherung Bund, die uns einen guten Eindruck über unsere Leistung vermittelt hat. Einige Hinweise zur Optimierung haben wir gerne  zur Umsetzung aufgenommen. Die Auswertung der für 2011 geplanten Qualitätsziele erbrachte zwei sehr erfreuliche Ergebnisse: Die durch die DRV Bund vorgelegte Auswertung der Therapieleistungen (KTL-Leistungen)zeigte, dass die Hartmut-Spittler-Klinik in allen wesentlichen Leistungsbereichen überdurchschnittliche Zahlen liefert und damit auch den Anforderungsprofilen unterschiedlicher gerecht wird. Der zweite erfreuliche Punkt ist die Laufzeit des ärztlichen Entlassungsberichtes, die von 8,2 Tagen auf 5,6 Tage (DRV Bund) reduziert werden konnte. Dies kommt vor allem der Sicherheit der nachfolgenden Maßnahmen zu Gute.

Bei den Reha-Therapiestandards für die stationäre und ganztägig ambulante Rehabilitation bei Alkoholabhängigkeit erreichte die Hartmut-Spittler-Fachklinik 99 von 100 Qualitätspunkten und gehört nun zu den ersten 7 von 76 Reha-Einrichtungen in der Vergleichsgruppe. Das bedeutet, dass das Leistungsportfolio der Klinik in vollem Umfang den Anforderungen der Deutschen Rentenversicherung entspricht.


Sucht im Alter vorbeugen - und  behandeln

"Lass der Mutter doch die Schlaftablette" – Eine Haltung, über die man diskutieren kann. Zuerst entscheidet natürlich "Mutter" über den Fortgang, aber was kann man ihr empfehlen?  Die Wissenschaft sagt heute, dass sich jeder Tag ohne Sucht positiv auswirkt, sowohl auf die Lebensqualität als auch auf die –erwartung. Herr Dieckmann hat sich im Rahmen eines Vortrags, den Sie hier bei unseren Downloads finden, mit dem Thema beschäftigt. Für mehr Informationen zu Alkoholabhängigkeit im Alter besuchen Sie auch folgenden Link:

Gemeinsam mit der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin und der Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung im Land Berlin hat die Ärztekammer Berlin im Mai 2013 eine Fachtagung durchgeführt, an der auch Dr. Andreas Dieckmann als Suchtbeauftragter der Ärztekammer Berlin mitgewirkt hat. Die Empfehlungen aus der Veranstaltung sind die Förderung der Unabhängigkeit im Alter, die Erhaltung der Selbständigkeit und Lebensqualität, der Einsatz für Respekt und Wertschätzung gegenüber Menschen aller Generationen, die Qualifizierung der professionellen Akteure, die Aufwertung der Sozial- und Gesundheitsberufe, die Bearbeitung der Probleme des Übergangs in den Ruhestand, die Entwicklung zielgruppenspezifischer Angebote, die Beratung und Unterstützung der Angehörigen, die Fortbildung der Ärzte und schließlich die Verbesserung des Medikamentenmanagements für ältere Menschen. Ein Tagungsheft hat die Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin herausgegeben (info@berlin-suchtpraevention.de).


Fußball-Drogenliga

In dieser Saison hat es geklappt! Die Hartmut-Spittler-Fachklinik hat eine eigene Mannschaft in der Fußball-Drogenliga. Der erste Genuss lag für die teilnehmenden Rehabilitanden in der Zuverlässigkeit, mit vollständigen Mannschaften anzutreten. Nach einem ersten Sieg sind die zu erwartenden ernüchternden Ergebnisse gut zu tolerieren. Mit olympischem Geist geht es zunächst um das Dabeisein.

Mehr Informationen zur Drogenliga e.V. finden Sie hier.


Berlin oder Hamburg?

Ungeahntes Interesse hat der unterschiedliche Umgang mit dem Alkoholverbot im öffentlichen Nahverkehr zwischen Hamburg und Berlin in den Medien gefunden. Mit guten Argumenten wird man sowohl die eine als auch die andere Position unterstützen können. Ein Rehabilitand der Spittler-Klinik äußerte unlängst seine relative Zufriedenheit damit, dass er als Suchtkranker in therapeutischen und Selbsthilfegruppen die Gelegenheit hatte, sein Verhalten auf die Genesung einzustellen. In diesem Fall hat er es leicht. Er wird weder in Berlin noch in Hamburg Alkohol trinken.


Berlin-Recycling-Volleys und Hartmut-Spittler-Fachklinik starten gemeinsames Sozialprojekt

Schon seit längerer Zeit übernehmen die Berlin-Recycling-Volleys Verantwortung für soziale Projekte in der Stadt Berlin. Ab sofort werden die Volleyballer aus der Hauptstadt auch mit dem Berliner Vivantes Klinikum, genauer gesagt der Hartmut-Spittler-Fachklinik, zusammenarbeiten.

Neben der Bereitstellung von Tickets für die Heimspiele in der Max-Schmeling-Halle steht das gemeinsame Zusammenwirken, getreu dem Motto „Profisport zum Anfassen“, im Vordergrund. So ist beispielsweise im August ein Besuch der Berlin-Recycling-Volleys Delegation beim Training der Volleyball AG der Klinik geplant. Dieser Besuch soll den Auftakt für regelmäßige Treffen zwischen den Spielern und den AG-Mitgliedern bilden.

Die Unterstützung gilt aber nicht nur den Volleyballern des Klinikums, sondern der gesamten Fachklinik. So sind auch ein Seminar von Chefcoach Mark Lebedew, sowie Gesprächsrunden zum Thema „Sucht und Sport“ in Planung. Im Gegenzug wird Vivantes den SCC JUNIORS mehrere Seminare zum Thema „Persönlichkeitsentwicklung und Sucht“ (Pubertät und Drogen) anbieten. Der Schwerpunkt der Hartmut-Spittler-Fachklinik liegt in der Entwöhnungstherapie von abhängigen Menschen, durch gezielte Maßnahmen werden die Patienten wieder in die beruflichen Abläufe integriert.

Der Manager der Berlin-Recycling-Volleys, Kaweh Niroomand zeigt sich sehr erfreut über die Zusammenarbeit: „Es ist uns wichtig, neben dem Sport auch soziale Verantwortung in Berlin zu übernehmen. Die Vivantes Entwöhnungsklinik leistet tolle Arbeit und wir sind froh, die Einrichtung in Zukunft zu unterstützen“, so Niroomand. Auch von Seiten der Vivantes Klinik erhofft man sich positive Ergebnisse aus dieser Kooperation: „Die Berlin-Recycling-Volleys sind eines der Top-Teams der Berliner Sportlandschaft und es ist toll, dass diese Zusammenarbeit zustande gekommen ist. Ein Mannschaftssport wie Volleyball kann maßgeblich zur Bildung einer Gemeinschaft und der Entwicklung von Selbstbewusstsein beitragen, was aus psychologischer Sicht sehr wichtig für unsere Patienten ist. Noch dazu nehmen die Profisportler natürlich auch eine Vorbildfunktion ein“, sagt der leitende Oberarzt der Hartmut-Spittler-Fachklinik Darius Chahmoradi Tabatabai.


Landesprogramm „Berlin qualmfrei“ – wir sind dabei

Die Fachstelle Suchtprävention berichtet in ihrem neuesten Rundschreiben über Aktuelles aus dem Landesprogramm „Berlin qualmfrei“, dem auch die HartmutSpittler-Fachklinik angeschlossen ist. Aufgrund des großen Erfolges wurde die im Vorjahr begonnene Kampagne zur Information über die Risiken des Tabakkonsums in der Schwangerschaft und die Gefahren des Passivrauchens im Säuglings- und Kleinkindalter in 2011 fortgeführt. Die Kampagne wendet sich an Kinder- und Frauenärzte, Hebammen, Gesundheitszentren, Schwangerschaftsberatungsstellen sowie Kinder- und Jugendgesundheitsdienste. Neu gestartet wurde die Initiative „Wir sind rauchfrei“ mit der Einrichtung des Internetportals

Mehr Infos: www.rauchfrei-info.de


Newsletter der Entwöhnungstherapie – Hartmut-Spittler-Fachklinik

Die Vivantes Entwöhnungstherapie – Hartmut-Spittler-Fachklinik möchte Sie mit ihrem neuen Newsletter regelmäßig über die vielfältigen Angebote informieren. Erfahren Sie mehr über unsere Arbeitsschwerpunkte und lassen Sie sich über aktuelle Veranstaltungen auf dem Laufenden halten.

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