Ein erfahrenes Team für ihre Gelenke

Das Wiedererreichen einer schmerzfreien Beweglichkeit von Knie-, Hüft-, Sprunggelenk oder auch Schultergelenk ist der Wunsch der meisten Menschen, die in unsere Sprechstunde kommen. Um diesen Wunsch zu erfüllen, hat unsere Klinik für Spezielle Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie schon seit über 20 Jahren einen Schwerpunkt in der Gelenkchirurgie einschließlich der Gelenkendoprothetik. Mit der jetzt erfolgten Zertifizierung verfügt Berlin zum ersten Mal über ein Zentrum der höchsten Versorgungsstufe (EPZ Max) für künstliche Hüft- und Kniegelenke. Um dieses Zertifikat zu erhalten, muss die Klinik nicht nur umfangreiche Erfahrung mit sehr hohen Fallzahlen und einen hohen Spezialisierungsgrad auf dem Gebiet der Hüft- und Kniegelenksoperationen nachweisen. Sie muss auch jeden einzelnen Prozessschritt von der präoperativen Vorbereitung, der OP, der postoperativen Behandlung, der Entlassung und der nachfolgenden Rehabilitation akribisch beschreiben.

Das Ziel des Ärzteteams am AVK ist es hierbei, auf die individuelle Gelenkssituation jedes einzelnen Patienten einzugehen, wobei es hier ein abgestuftes Behandlungskonzept von den arthroskopischen Verfahren über Umstellungsoperationen bis hin zum Teilgelenkersatz sowie dem Vollgelenkersatz mit unterschiedlichem Kopplungsgrad gibt.
Der Kunstgelenkersatz ist zwar das letzte Mittel in der Behandungskette, führt aber bei der passenden Indikation in der Regel zu einer neuen schmerzfreien Lebensqualität. Voraussetzung hierfür ist neben den hochwertigen Implantaten insbesondere die Erfahrung der Operateure und des gesamten Behandlungsteams, bestehend aus Anästhesisten, Schmerztherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern. Hierbei ist es wichtig, dass ständig jeder Behandlungsschritt auf seine Qualität hin überprüft und hinterfragt wird, damit im Sinne eines lernenden Systems auch in Zukunft die Patientenversorgung auf höchstem Niveau gewährleistet bleibt.

Qualität und ein langes Implantatleben

Der Wunsch jedes Patienten ist selbstverständlich, dass die neue schmerzfreie Lebensqualität mit dem Implantat so lange wie möglich andauert. Jede neue Entwicklung muss sich daher an den bewährten Implantatmodellen messen. In  unserer Abteilung werden neue Modelle deshalb sehr kritisch geprüft.

Als Leiter des Deutschen Prothesen-Registers e. V. und als Leiter der Arbeitsgemeinschaft Endoprothesen-Register der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische Chirurgie hat der Chefarzt der Klinik Prof. Dr. Kienapfel über Jahre für die Einführung eines bundesweiten Prothesen-Registers mit Erfolg geworben. Inzwischen ist das EPRD (Endoprothesenregister Deutschland) am Netz.

Schmerzfreiheit in der Postoperativen Phase

In unserer Abteilung werden alle modernen Narkoseverfahren einschließlich Regionalanästhesieverfahren vorgehalten. Hierdurch kann z. B. bei der Implantation von Knieprothesen durch die Nutzung eines sogenannten 3:1 Katheters oft eine vollkommen schmerzfreie Beübung postoperativ ermöglicht werden. In der Regel kann jeder Patient bereits am Tag nach der Operation mit einer Vollbelastung beginnen.

Erfahrenes OP-Team

Der Zentrumsleiter Herr Prof. Dr. Kienapfel und sein Vertreter Herr OA Dr. Adrian Voss führen als sogenannte Senior-Hauptoperateure mehr als 100 endoprothetische Knie- oder Hüftoperationen pro Jahr einschließlich Wechseloperationen durch. Darüber hinaus praktizieren an dem Zentrum die Oberärzte Herr Dr. Konrad Polak und Herr Dr. Andreas Becker, die jeweils mehr als 50 operative Eingriffe im Jahr durchführen.

Der Zentrumskoordinator Herr OA Dr. Becker und sein Vertreter Herr Dr. Jan Frisch sind zusammen mit dem Zentrumsleiter Herrn Prof. Kienapfel für die Sicherstellung einer hohen Behandlungsqualität verantwortlich.

Zurück in ein schmerzfreies, normales Leben

Selbst nach guter operativer Versorgung mit hochwertigen Implantaten ist es wichtig, dass der Patient zusammen mit dem Physiotherapie-Team schnell wieder Selbstsicherheit und Vertrauen zu dem neuen Kunstgelenk gewinnt. Hierzu wird vom 1. Tag nach der Operation bis zur nahtlosen Überleitung in eine ambulante oder stationäre Rehabilitation eine systematische Beübung und schmerzarme Mobilisierung durchgeführt. Neben der seit über 10 Jahren bewährten ambulanten Rehabilitation auf dem Klinikgelände arbeitet das AVK auch eng mit vielen Reha-Kliniken in und um Berlin zusammen. Die regelmäßig durchgeführten Patientenbefragungen ergaben, dass mehr als 95 % der Patienten nur noch sehr selten Schmerzen haben und den Besuch der Klinik weiterempfehlen würden.