Das Institut für Radiologie und interventionelle Therapie bietet alle konventionellen, radiologisch diagnostischen Verfahren an. Das Klinikum Am Urban verfügt unter anderem über ein modernes Mehrzeilen-CT (16 Zeilen), ein 1,5 T Mehrkanal-MRT und eine digitale Angiographieeinheit mit Festkörperdetektor.

Im Jahr 2010 gründete am Klinikum Am Urban die Klinik für Innere Medizin II und das Institut für Radiologie und interventionelle Therapie den Schwerpunkt interventionelle hepatobiliäre Medizin. Wir bieten u.a. an:

  • Darstellung der abdominellen Gefäße (Angiographie)
  • den Verschluss von blutenden Gefäßen, zum Beispiel bei der Blutung eines Magengeschwürs oder der Blutung einer Darmwandausstülpung (Divertikelblutung)
  • Magnetresonanztomographie aller Bauchorgane, auch die Darstellung der Gallenblase, Gallenwege und der Gänge der Bauchspeicheldrüse
  • Ableitung von Flüssigkeitsansammlungen im gesamten Bauchraum (z.B. Abszessdrainage)
  • Gewebeentnahme durch Nadeln bei Tumoren, um die exakte Diagnose zu finden (CT-gesteuerte Biopsie)
  • Ableitung gestauter Galle nach außen durch kleine Schläuche (PTCD)
  • Zerstörung von bösartigen Lebertumoren durch Erhitzen (Radiofrequenzablation)
  • Verschluss bösartiger Tumorgefäße mit kleinen Partikeln und zusätzlicher lokaler Gabe von tumorzerstörenden Substanzen (lokale Chemotherapie), kombiniert: transarterielle Chemoembolisation (TACE)
  • Zerstörung von bösartigen Lebertumoren durch die Einspritzung radioaktiver Kügelchen, die sich im Lebertumor ansammeln : Transarterielle Radioembolisation (TARE) auch  selektive interne Radiotherapie (SIRT) genannt
  • Entlastung gestauter Bauchvenen bei Leberzirrhose durch die Anlage eines künstlichen Blutabstroms in der Leber:  Transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt (TIPS)
  • Verödung von Leber -Echinococcus-Zysten
  • Zerstörung bösartiger Tumore durch Auflösung der Zellmembran: irreversible Elektroporation (IRE)