Kontakt

Klinische und interventionelle Neuroradiologie Rudower Straße 48
12351 Berlin
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Institut für klinische und interventionelle Neuroradiologie

Medizinische Leistungen

Schlaganfalldiagnostik

Der Schlaganfall oder Hirninfarkt wird mittels Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) diagnostiziert. Für die Akutbehandlung wird die CT-Angiographie und CT-Durchblutungsmessung eingesetzt. Die MR-Diffusionsbildgebung ergänzt das Methodenspektrum.

Neurovaskuläre Therapie

Das Methodenspektrum umfasst alle eröffnenden und verschließenden Therapien bei Erkrankungen der versorgenden Gefäße von Gehirn und Rückenmark mittels Kathetertechnik.

  • stentgestützte Angioplastie zur Behandlung von Gefäßverengungen
  • intraarterielle Lysetherapie und mechanische Thrombektomie bei akuten Gefäßverschlüssen
  • Verschluss (Embolisation) von Aneurysmen, Gefäßmissbildungen und arterio-venösen Fisteln
  • Embolisation von stark durchbluteten Tumoren der Kopf-Halsregion und Wirbelsäule
  • Die Therapieplanung erfolgt in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit im Neurozentrum.

Funktionelle Bildgebung

Spezielle Untersuchungsverfahren der Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) erlauben eine bessere Differenzierung von tumorösen und degenerativen Erkrankungen des Zentralnervensystems (ZNS) zur Planung einer effektiven und schonenden Therapie sowie zur Kotrolle des Therapieergebnisses.

  • BOLD-Imaging zur Lokalisation verschiedener funktioneller Hirnareale
  • Durchblutungsmessungen zur Einschätzung der Gefäßversorgung
  • Diffusionsbildgebung zur Darstellung von Leitungsbahnen und Nervensträngen
  • Spektroskopie zur Differenzierung und Einschätzung der biologischen Aktivität verschiedener Hirntumoren
  • Spektroskopie zur Diagnostik neurodegenerativer und -metabolischer Erkrankungen

Liquorzirkulationsstörung (Hydrozephalus, Arachnoidalzyste)

Mit speziellen Methoden der Magnetresonanztomographie kann der Liquorfluss in der Schädelhöhle und dem Rückenmarkskanal sichtbar gemacht und gemessen werden. Die Diagnostik dient der Differenzierung von verschiedenen Formen der Liquorzirkulationsstörung (Hydrozephalus oder Wasserkopf) und der Kontrolle therapeutischer Eingriffe (Shunt-Operationen).

Neuroophthalmologie

Mit speziellen Mikrospulen lassen sich anatomische Substrukturen des Augapfels (Bulbus) und der Nachbarstrukturen der Augenhöhle (Orbita) mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersuchen und krankhafte Veränderungen besser diagnostizieren.

Neuroonkologie

Die komplexe bildgebende Diagnostik von Tumoren des Zentralnervensystems (ZNS) erfolgt im Institut für klinische und interventionelle Neuroradiologie mittels Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Darüber hinaus kommen funktionell bildgebende Verfahren

  • BOLD-Imaging
  • Diffusionsbildgebung (Fiber Tracking)
  • Perfusionsmessungen (CT und MRT)
  • sowie die MR-Spektroskopie zum Einsatz.

Stark vaskularisierte Tumore werden operationsvorbereitend oder alternativ mittels Embolisation behandelt.

3D-Datensätze aus CT und MRT bilden die Grundlage für die Neuronavigation.

Schmerztherapie

In enger Zusammenarbeit mit den Kliniken des Neurozentrums und MVZ Neurochirurgie werden periradikuläre Infiltrationen (PRT) und Facettenblockaden CT-gestützt durchgeführt.