
Vivantes Humboldt-Klinikum
Am Nordgraben 2
13509 Berlin
(030) 130 12 0
Rettungsstelle
(030) 130 12 1703


Unser wichtigstes Anliegen ist, dass Sie die bestmögliche Betreuung für Ihre Erkrankung erhalten. Dabei gibt es verschiedene Therapieangebote, die alternativ ambulant, stationär, teilstationär oder tagesklinisch statt finden. Wir legen viel Wert darauf, dass die einzelnen Therapiemodule aufeinander aufbauen.
Im Rahmen unserer Psychiatrischen Institutsambulanz bieten wir Ihnen eine komplexe Betreuung an. Sie werden von Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, die langjährige Erfahrung im Bereich der Diagnostik und Therapie affektiver Erkrankungen haben, medizinisch versorgt. Darüber hinaus sind Psychotherapeuten und Sozialarbeiter für Sie da.
Sollte sich Ihr Zustand im Verlaufe der ambulanten Therapie einmal so verschlechtern, dass eine stationäre Aufnahme erforderlich ist, ist dieses in unserer Klinik zeitnah umsetzbar.
Für Ihren stationären Aufenthalt stehen mehrere Stationen zur Verfügung.
Wir haben einen Akutbereich (Station 1), der dazu dient, schwere psychische Erkrankungen, die mit Eigen- oder Fremdgefährdung einhergehen, so zu behandeln, dass die spezifische weiterführende Therapie zeitnah möglich ist.
Die Station 2 ist speziell für Patienten mit Schizophrenien oder schizoaffektiven Erkrankungen konzipiert.
Auf der Station 3 erfolgt die spezifische Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im höheren Lebensalter – Patienten mit Demenzen und Altersdepressionen werden hier aufgenommen.
Die Station 4 ist der Bereich, in dem die Gemütserkrankungen (= affektive Störungen), also Depressionen, Angsterkrankungen, bipolare Erkrankungen behandelt werden. Wir haben eine besondere Kompetenz in diesem Bereich und sind deswegen im Sinne eines Zentrums für Affektive Störungen sowohl ambulant als auch tagesklinisch eng mit der Station verzahnt.
Während aller stationären Therapien legen wir großen Wert auf die Psychotherapie und wenn erforderlich auf eine speziell auf Ihre Erkrankung abgestimmte Pharmakotherapie.
Wir bieten Ihnen Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Psychoedukation, soziales Kompetenztraining, aber auch Entspannungstherapien und Musiktherapie an.
Wir besprechen zusammen mit Ihnen Ihren individuellen Therapieplan, der natürlich auch auf die Schwere Ihrer akuten Episode Rücksicht nimmt.
Wenn Sie den Komfort eines Hotels nutzen wollen und entweder privat versichert sind, eine Zusatzversicherung haben, oder einen Aufschlag von ca. 70 Euro pro Tag bezahlen möchten, dann stehen Ihnen unsere Frauenkomfortstation 18, oder die Komfortklinik zur Verfügung. Sie erhalten die erkrankungsspezifische medizinische und psychotherapeutische Therapie selbstverständlich auch, wenn Sie nicht direkt auf der Station 4 Ihr Bett haben.
Wenn Ihre Erkrankung so weit gebessert ist, dass Sie einen kleinen Schritt aus der Klinik herauswagen möchten, aber zeitgleich auch die Sicherheit der Station nicht aufgeben wollen, besteht in der zweiten Behandlungsphase die Möglichkeit der teilstationären, stationsintegrierten Behandlung über 2 Wochen. Das bedeutet, dass Sie tagsüber im gewohnten Stationsumfeld bleiben, ärztlich visitiert werden, aber bereits alle Therapien der Tagesklinik wahrnehmen. Nach dem Therapieprogramm können Sie nach Hause gehen.
Von Patienten wird die teilstationäre Betreuung sehr gut angenommen, weil sie dann von ‚Ihrem’ Arzt und ‚Ihrem’ Psychologen, den sie von der stationären Behandlung kennen, gesehen werden, sich aber zeitgleich schon an die Tagesklinik und das eigene Zuhause gewöhnen können.
Die teilstationäre Behandlung kann ein Bindeglied zwischen der stationären Therapie und der Entlassung sein. Sie kann aber auch den Schritt in die tagesklinische Weiterbetreuung ermöglichen.
Unser Ziel ist es, Sie möglichst rasch wieder ‚fit für den Alltag’ zu machen.
Sollten Sie nach der stationären Therapie noch nicht wieder völlig hergestellt sein, oder das im Rahmen der stationären Psychotherapie Gelernte noch vertiefen wollen, gibt es die Möglichkeit der tagesklinischen Behandlung.
Die Tagesklinik versteht sich als ein maßgeblicher Bestandteil Zentrums für Affektive Störungen . Sie befindet sich in einem eigenständigen Gebäude auf dem Gelände des Humboldt-Klinikums und liegt in einer grünen, ökologisch ausgerichteten Umgebung, die das Wohlbefinden und die Selbstheilungskräfte fördert. Das Gebäude ist hell und großzügig, und erlaubt es, dass man sich bei Bedarf auch mal zurückziehen kann.
Die Behandlung in der Tagesklinik ist von einem hohen Maß an therapeutischer Intensität durch Psychologen geprägt, aber immer verbunden mit ärztlicher Begleitung der medikamentösen Behandlung. Die eigens auf Depressionen, Ängste und Bipolare Störungen abgestimmten Therapieprogramme helfen Ihren, ihre Erkrankung zu verstehen und damit umzugehen. Tagsüber nehmen die Patienten an Psychotherapien (Gespräche und Übungen zur „Pflege der Seele“) und Psychoedukation (Aufklärung über die Erkrankung und deren Auswirkungen) teil, abends kehren Sie dann Ihr häusliches Umfeld zurück.
Das Schwesternteam ist speziell geschult für die Erkrankung, wegen der Sie in der Tagesklinik behandelt werden, und steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.