
Vivantes Klinikum Am Urban
Dieffenbachstraße 1
10967 Berlin
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Rettungsstelle
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Die Brustoperation ist eine der häufigsten Eingriffe in der plastisch-ästhetischen Chirurgie, die Gründe für den Wunsch nach einer Veränderung sind vielfältig. Bevor eine Operation zur Formveränderung durchgeführt wird, erfolgt eine ausführliche Besprechung der möglichen Operationstechniken und der damit verbundenen Risiken und Komplikationen.
Wir nehmen uns ausreichend Zeit, damit Sie eine realistische Vorstellung von dem zu erwartenden Ergebnis bekommen und die Gelegenheit für Fragen nutzen können. Sollte bei Ihnen eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse zu erwarten sein, werden wir ein Ärztliches Gutachten erstellen, das Sie dann der Krankenkasse vorlegen können. Nach dem Erstgespräch bleibt so viel Zeit wie Sie wünschen, um ggf. auch eine Zweitmeinung einzuholen. Die Operation wird frühestens zwei Wochen später stattfinden, damit Sie ohne Druck und gut aufgeklärt zur Operation kommen können. Wir bieten Ihnen, neben der bereits beschriebenen onkoplastischen und rekonstruktiven Brustchirurgie, ein breites Spektrum formverändernder (ästhetischer) Brustoperationen an:
Gerne beraten wir Sie umfassend in unserer speziellen Sprechstunde, Termine erhalten Sie täglich über das Sekretariat der Klinik.
Ziel der operativen Therapie ist die vollständige Entfernung des bösartigen Tumors „im Gesunden“. Durch die vielfältigen Maßnahmen der Brustkrebsfrüherkennung und die verfeinerten Operationstechniken gelingt es heute in der Mehrzahl der Fälle, brusterhaltend zu operieren. Der entstehende Volumendefekt kann durch verschiedene Operationstechniken so ausgeglichen werden, dass neben den onkologischen auch plastisch-ästhetische Kriterien berücksichtigt werden (onkoplastische Operationen).
Für einige Frauen bietet sich die Brustverkleinerung als brusterhaltende Operation an, um den Effekt der notwendigen Bestrahlung der Brust zu optimieren. Die andere Brust kann in gleicher Operation oder später angeglichen werden. Bei größeren Tumoren kann eine medikamentöse Therapie (Chemo- oder endokrine Therapie) vor der Operation zu einer deutlichen Verkleinerung des Tumors führen, so dass eine Brusterhaltung auch dann möglich ist.
Die bis vor wenigen Jahren routinemäßig durchgeführte Entfernung der Lymphknoten aus der Achselhöhle wird heute durch die Entfernung des sog. Wächterlymphknotens (sentinel node) ersetzt, wenn keine auffälligen Lymphknoten in der Achselhöhle getastet oder durch Ultraschall nachgewiesen werden können. Der Pathologe überprüft noch während der Operation, ob der Wächterlymphknoten befallen ist. Ist dies der Fall, müssen üblicherweise etwa zehn Lymphknoten entfernt werden.
Besteht aus medizinischer Indikation die Notwendigkeit zur Entfernung der Brust, bieten wir unseren Patientinnen einen sofortigen oder einen späteren Wiederaufbau der Brust durch Implantate, Eigengewebe (Latissimus-dorsi-Lappen oder TRAM-Lappen) oder die Kombination von beiden an. Wird ein sogenannter freier Lappen (mit Gefäßanschluss) gewünscht (DIEP, FCI, I-GAP u.a.) oder notwendig, wird der Plastische Chirurg in unserem Brustzentrum hinzugezogen.