
Vivantes Klinikum im Friedrichshain - Landsberger Allee
Landsberger Allee 49
10249 Berlin
(030) 130 23 0
Rettungsstelle
(030) 130 23 1710

Sollten Sie unsere Rettungsstelle selbstständig aufsuchen, melden Sie sich bitte am Tresen bei der Pflegekraft. Halten Sie bitte Ihre Versichertenkarte und Ihren Personalausweis und ggf. die Notfalleinweisung Ihres Hausarztes zur administrativen Aufnahme bereit. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherungen ohne Zuzahlungsbefreiung zahlen einmal im Quartal für die Krankenkasse eine "Notfallpraxisgebühr" in Höhe von 10,00 Euro, falls keine Notfalleinweisung vorliegt.
Schildern Sie die Art und Dauer Ihrer Beschwerden und geben Sie auch zusätzliche Informationen wie Allergien, die Einnahme von zum Beispiel blutgerinnungshemmenden Medikamenten oder eine eventuell bestehende Schwangerschaft an. Weitere wichtige Informationen sind Telefonnummern von Angehörigen, alte Befundberichte oder Informationen aus Ihrem Impfausweis. Unsere Pflegekräfte werden weiterführende Fragen stellen, um Ihr Beschwerdebild einer intern festgelegten Dringlichkeitsstufe zuzuordnen. Je nach Schwere Ihrer Erkrankung oder der auftretenden Symptome nehmen Sie noch im Wartebereich Platz oder werden direkt in den Behandlungsbereich der Rettungsstelle vorgebracht.
Patienten, die liegend durch Rettungsfachkräfte zu uns kommen (Krankenwagen, Notarztwagen oder Hubschrauber), werden immer direkt in der Rettungsstelle an eine Pflegekraft und einen Arzt übergeben.
Wir behandeln unsere Patienten nach der Dringlichkeit der Erkrankung und der Symptome und nicht nach der Zeit des Eintreffens. Haben Sie daher bitte Verständnis dafür, dass manche Patienten mit einer Wartezeit rechnen müssen und andere Patienten, mit einer schwerwiegenderen Erkrankung vor Ihnen aufgerufen werden. Sollten Sie aber eine Verschlechterung Ihres Zustandes im Wartebereich feststellen, so sagen Sie dies bitte der Pflegekraft im Tresenbereich.
Ihre Angehörigen können Sie für einen kurzen Zeitraum auch in den Behandlungsbereich der Rettungsstelle begleiten. Bitte haben Sie aber auch Verständnis dafür, dass aufgrund der räumlichen Enge der Rettungsstelle derzeit nicht alle Angehörigen die Patienten begleiten können.
Bitte achten Sie auf die Einhaltung der Hygiene, indem Sie sich häufiger die Hände waschen oder desinfizieren, in den Ärmel husten oder niesen und ggf. bei einer Infektionserkrankung wie beispielsweise einer "Grippe" auch einen Mundschutz tragen, den Sie bei uns erhalten können.
Das Patientenaufkommen ist generell in der Zeit von 11.00 - 21.00 Uhr und für gewöhnlich von Freitag bis Sonntag und an den Feiertagen besonders hoch. Hier ist in der Regel mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Durch entsprechende Dienstplanmodelle und Arbeitsabläufe versuchen wir uns bestmöglich darauf einzustellen. Nur: Der Notfall ist nicht planbar. Und es gibt Tage, an denen viele Patienten beinahe zeitgleich unsere Rettungsstelle in einem sehr kritischen Zustand aufsuchen. Dies ist die besondere Herausforderung unseres Arbeitsbereiches: das Ungewisse und Unplanbare jeden Tag so zu bewältigen, dass alle Patienten entsprechend der Schwere ihrer Symptome und Erkrankungen gut versorgt werden.
Wenn Sie als Patient aufgerufen werden, gehen Sie bitte in das genannte Behandlungszimmer. Patienten, die liegend eingeliefert wurden, kommen unmittelbar in den für Sie zuständigen Behandlungsbereich. Alle Rettungsstellenärzte wie auch das Pflegeteam arbeiten im Schichtbetrieb. Darüber hinaus kommen so genannte Konsiliarärzte der anderen 12 Fachabteilungen zu den Patienten mit spezifischen Krankheitsbildern in die Rettungsstelle.
Je nach Schwere Ihrer Erkrankung kann es neben der Befragung und der körperlichen Untersuchung notwendig sein, bestimmte diagnostische Maßnahmen wie eine Blutabnahme, eine Röntgenaufnahme oder eine Sonographie durchzuführen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie bestimmte Maßnahmen nicht ausreichend verstanden haben.
Entsprechend Ihrer Erkrankung und Ihrer Symptome legt Ihr betreuender Arzt einen Therapieplan fest. Sie erhalten ggf. Schmerzmittel, Infusionen oder Medikamente gegen Symptome wie Übelkeit oder Schwindel. Bestehende Wunden werden versorgt, evtl. ist auch eine Naht der Wundränder notwendig. Hier ist insbesondere Ihr Impfstatus gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) wichtig. Bringen Sie möglichst Ihren Impfausweis mit. Knochenbrüche müssen ggf. eingerichtet und danach in einem Gips ruhig gestellt werden oder benötigen eine Operation.
Der Arzt gibt Ihnen alle Informationen, was Sie im Anschluss an die Behandlung tun können, um Ihren Genesungsprozess zu unterstützen. Sie erhalten nach Abschluss von Diagnostik und Therapie einen Befundbericht, den Sie bitte Ihrem niedergelassenen behandelnden Arzt geben.
Je nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung kann auch eine stationäre Aufnahme oder auch eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus notwendig sein. Dies alles wird der betreuende Arzt mit Ihnen besprechen. Teilen Sie uns in diesem Fall auch Ihre Wünsche mit, wenn Sie Wahlleistungen in Anspruch nehmen möchten. Wenn Sie nach Hause entlassen werden können, ist es immer vorteilhaft, dass Sie durch einen Angehörigen abgeholt werden. In jedem Fall können wir gemeinsam besprechen, wie Sie nach Hause gelangen, z.B. ob wir Ihnen ein Taxi rufen sollen.