
Vivantes Klinikum im Friedrichshain - Prenzlauer Berg
Fröbelstraße 15
10405 Berlin
(030) 130 16 0
Rettungsstelle
(030) 130 16 1084

Die Klinik leistet mit einem modern ausgestatteten Operationstrakt über 2.500 Operationen im Jahr. Die videoendoskopische Operationstechnik wird dabei in zwei Dritteln der Operationen angewandt, Tendenz steigend. Dabei erfolgen Eingriffe an folgenden Organen:
Die Klinik setzt ein optimiertes Operationsverfahren (Totale Mesorektum-excision) ein. Kernstück des Therapiekonzepts ist die multidisziplinäre Zusammenarbeit von Radiologen, Chirurgen und Pathologen zur optimalen Therapiefestlegung für aktuelle Patienten und für einen Informationsaustausch und Lernen für die Verbesserung der Therapie zukünftiger Patienten. Alle Entscheidungen und Therapien werden aus einer Hand gesteuert.
In unserer Klinik werden alle im Rahmen der Nachsorge notwendigen Untersuchungen durchgeführt.
Gegenwärtig nimmt die Klinik aktiven Anteil an den Vorbereitungen einer im Herbst 2007 beginnenden MERCURY-Folgestudie zum besonders problematischen tiefgelegenen Rektumkarzinom. Hierfür hat die Klinik in Zusammenarbeit mit englischen Kollegen aus Basingstoke und London eine Neukonzeption des Operationsverfahrens entwickelt.
Nach Indikationsstellung – vornehmlich im Rahmen der Proktologischen Sprechstunde – werden Eingriffe bei folgenden Erkrankungen geplant und vorgenommen:
Als wichtiges diagnostisches Mittel steht dabei der Endorektale Ultraschall mit langjährig erfahrenen Untersuchern zur Verfügung.
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse werden in enger Zusammenarbeit mit Gastroenterologen, Radiologen, Chirurgen und Intensivmedizinern behandelt. Insbesondere die gemeinsame gastroenterologisch-viszeralchirurgische Bettenstation gewährleistet die notwendige Abstimmung des Ablaufes von Diagnostik und Therapie.
Bei akut-nekrotisierender Pankreatitis werden Nekrosektomien, Bursalavagen und das Konzept der programmierten therapeutischen Spülung angewendet.
Die Behandlung von z.B. Leisten- und Narbenbrüchen erfolgt vor allem durch minimalinvasive Operationsverfahren mit Implantation von Kunststoffnetzen. Dies bedeutet für die Patienten eine deutlich schnellere Rückkehr in den beruflichen und privaten Alltag