Kontakt

Vivantes
Netzwerk für Gesundheit GmbH
Aroser Allee 72-76
13407 Berlin
(030) 130 10

Turmfalken-Tagebuch

Die Highlights unserer Turmfalken und Fotos finden Sie hier in unserem Turmfalken-Tagebuch. Beobachten Sie die Entwicklungen unserer Turmfalken in beiden Nistkästen.

Tagebuch - Nistkasten Ost

Dienstag, 3. Mai 2016 - Das erste Ei!

Auch im anderen Nistkasten mit der Öffnung nach Osten liegt seit dem 1. Mai ein erstes Turmfalken-Ei. Jetzt hoffen und warten wir auf weitere Eier. Alle zwei bis drei Tage legt das Weibchen normalerweise ein Ei dazu.

Donnerstag, 5. Mai 2016 - Herrentag

Am Herrentag hat der Vogelvater in spe die Brutpflege übernommen. Zu erkennen ist das Turmfalkenmännchen an dem rotbrauen Rückengefieder mit schwarzen Flecken und blaugrauen Schwanzfedern mit schwarzer Querbinde - das ist auch von unten gut zu erkennen, wenn der Falke fliegt.

Freitag, 6. Mai 2016 - Ei Nummer 2

In der Morgensonne entdecken wir das zweite Ei im Nistkasten. Anfangs werden die Eier nicht ständig bebrütet, erst ab dem  zweiten oder dritten Ei wird fest gebrütet. Dadurch wird der Altersabstand bei den Jungvögeln nicht zu groß und auch die später Geschlüpften bekommen eine Chance sich im Nest zu behaupten.

Sonntag, 8. Mai 2016 - Noch ein Ei

Es geht weiter wie gehofft: Am Sonntagnachmittag liegt das dritte Ei im Kasten. Wie viele es wohl noch werden?

Sonntag, 8. Mai 2016 - Lieblingsspeise

Hat die Turmfalkendame eine Maus erbeutet? Sieht ganz danach aus. Die Lieblingsspeise der Falken sind Feld- und Wühlmäuse, nach denen sie im typischen "Rüttelflug" Ausschau halten. Dabei steht der Falke quasi in der Luft, die Schwanzfedern breit gespreizt und kräftig und schnell mit den Flügeln schlagend. 

Dienstag, 10. Mai 2016 - Eierzählen

Das Turmfalkenweibchen funktioniert wie ein Uhrwerk. Am Dienstag liegt Ei Nummer 4 im Kasten. Hier scheint das Falkenmännchen nachzuzählen.

Mittwoch, 11. Mai 2016 - Yogaübung

Was hier so aussieht, als praktiziere unser Turmfalkenweibchen Yoga, ist Gefiederpflege. Dazu hat der Vogel nun Zeit, denn es wird fast durchgehend gebrütet - insgesamt etwa 30 Tage lang.

Samstag, 14. Mai 2016 - Wachablösung

Bei der „Wachablösung“ übernimmt das Männchen das Brüten. Hier sehen wir, dass die Turmfalken-Weibchen etwas größer und schwerer als die männlichen Artgenossen sind. Turmfalken sind Leichtgewichte: Sie wiegen nur etwa 200 Gramm.

Montag, 16. Mai 2016 - Es bleibt wohl dabei...

Mehr als vier Turmfalken-Eier werden es im östlichen Nistkasten wohl nicht. Normalerweise legt das Vogelweibchen immer im Abstand von zwei bis drei Tagen ein neues Ei. Doch nun ist es fast eine Woche her, dass das letzte dazugekommen ist. Wir freuen uns also auf Vierlinge! 

Mittwoch, 18. Mai 2016 - Auweia

Ein Ei ist kaputt - und die Turmfalkendame ist in entsprechend großer Aufregung. Wir sehen die zerbrochenen Eierschalen im Kasten. Ist ein Streit vorausgegangen? War es ein Unfall? Nach einiger Zeit beruhigt sich der Vogel und brütet weiter - jetzt eben nur noch 3 Eier.

Donnerstag, 19. Mai 2016 - heftiger Kampf

Nachdem am Vortag ein heftiger Kampf im Nistkasten mit einem fremden Weibchen stattgefunden hatte, brütet das Weibchen jetzt nur noch auf drei Eiern (eines wurde beim Kampf zerbrochen). Dies kann immer mal wieder vorkommen wenn nichtbrütende, revierfremde Falken versuchen den Brutvogel zu vertreiben bzw. zu ersetzen. Manchmal führen  solche Auseinandersetzungen sogar zum Tode von einem Kontrahenten.

 

Sonntag, 22. Mai 2016 - nur noch 2 Eier

Leider verläuft es bei der zweiten Brut auch weiterhin nicht gut. Von ursprünglich vier gelegten Eiern sind jetzt nur noch zwei übrig. Man darf gespannt sein, ob überhaupt noch ein Ei zum Bruterfolg führen wird.

Mittwoch, 25. Mai 2016 - Das Falkenpaar

Auf diesen Fotos kann man unser Falkenpaar vom Nistkasten Ost sehen. Das Weibchen ist einfarbig braun/beige gefärbt, dass Männchen hat eine graue Kopffärbung und graue Schwanzfedern. Beide Falken brüten zum ersten Mal gemeinsam am Neuköllner Wasserturm, denn sie  tragen beide Vogelwartenringe.

 

Weibchen

 

Männchen

Freitag, 27. Mai 2016 - Ringablesung

Wie bereits erwähnt, tragen beide Falken einen Vogelwartenring. Es ist gelungen die jeweiligen Kennziffern abzulesen (ohne Fang der Falken), sodaß sich jetzt ihr Alter und die Geburtsstätte eindeutig zuordnen ließ.

Das Weibchen wurde am 28.Juni 2012 als Jungvogel im Nistkasten der St. Annen Kirche in Berlin Steglitz (ca. 10 KM entfernt) beringt. Es ist jetzt 4 Jahre alt.

Das Männchen wurde am 26. Juni 2010 als Jungvogel im Nistkasten der Petrus Kirche in Berlin Steglitz (ca. 9 KM entfernt) beringt. Es ist jetzt 6 Jahre alt. Bereits im Jahre 2013 war das Männchen als Brutvogel am Krankenhaus Neukölln mit einem anderen Weibchen erfolgreich.

Es handelt sich bei beiden Falken also um erfahrene Altvögel, der Altersdurchschnitt der Berliner Turmfalken liegt bei ca. 3 Jahren.

Dienstag, 31. Mai 2016 - ob wohl Nachwuchs kommt?


Nach den heftigen Kämpfen der letzten Wochen und dem Verlust von zwei der vier Eier ist es ruhiger geworden. Unsere zweite Falkendame aus Steglitz brütet ruhig und geduldig, stets gut versorgt vom Falkenmann. Nun ist es bis zum möglichen Schlupf rein rechnerisch auch nicht mehr weit, vielleicht können wir dann auch im zweiten Nistkasten gegen Ende der Woche junge Falken begrüßen. Unserer Falkenmutter und ihrem Mann sei es gegönnt, nach so viel Stress und Geduld.

Sonntag, 5. Juni 2016 - Brütende Hitze

34,7 Grad Celsius misst das Thermometer der Kamera im Nistkasten. Die Falkendame brütet auch bei diesen Temperaturen fast ohne Unterbrechung weiter. Schützend legt sie ihre Flügel um die zwei verbliebenen Hoffnungsträger. Und wenn sie die Brutstätte mal verlässt, ist das Turmfalken-Männchen gleich zur Stelle.

Ob Jungvögel schlüpfen oder nicht , hängt auch davon ab, ob die Eier befruchtet waren. Heute sind 34 Tage vergangen seit das erste Ei im Kasten lag.


Dienstag, 7. Juni 2016 - Da bist du ja endlich!

Das Warten hat ein Ende - der erste Jungvogel ist geboren. Um kurz nach sieben Uhr morgens macht er einen munteren Eindruck. Nun richten sich alle Blicke auf das Ei Nummer 2, aus dem hoffentlich bald ein Geschwisterchen schlüpft.

 

 

Mittwoch, 8. Juni 2016 - Warten aufs Geschwisterchen

Manchmal schlüpfen Turmfalken- Geschwister am selben Tag, manchmal liegen ein paar Tage dazwischen. Während im benachbarten Nistkästen heute die etwa drei Wochen alten Vogelkinder bereits beringt werden, warten wir hier noch auf das zweite Turmfalken-Baby. Oft wärmt die Falkenmutter das Ei und das geschlüpfte Junge - ob das bei mehr als 34 Grad Celsius im Kasten wohl nötig ist?

Montag, 13. Juni 2016 - Einzelkind

Sechs Tage ist es nun schon her, dass der Erste und bisher einzige kleine Falke aus einem der zwei verbliebenen Eier geschlüpft ist. Er wird auch alleine bleiben, denn aus dem letzten Ei wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein weiterer Jungfalke mehr schlüpfen. Nun ist unser kleiner Falke also ein Einzelkind. Es hat natürlich den Vorteil, dass er die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner beiden Eltern genießen kann. Auch die Versorgung mit Futter ist mehr als üppig, dies ist gut an den vielen Futterresten im Nistkasten zu sehen, es liegen meist mehrere tote Spatzen in den Ecken des Nistkastens herum. Wenn der Kleine satt ist, werden die Futterreste dort in den Ecken deponiert, damit die Mutter später darauf zurückgreifen kann.

Verwöhntes Einzelkind

Mittwoch, 15. Juni 2016 - Futtern bei Muttern

Ein Größenvergleich: Unten auf dem Foto sieht man die etwa zweieinhalb Wochen älteren Nachbarskinder. Und oben unser Turmfalken-Einzelkind. Was für ein Unterschied!


Unser Baby wird von der Vogelmutter im Wechsel gewärmt und gefüttert. Auch das andere Ei –aus dem wohl leider kein weiteres Falkenbaby mehr schlüpfen wird – wird weiter emsig unter die elterlichen Federn geschoben und weiter bebrütet. Offenbar hat die Turmfalkendame die Hoffnung noch nicht aufgegeben…

Sonntag, 19. Juni 2016 - Mondsüchtig

Unser Einzelkind wird auch weiterhin gut von den Falkeneltern versorgt und die Falkenmutter wärmt es an kalten Tagen und hält in der Nacht Wache bei dem Kleinen. In den klaren Mondnächten dieser Tage wandert der Jungfalke zum Kastenausgang und betrachtet das Mondlicht. Wie schön!

Mondsüchtig

beide müde

Dienstag, 21. Juni 2016 - Keiner zum Kuscheln

Leider hat unser kleiner Turmfalke keine Geschwister. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil: Das Futter wird nie knapp, schließlich gibt es keine Konkurrenz. Ein Nachteil: Als Einzelkind kann man nicht kuscheln. Normalerweise schmiegen sich die Jungvögel in diesem Alter aneinander und halten sich so gegenseitig warm, denn die Falkenmutter ist nun immer seltener im Nistkasten.

Aber der Berliner Frühsommer meint es gut mit dem Falkennachwuchs: Auch nachts ist es noch relativ warm, selten sinkt die Temperatur im Kasten unter 18 Grad Celsius. Und es zeigen sich schon neue Federn unter dem zweiten so genannten Dunenkleid, das nun auch immer grauer wird.

Montag, 27. Juni 2016 - Ein Ring und Streicheleinheiten für Falko

Nun ist er beringt und getauft: Unser kleiner Turmfalke „Falko“. Vorschul-Kinder aus der Tagesklinik des Vivantes Klinikum Neukölln durften den Vogel sogar vorsichtig streicheln. Sie stellen viele interessierte Fragen. Die Kinder haben auch zugesehen, wie der Falke gewogen und seine Flügellänge gemessen wurde, um sein genaues Alter festzustellen. Er wog 220g und war 21 Tage alt.

  

Den Ring hat Falko von dem Greifvogelexperten Stefan Kupko bekommen. Seine Ringnummer lautet: GN 86645.

 

Als Stefan Kupko den Nistkasten mit einer Holzwand zusperrte, um den jungen Vogel herausholen zu können, ohne dass er in Panik aus dem Kasten flüchtet und abstürzt, regte sich die ausgesperrte Turmfalken-Mutter sehr auf. Ihre lauten Rufe begleiteten die Beringung. Für etwa eine halbe Stunde sahen die Besucher unserer Webcam einen Zettel mit dem Hinweis, dass der Falke gleich wiederkomme: „… werde nur schnell beringt.“

Falko hat sich von dem „Schrecken“ der Beringung schnell erholt. Seine Mutter kam sofort nach seiner Rückkehr zurück, um ihr Baby zu begrüßen und sich zu vergewissern, dass es ihm gut geht. Eine fürsorgliche Falkendame!

Mittwoch, 29. Juni 2016 - Das geheimnisvolle Ei

Aus einem Ei war kein Vögelchen geschlüpft. Lange lag das Ei noch im Nistkasten, wurde von der Turmfalkenmutter noch tagelang bebrütet und gehütet, bevor sie es schließlich aufgab. Und das Ei wurde auch dann und wann von Klein-Falko hin und her gerollt.

Jetzt ist das Ei weg – aber wohin? Die Erklärung ist einfach: Am Montag bei der Beringung hat der Greifvogelschutz-Experte Stefan Kupko es aus dem Nistkasten geholt. Er hat es vermessen, fotografiert und dann mit einem Schraubenzieher geöffnet, um zu sehen, ob es überhaupt befruchtet war.

Die traurige Entdeckung: In dem Ei war ein gut entwickelter Vogel-Embryo, der abgestorben ist. Über die Ursache können wir nur spekulieren. In den meisten Fällen, in denen Vögel nicht schlüpfen, gab es zu lange Brut-Unterbrechungen, so dass das Ei zu kalt geworden ist. Den toten Embryo hat Herr Kupko im Garten bestattet.

Freitag, 1. Juli 2016 - Neues Outfit und große Neugierde

Unser kleiner Falke ist kaum wiederzuerkennen: Der Federflaum ist verschwunden und wurde durch richtige Federn ersetzt. Falko sieht fast "erwachsen" aus, nur eben noch kleiner.

Die letzte Phase seiner Kindheit hat nun begonnen. Er wird nun auch immer mutiger und neugieriger. Er wagt sich auch schon mal auf das Brett vor dem Nistkasten, um heraus zu gucken. Große, weite Welt!
Seine Eltern sind nur noch kurz im oder am Kasten zu sehen. Sie versorgen ihn aber sehr gut mit Beute.

 

Montag, 4. Juli 2016 - Trainingseinheit

Da ist was los im Nistkasten! Falko übt das Fliegen. Dafür schlägt er mit seinen Flügeln im Kasten auf und ab und trainiert so seine Flugmuskulatur. Denn seinem ersten Ausflug außerhalb des Kastens muss er ja schon „richtig“ fliegen - schließlich liegt sein Zuhause in 40 Metern Höhe.

Die Flügelspannweite des Jungfalken ist schon beachtlich - wenn man bedenkt, dass der Kasten etwa 50 Zentimeter misst. Wenn seine Mutter ihm Futter vorbeibringt, fragt man sich manchmal, wer eigentlich wer ist. Denn der "Kleine" ist nun doch schon ziemlich groß.

Mittwoch, 6. Juli 2016 - Blick in die Ferne

Immer öfter sehen wir nur einen Schatten von Falko: Dann sitzt er auf den Brettern vor dem Nistkasteneingang. Oft schaut er in die Ferne. Wenn Falken im Baum aufwachsen, nennt man diese Zeit die "Ästlingszeit": Die Umgebung des Nistkastens wir inspiziert.

Bald wird der Jungfalke losfliegen. Aber die nächsten Tage wird er immer wieder zurückkehren. Denn zu Hause ist es eben doch am sichersten - und Neukölln ist groß und voller fremder Eindrücke, an die der Falke sich erst gewöhnen muss.

Die Falkeneltern versorgen "Klein-Falko" sehr gut. In den nächsten Wochen ist der kleine Turmfalke auch weiterhin auf die Fütterung durch seine Eltern angewiesen. Allerdings zerkleinern die erwachsenen Falken die Nahrung nun nicht mehr für ihn. Er kann nun selbst fressen.

Montag, 11. Juli 2016 - Du bist aber groß geworden!

Ist das Falko oder ist das seine Mama? So genau wissen wir das nicht. Der Jungvogel ist nun schon so groß geworden, dass es uns schwer fällt, ihn von seiner Mutter zu unterscheiden. Ausgewachsene Turmfalken sind etwa 38 Zentimeter groß.

Übrigens: Ob Falko ein Mädchen oder Junge ist, wissen wir auch nicht! Denn junge Falken sehen zunächst alle aus wie Weibchen. Erst nach der nächsten Mauser kann man das Geschlecht am Federkleid erkennen: Die Männchen bekommen dann die typischen blaugrauen Köpfe und der hellbraun-rötliche Rücken mit dunklen Flecken - wie hier auf dem Foto vom Montag. Da konnten wir den Turmfalken-Vater beobachten, der Beute brachte.

Unseren Falko können wir immer seltener im Kasten sehen, denn er macht viele Ausflüge. Schon bald wird er gar nicht mehr "nach Hause" zurückkehren. Aber seine Eltern werden ihn auch außerhalb des Kastens noch die nächsten drei oder vier Wochen mit Futter versorgen.

Papa bringt Beute

Falko oder Mama?


Tagebuch - Nistkasten Süd

Dienstag, 3. Mai 2016 - Brüten

Bereits am 16. April hat die eine Turmfalkendame das erste Ei im südlichen Kasten gelegt, inzwischen sind es fünf Eier. Jetzt wird gebrütet.

Donnerstag, 5. Mai 2016 - ...auch nachts

Im Schnitt schlüpft der Vogelnachwuchs nach 28 bis 33 Tagen. Wir rechnen also Mitte Mai damit. Solange wird weitergebrütet – auch nachts, hier um 21:15 Uhr.

Freitag, 6. Mai 2016 - Volles Nest


Nun bekommen wir die fünf Eier mal zu sehen. Vier bis sechs 6 Eier sind bei Turmfalken normal, in seltenen Fällen können es auch schon mal sieben Eier sein.

Montag, 9. Mai 2016 - Blick nach oben

Hat der Vogel unsere Kamera entdeckt? Das Weibchen riskiert einen Blick nach oben, direkt in unsere Webcam.

Mittwoch, 11. Mai 2016 - Papa ist dran

Beim Brüten hilft das Männchen aus – meistens, wenn das Weibchen den Nistkasten verlässt, übernimmt der zukünftige Papa.

Freitag, 13. Mai 2016 - Die Mauser hat begonnen

Neue Federn, bitte! Wegen der ständigen Abnutzung des Gefieders ist solch ein Federwechsel lebensnotwendig, damit der Vogel jederzeit voll flugfähig bleibt. Mauser bedeutet, dass einmal im Jahr das komplette Federkleid ausgewechselt wird. Die Mauser beginnt meist Anfang Mai und kann sich vier bis fünf Monate bis in den September hinziehen. Dabei werden aber immer nur so viele Federn gewechselt, dass der Vogel auch weiterhin fliegen kann.

Dienstag, 17. Mai 2016 - Warten auf den Schlupf

Nun sind bereits 31 Tage seit der Ablage des ersten Eies vergangen. Alles verläuft bisher nach Plan. Wir rechnen daher mit dem Schlupf des ersten Jungvogels in dieser Woche. Manchmal schlüpfen gleich zwei oder  drei Jungvögel am gleichen Tag. Das passiert häufig, da die Eier erst nach einigen Tagen regelmäßig bebrütet werden. Auf diese Art und Weise hat es die Natur so eingerichtet, dass der  Altersunterschied zwischen den Jungvögeln nicht zu groß ist. Und so haben auch die zuletzt Geschlüpften gute Überlebenschancen.

Donnerstag, 19. Mai 2016 - Ungeduldig

Die Turmfalkendame ist heute unruhiger als sonst. Vielleicht hört sie schon das Piepen der Jungvögel in den Eiern? Denn etwa einen Tag vor dem Schlüpfen fangen die Kleinen schon an, Laute von sich zu geben.  

Freitag, 20. Mai 2016 - Zwillinge

Das Warten hat ein Ende: Der erste kleine Turmfalke ist am Vormittag geschlüpft und hat bereits nach kurzer Zeit ein Geschwisterchen bekommen. 34 Tage nach Ablage des ersten und 32 Tage nach Ablage des zweiten Eies, sind die zwei Jungfalken geschlüpft. Sie machen beide einen sehr munteren Eindruck und wurden bereits von der fürsorglichen Mutter versorgt und gefüttert. 



  

 

 

Samstag, 21. Mai 2016 - Jungfalke Nr. 3 und 4

Nur einen Tag später sind die beiden nächsten Jungfalken geschlüpft. Auch sie machen einen sehr lebendigen und gesunden Eindruck. Die Natur hat es so eingerichtet, dass die Jungfalken in ziemlich dichter Folge schlüpfen (daher auch der feste Brutbeginn erst nach dem zweiten bzw. dritten Ei). Dadurch ist der Altersunterschied nicht so groß  und die Überlebenschancen im Nest werden verbessert.

Montag, 23. Mai 2016 - alle 5 sind geschlüpft

Heute früh ist nun auch der letzte, fünfte Jungfalke geschlüpft und wurde ebenfalls schon von der Mutter gefüttert. Damit ist unsere Turmfalkenfamilie nun komplett. Gute 35 Tage dauert es nun, bis die kleinen Falken flügge sind und den Nistkasten zu ersten Ausflügen verlassen werden.


Mittwoch, 25. Mai 2016 - Kuschelzeit

Weil die Jungfalken noch ihr erstes sehr dünnes, weißes Dunenkleid haben, müssen sie in den ersten 14 Tagen noch regelmäßig von der Mutter gewärmt werden. Dieses Verhalten der Mutter nennt man „Huderphase“. Wenn die Mutter dann einmal nicht im Kasten ist, dann kuscheln sich die Jungfalken ganz eng zusammen und wärmen sich gegenseitig. Das sieht dann aus wie ein großer, weicher Watteball.

Freitag, 27. Mai 2016 - Die stolze Mutter

Hier sehen wir ein Foto der stolzen Mutter unserer fünf Falkenkinder. Es ist ein neues Falkenweibchen in diesem Jahr, denn es trägt keinen Vogelwartenring. Im letzten Jahr brütete hier noch ein Falkenweibchen das 2010 am Arndt Gymnasium in Berlin Zehlendorf geboren wurde.

Dienstag, 31. Mai 2016 - Die Nahrung

Unsere Falken müssen jetzt Schwerstarbeit leisten um ihre hungrigen Jungvögel satt zu bekommen. In den nächsten Tagen wird sich  auch das Weibchen an der Jagd beteiligen, denn zwei bis drei Mäuse am Tag werden schon bald pro Jungvogel benötigt. Der Turmfalke ist von Natur aus ein typischer „Bodenjäger“ und Mäusejäger, er kann aber genauso Kleinvögel, Insekten und Eidechsen erbeuten. In der Wahl seiner Beutetiere ist der Falke sehr anpassungsfähig. Das Nahrungsspektrum richtet sich dabei auch nach der Verfügbarkeit in der Umgebung des Brutplatzes. Bei unseren Falken konnte man schon sehr häufig Spatzen als Nahrung erkennen, meist sind es aber doch Mäuse, die  verfüttert werden.

Toter Spatz liegt im Kasteneingang

Ein Pinguin in der rechten Ecke? Die Nahrung ist manchmal schwer identifizierbar.

Heute gibt es Maus.

Freitag, 3. Juni 2016 - Das zweite Dunenkleid

Am Gefieder der Jungvögel ist nun bereits deutlich der Wechsel zum zweiten Dunenkleid zu erkennen. Dies ist jetzt wesentlich dichter und in der Färbung jetzt eher grau als weiß. Deswegen können die Jungvögel auch immer häufiger alleine im Nistkasten bleiben, sie wärmen sich ja dann noch gegenseitig. Auch in ihrem Wachstum entwickeln sie sich rasant, gut 10 Gramm pro Tag steigern sie ihr Körpergewicht, in gut drei Wochen sind sie dann schon meist schwerer als ihre Eltern.

Sonntag, 5. Juni 2016 - Neuköllner Luxuswohnung

Der Nistkasten ist ein Luxusquartier: Der hölzerne Unterschlupf ist mit 50x50x50 Zentimetern für Vogelverhältnisse sehr geräumig und bietet Platz für bis zu sieben Jungvögel. Ein Kantholz am Eingang verhindert, dass ein Jungvogel versehentlich hinausfällt oder ein Ei hinauskullert...was in freier Wildbahn schon mal vorkommt! Diese Vorteile wissen auch Tauben zu schätzen. Fast jedes Jahr streiten sich Tauben und Falken darum, wer in die schönen Neuköllner „Wasserturm-Wohnungen“ einziehen darf.

Mittwoch, 8. Juni 2016 - Alle bekommen Reisepass-Ringe

Mehr als Schmuck - unsere fünf Jungfalken wurden heute mit Aluringen der Vogelwarte Radolfzell (Bodensee) gekennzeichnet, die sie ihr Leben lang tragen werden.

Im Lebensalter von etwa drei Wochen (19, 18 und 16 Tage) war die Beringung problemlos möglich, denn die Beine der Jungvögel sind nun so weit entwickelt, dass sie durch die Ringe nicht verletzt werden können.

Vor verschlossener Haustür
Damit die Beringung für alle Beteiligten gefahrlos und stressarm verlaufen konnte, wurde der Nistkasteneingang vorab mit einer Klappe verschlossen. Somit konnte keiner der Jungvögel vor Schreck aus dem Kasten rennen und eventuell abstürzen.

Die Eltern, die nur noch kurz zum Füttern zum Kasten kommen, bekamen so auch nichts davon mit. Während der Beringung saßen sie vor verschlossener Tür. Da sie aber im Futterrhythmus gut eingespielt sind, schadet eine kurze Störung nicht.

Und auch das Anfassen der Jungvögel stört in keiner Weise, da die Eltern keinen ausgeprägten Geruchssinn haben.

Gewogen, vermessen, beringt
Nachdem die fünf kleinen Falken aus dem Kasten entnommen wurden, wurden sie zuerst in Stoffbeuteln gewogen und anschließend vermessen.

Alle fünf waren gut entwickelt und wogen zwischen 200 und 230 Gramm. Das Geschlecht ist bei jungen Turmfalken nicht ganz eindeutig zu bestimmen, es lässt sich in etwa durch Größe und Gewicht ermitteln. Vermutlich handelt es sich um mindestens zwei weibliche Falken und eventuell drei männliche Jungfalken.

Vom Schrecken schnell erholt
Nach dem Zurücksetzen in den Kasten haben die Falken ihren Schrecken in gewohnter Umgebung schnell wieder vergessen und auch an die Ringe gewöhnen sie sich sehr schnell.

Jeder der Falken bekam einen silbernen Aluring mit individueller Nummer (GN 86546 bis GN 86550) und dem Vermerk „Vogelwarte Radolfzell/Germany“ am linken Bein angelegt. Anschließend erhielt jeder noch am rechten Bein einen schwarzen Aluring als sogenannten „Jahrgangsring“. Damit lässt sich der Falke später mit Hilfe eines Fernglases als „Berliner“ des Jahres 2016 leicht ermitteln, denn diese Ringe bekommen nur die Vögel aus Berlin.

So sehen die Ringe aus

Nicht jeder darf beringen
Die Ringe dürfen nicht von jedem angebracht werden. Dazu muss man eine Prüfung ablegen und erhält dann einen sogenannten Beringerschein von der Vogelwarte. Natürlich braucht man auch eine Genehmigung der zuständigen Berliner Behörde für Artenschutz. Unser Turmfalkenexperte Stefan Herr Kupko hat selbstverständlich einen Beringerschein und hatte sich im alles weitere auch gekümmert.

Bis nach Afrika
Durch die Beringung der Jungvögel können nun bei eventuellen Wiederfunden deren Wanderungen verfolgt werden. Berliner Falken sind sogenannte Teilzieher, das heißt, ein Teil bleibt in der Stadt und Umgebung, ein Teil zieht teils weit weg bis nach Südeuropa oder sogar Nordafrika. Aber auch Rückschlüsse über das Ansiedlungsverhalten (gut 30% der Brutvögel in Berlin sind beringt), die Standort- und Partnertreue, das Lebensalter der Brutvögel (im Schnitt etwa drei Jahre) können so ermittelt werden.

Dies sind nur einige Beispiele für Erkenntnisse, die durch die Beringung der Jungvögel ermittelt werden können. Dieses Wissen hilft uns, die Lebensweise der Falken in der Stadt besser zu verstehen und ihr Überleben in der Großstadt zu sichern.

Futter für die Fünf
Kurz nach der Beringung kam Mutter Turmfalke wieder vorbei und brachte einen „frischen Fang“ mit.

 

Fotos Falkenjungen: Christoph Röttgens, Stiftung Naturschutz Berlin

Montag, 13. Juni 2016 - Neugierig

Nun sind bereits fünf weitere Tage vergangen seitdem unsere fünf kleinen Falken ihre „Reisepässe“ in Form von Ringen erhalten haben. Sie haben sichtbar alles gut überstanden und entwickeln sich ohne Probleme gesund und munter weiter. Die Federn werden immer deutlicher sichtbar und auch die Neugierde auf ihre Umgebung wächst. Sie starten nun bereits zu kleineren „Erkundungsgängen“ innerhalb des Kastens und auch schon raus auf das „Start- und Landebrett“ des Nistkastens. Und wenn es dann mal wieder regnerisch und kalt ist, wird wieder ganz eng aneinander gekuschelt.

neugierig

kalt

Mittwoch, 15. Juni 2016 - Schwerer als die Eltern - ein Suchbild

Ein Suchbild: Wo ist die Turmfalken-Mama? Gar nicht so leicht zu erkennen ist das erwachsene Weibchen zwischen ihren Jungen. Schon jetzt sind die Turmfalken-Jungen schwerer als ihre Eltern. Seit dem Wiegen am Beringungstag ist nun wieder eine Woche vergangen – da wog der älteste der fünf Vogelgeschwister schon 230 Gramm. Und in der Zwischenzeit haben die fürsorglichen Altvögel den Nachwuchs weiter bestens versorgt.

Der Turmfalke ist der kleinste Falke in Deutschland.  Er ist ungefähr 200 Gramm schwer und mit 35 Zentimetern kaum größer als eine Taube. Die Weibchen sind ein bisschen schwerer und größer.

Sonntag, 19. Juni 2016 - Die letzten Tage daheim

Es wird eng im Nistkasten. Die Jungfalken befinden sich in der fünften Lebenswoche. Nun hat die sogenannte Ästlingszeit begonnen. Der Ausdruck ist folgendermaßen zu erklären: Die Jungvögel würden jetzt normalerweise bei einer Baumbrut schon ihr „Nest“ verlassen und in die angrenzenden Äste ihre ersten kleinen Ausflüge unternehmen. Bei unserem Nistkasten dient das Anflugbrett als Astersatz und wird eifrig für kleine Spaziergänge und „Ausflüge“ nach „draußen“ genutzt. Bei Gefahr rennen unsere Falken dann doch lieber schnell wieder in den sicheren Kasten zurück.
Immer häufiger kann man unsere Falken nun bei ihren „Flugübungen“ im Kasten beobachten. Sie schlagen wild mit ihren Flügeln auf und ab und trainieren so schon mal vorab ihre Flugmuskulatur.
Und im Verlauf der nächsten Woche werden wir dann wohl schon die ersten richtigen Ausflüge erleben.

Flugübungen

Freitag, 24. Juni 2016 - Abschied

Am Dienstag hat nun unser erster Jungfalke den Nistkasten 32 Tage nach der Geburt zu seinen ersten Ausflügen in die Umgebung verlassen. Weitere sind ihm in den nächsten Tagen gefolgt. Nun beginnt die letzte, schwierige Phase zur Selbständigkeit, die sogenannte „Bettelflugphase“. Die Jungfalken  müssen nicht nur das „richtige“ Fliegen erlernen, sondern auch das Jagen. Dabei werden sie in der Regel von den Eltern noch ca. vier bis sechs Wochen mit Futter versorgt. Sobald sie einen Altvogel sehen, fliegen sie sofort laut rufend und bettelnd auf ihn zu, um von ihm die Beute zu erhalten. Oder sie sitzen wartend und bettelnd auf dem Dach, am Kasten oder im Baum, bis ihnen der Altvogel die Beute bringt. Bisher haben die Jungvögel nur tote Beute erhalten. Nun müssen sie schrittweise das Jagen von lebendiger Beute erlernen. Ebenso, wo die potentielle Beute zu finden ist. Dabei werden ihre Ausflüge in die Umgebung immer größer und sie schauen sich bei den Eltern deren Verhaltensweisen ab. Der Jagdinstinkt ist ihnen angeboren. Anfangs „jagen“ sie häufig am Boden nach Insekten oder Regenwürmern. Lebende Mäuse zu fangen und zu töten ist dann ein weitaus schwierigerer Schritt. Dabei hat der junge Falke teils gehörigen Respekt vor den manchmal recht wehrhaften und bissigen Nagern. Das richtige Greifen und Töten der Beute mit dem Schnabel kann bei einigen Jungvögeln viele Wochen dauern. Teilweise jagen sie ihren Eltern oder „erfolgreichen“ Geschwistern die Beute ab. Noch schwieriger ist: die Jagd nach Vögeln und die Flugjagd.

Je nach Leistungs- und Lernfähigkeit („Talent“) der jungen Falken entscheidet sich jetzt, wer diese Phase meistert und überlebt. Neben Unfallgefahren, spielt der Nahrungsmangel dann eine limitierende Rolle. Einige junge Falken überleben diese ersten Wochen der „Selbständigkeit“ nicht, denn sie werden ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr von den Eltern versorgt, oder verlieren den Anschluss an den Familienverband.

Bisher scheint aber alles nach Plan zu verlaufen, sogar im Kasten werden die Jungvögel teilweise noch versorgt. Und am Abend kehren die meisten noch immer regelmäßig und sehr erschöpft zum Schlafen in den sicheren Kasten zurück. Wir werden sehen, wie lange sie dies noch tun. Drücken wir ihnen die Daumen, dass der Schritt in die Selbständigkeit gelingt.

Der Nistkasten wird leerer

Samstag, 25. Juni 2016 - Familienzusammenhalt und Jagdversuche

37 Tage sind seit dem ersten geschlüpften Turmfalken vergangen. Unsere Jungfalken werden von Tag zu Tag selbstständiger, man kann sie jetzt nur noch selten und für kurze Zeit im Nistkasten beobachten.

Der erste unserer fünf prächtig entwickelten Jungfalken ist bereits Anfang der Woche nicht mehr im Nistkasten gewesen - vielleicht ist er der älteste der Geschwister, sicherlich aber der mutigste. Wahrscheinlich hat er sich bereits ein eigenes Nachtquartier gesucht.

Nun müssen die fünf Greifvögel das Jagen erlernen. Dabei werden sie in der Regel von den Eltern noch gute vier bis fünf Wochen mit Futter versorgt. Sobald sie einen Altvogel sehen, fliegen sie laut rufend und bettelnd auf ihn zu, um von ihm die Beute zu erhalten. Man nennt das "Bettelflugphase". Oder sie sitzen wartend und bettelnd auf dem Dach, am Kasten oder im Baum, bis ihnen Mutti oder Papi die Beute bringt. Teilweise klauen sie ihren „erfolgreichen“ Geschwistern deren Beute. Hauptsache Futter!

Sie schauen sich bei den Eltern deren Verhaltensweisen ab: Wie jagt Papa, wo findet er Beute? Anfangs suchen die kleinen Turmfalken häufig am Boden nach Insekten oder Regenwürmern. Lebende Mäuse zu fangen ist ja weitaus schwieriger.

Je nach Leistungsfähigkeit und Talent der jungen Falken entscheidet sich jetzt, wer diese Phase meistert. Einige junge Falken überleben diese ersten Wochen der „Selbständigkeit“ nicht, denn sie werden ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr von den Eltern versorgt, oder verlieren den Anschluss an den Familienverband.

Die Ausflüge der Turmfalkenkinder in die Umgebung werden dann immer größer bis sie schließlich das elterliche Revier verlassen. Einige Falken begeben sich dann schon auf eine größere Wanderung, das sogenannte „Jugenddispersal“. Aus Ringfunden weiß man, dass manche nach wenigen Wochen teils hunderte Kilometer von Berlin entfernt entdeckt wurden. Es gibt keine bevorzugte Zugrichtung, die Wanderungen können in alle Himmelsrichtungen erfolgen.

Guten Flug, liebe Turmfalken!

 

Montag, 11. Juli 2016 - Fremder Gast

Wir haben nun schon mehrmals einen fremden Gast im Nistkasten gesichtet: Eine Taube. Sie macht es sich hier offenbar gern mal gemütlich. Natürlich wird sie in diesem Jahr hier nicht mehr nisten.

Turmfalken und Tauben sind Nistplatz-Konkurrenten. Ausgewachsene Turmfalken sind in etwa so groß und so schwer wie Tauben. Sie streiten sich daher des Öfteren um die besten Brutplätze. Vielleicht gibt es in 2017 wieder ein Gerangel?


Mehr zu unseren Turmfalken Artikel im Vivantes-Blog