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Röteln gelten im Volksmund als harmlose Kinderkrankheit. Es ist jedoch in Vergessenheit geraten, wie gefährlich diese Erkrankung für werdende Mütter und ihr Kind sein kann. Wir erklären Ihnen, wie Sie Röteln erkennen und Ihr Kind davor schützen können.
Meist tritt Fieber zusammen mit einem Ausschlag auf, der hinter dem Ohr beginnt, danach den Rumpf und die Extremitäten erfasst und meist nach wenigen Tagen verblasst. Eine Schwellung der Halslymphknoten ist nicht selten. 50 % der Infektionen verlaufen aber unkompliziert.
Ist jedoch eine werdende Mutter in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten mit Röteln infiziert, nimmt das ungeborene Kind häufig Schaden. Dabei kann es zu schweren Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen bis hin zum Verlust des ungeborenen Kindes kommen.
Schätzungen zufolge sind 3 % aller Frauen im gebärfähigen Alter nicht gegen Röteln geimpft. Schützen Sie sich und Ihr Kind, und gehen Sie zur Impfung!
Die Ständige Impfkommission der Bundesregierung (STIKO) empfiehlt die Kombinationsimpfung gegen Mumps, Masern, Röteln und Windpocken zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Die erste Impfung sollte zwischen dem 11. und 14. Monat, die Folgeimpfung im zweiten Lebensjahr erfolgen.
Haben Sie Fragen zum Thema Impfschutz? Wir beraten Sie gerne! Unsere Kinderkliniken finden Sie an den folgenden Standorten: