
Vivantes Klinikum Neukölln
Rudower Straße 48
12351 Berlin
(030) 130 14 0
Rettungsstelle
(030) 130 14 3102

Im Gefäßzentrum Neukölln werden alle Erkrankungen der Blut- (Arterien und Venen) und Lymphgefäße behandelt. Ausgenommen sind Operationen die den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine notwendig machen. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit gewährleisten wir eine hohe Behandlungsqualität und bieten eine moderne, leitlinien- und patientenorientierte Therapie, die auch die persönlichen Bedürfnisse berücksichtigt.
Einengungen der hirnversorgenden Arterien können unbehandelt zum Schlaganfall führen. Die Erkrankung verläuft vielfach unbemerkt. Vorübergehende Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen können Warnsymptome sein. Bei koronarer Herzkrankheit ist das Risiko für eine gleichzeitige Einengung der Halsschlagadern erhöht. Eine Ultraschalluntersuchung (Doppler-, Duplexsonographie) der Halsgefäße kann Engstellen rechtzeitig erkennen.
Primärer Ansprechpartner
Sprechstunde des Gefäßzentrums Tel. (030) 130 14-3202
Erweiterungen (Aneurysmen) der Schlagadern können in allen Körperregionen auftreten, am häufigsten ist jedoch die Bauchschlagader unterhalb der Nierenarterien betroffen. Die Erweiterung bleibt häufig lange unentdeckt, da diese meistens keine Beschwerden verursacht. Die Hauptgefahr besteht im Aufplatzen mit innerer Verblutung. Im Aneurysma können sich Gerinnsel bilden, die zu Gefäßverschlüssen in den Beinen führen können. Männer sind häufiger als Frauen betroffen. Mit einer Ultraschalluntersuchung des Bauches lässt sich ein Aortenaneurysma feststellen. Diese Untersuchung ist bei Männern über 65 Jahren empfehlenswert. Ab einem Durchmesser von 5,5 cm oder einem schnellen Größenzunahme im Verlauf sollte eine Behandlung erfolgen.
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Sprechstunde des Gefäßzentrums Tel. (030) 130-14 3202
Eine schmerzhafte Einschränkung der Gehstrecke durch krampfartige Schmerzen, meist in der Wade, ist Zeichen einer Durchblutungsstörung. Eine gefäßmedizinische Untersuchung zeigt das ganze Ausmaß der Veränderungen auch in anderen Gefäßregionen und ist Grundlage der Therapieplanung. Dabei stehen neben den klassischen offenen (vaskulären) Operationen auch die modernen, kathetergestützten (endovaskulären) Verfahren zur Verfügung. In manchen Fällen ist auch nur eine medikamentöse Behandlung in Kombination mit Gefäßsport angezeigt.
Primärer Ansprechpartner
Sprechstunde des Gefäßzentrums Tel: (030) 130-14 3202
Entzündliche Gefäßerkrankungen sind häufig, werden aber vielfach erst spät erkannt, da die Symptome vielfältig sind. Eine frühzeitige Diagnostik und entsprechende Therapie ist wichtig um Folgeschäden zu verhindern.
Primärer Ansprechpartner
Sprechstunde Funktionsbereich Angiologie Tel. (030) 130-14 3018
Geschwollene Beine mit Schmerzen, Schweregefühl und nächtlichen Wadenkrämpfen können Zeichen eines Venenleidens sein. Ursächlich sind schließunfähige Venenklappen, so dass es zu einer umgekehrten Fließrichtung des Blutes mit chronischem Stau im Bein kommt. Unbehandelt kann sich ein „offenes Bein“ entwickeln.
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Sprechstunde des Gefäßzentrums (030) 130-14 3202