
Das Motto der Vivantes Physiotherapie
„Eine gute Vorbereitung und eine frühzeitige Mobilisation tragen zu einer schnellen Heilung nach einer Knie- bzw. Hüft-OP bei.“ Deshalb stehen Sie bei uns in der Regel bereits am Tag der Operation, spätestens jedoch am ersten Tag nach der Operation das erste Mal wieder auf und absolvieren Ihre erste Gangschule mit Ihrem neuen Gelenk.

Sie heilen schneller, wenn wir Sie sehr früh mobilisieren. Am ersten Tag geht es los.
Der Vivantes Physiotherapie-Ablauf
Alle Angaben sind Circa-Werte. Die Grenzen sind fließend.
Ca. 5 Tage vor OP
Wir lernen uns kennen
Ca. 5 Tage vor der Operation kommen Sie zu einem vorstationären Termin zu uns. An diesem Termin passiert ganz viel. Unterschiedliche OP relevante Punkte werden mit Ihnen besprochen. Ein wichtiger Punkt auf dem Programm: Sie lernen Ihren Physiotherapeuten bzw. Ihre Physiotherapeutin kennen. Dies ist in der Regel die Person, die Sie auch nach der OP betreuen wird. In diesem Erstgespräch verstehen wir Ihren Bedarf und klären ab, was Sie alles schon wissen und können:
- Wir trainieren mit Ihnen das Gehen auf Stützen.
- Wir beraten Sie hinsichtlich Ihrer Sportschuhe.
- Wir stellen einen individuellen Trainingsplan auf, den Sie täglich umsetzen sollten.
- Wir leiten Sie an in Bezug auf verschiedene Entspannungstechniken an.
- Und wir gehen schon jetzt mit Ihnen gemeinsam unsere Broschüre mit allen Anleitungen durch. (siehe unten zum Download)
Der OP-Tag selbst und die ersten 2 Tage nach der OP
Ziele: Remobilisation & Selbstständigkeit
Geschafft. Die OP ist vorbei und nun sind Sie gefragt. Wir üben mit Ihnen umgehend das Aufstehen und die Vollbelastung Ihres neuen Gelenks mit Hilfsmitteln. Außerdem beginnen wir mit den ersten physiotherapeutischen Übungen und Sie erhalten z.B. manuelle Lymphdrainage.
2. bis 5. Tag nach der OP
Verbesserung der Beweglichkeit & Schmerzlinderung durch gezielte Übungen
Wir trainieren mit Ihnen weiter Koordination und Beweglichkeit und üben mit Ihnen insbesondere das Gehen und das Treppensteigen, sowie alle anderen alltagstauglichen Bewegungen aus der Broschüre. Sie erhalten weiterhin manuelle Lymphdrainage. Am 5. Tag nach der OP werden Sie in der Regel entlassen.
6. bis 21. Tag nach der OP
Ziele: eigenständige Lebensführung, (Wieder-)Herstellung körperliche Aktivität
Sie erhalten von uns einen individuellen Trainingsplan mit dem Fokus auf Stärkung der Kraftausdauer. In der Regel treten Sie in diesem Zeitraum bereits Ihre Reha an (Anschlussheilbehandlung). Hier wird man mit Ihnen weiter üben und trainieren. Ein Reha dauert üblicherweise 3 Wochen.
3. Woche bis zu einem Jahr nach der OP
Ziele: Vollständige (Wieder-)Herstellung körperliche Aktivität, vollständige Genesung
Die ersten Monate nach der Operation sind besonders wichtig für die Rehabilitation und Genesung. Hier gilt es immer, ein Gleichgewicht zwischen Üben und Entlastung zu finden. Im Heilungsverlauf werden Sie bereits eine deutliche Schmerzreduktion feststellen können. Es gilt aber auch die Muskulatur und das Gelenk nicht zu überlasten.
Häufig gestellte Fragen zur Physiotherapie nach einer Knie- und Hüft-OP

Wie lange dauert der Muskelaufbau nach einer Knie- bzw. Hüft-OP?
Der Muskelaufbau nach einer Knie- bzw. Hüft-OP ist ein entscheidender Teil Ihres Rehabilitationsprozesses und kann abhängig von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, dem Alter, dem Grad der körperlichen Fitness vor der Operation und der Art der durchgeführten Operation mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern.
Wann kann ich nach einer Hüft-OP ohne Krücken/Stützen/Gehhilfen laufen?
Nach einer Hüftoperation können die meisten Patient*innen in der Regel innerhalb von 4 bis 6 Wochen ohne Gehhilfen laufen, abhängig von ihrem individuellen Heilungsverlauf und den Empfehlungen ihrer Ärzt*innen.
Wieso habe ich eine Beinhebeschwäche nach der Knie-OP?
Eine Beinhebeschwäche nach einer Knieoperation kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden:
- Durch die Operation und die damit verbundene Immobilisierung oder Einschränkung der Bewegung kann es zu einer Schwächung der Beinmuskulatur kommen.
- Postoperative Schmerzen und Schwellung können die normale Funktion der Muskeln beeinträchtigen und dadurch ebenfalls zu einer Schwäche als Schonung führen.
- Eine unzureichende oder nicht rechtzeitig begonnene Physiotherapie kann dazu führen, dass die Muskeln noch nicht vollständig wiederaufgebaut wurden.
Die genaue Ursache sollte mit den behandelnden Ärzt*innen oder Physiotherapeut*innen besprochen werden, um spezifische Maßnahmen zur Wiederherstellung der Muskelkraft zu planen.
Wann kann ich von der Teil- zur Vollbelastung übergehen?
Bei uns gilt in der Regel die Vollbelastung direkt nach der Operation als Standard. Abweichungen von dieser Vorgehensweise erfahren Sie durch die Aufklärung Ihrer Ärzt*innen oder Physiotherapeut*innen.
Weiterführende Broschüren zum Download
Unsere Physiotherapie Koordinator*innen
Fachkoordinator
Physiotherapie im Klinikum FriedrichshainHolger Döpping

Fachkoordinator
Physiotherapie Auguste-Viktoria- & Wenckebach-KlinikumHeinz-Friedrich Heinrich

Fachkoordinatorin
Physiotherapie Klinikum NeuköllnMartina Kaehne

Fachkoordinatorin
interdisziplinär für Ergotherapie, Logopädie und PhysiotherapieCarola Pelzer

Fachkoordinator
Physiotherapie Klinikum Spandau, zentrale fachliche Beratung PhysiotherapieRolf Skibba

Fachkoordinatorin
Physiotherapie Humboldt-KlinikumGabriele Stahn

Ihre Versorgung bis zum beschwerdefreien Alltag
„Einrichtungen, die die gestellten Anforderungen erfüllen und dies auch während einer ca. zweitägigen Auditierung nachweisen, können sich als EndoProthetikZentrum bzw. EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung von der Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie zertifizieren lassen. Patient*innen können an dem erteilten Zertifikat erkennen, dass sich eine Einrichtung intensiv mit dem Thema des künstlichen Gelenkersatzes des Hüft- und/oder des Kniegelenkes auseinandergesetzt hat und die durch die Fachgesellschaft aufgestellten Qualitätsanforderungen erfüllt. Auch hat sich die Klinik verpflichtet, die Behandlungsergebnisse ihrer Endoprothetik-Operationen konsequent zu überprüfen.“ (Quelle: endocert.de)










