Kontakt

Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Rubensstraße 125
12157 Berlin
Tel (030) 130 20 0 (Zentrale) Rettungsstelle (030) 130 20 2113 Pforte (030) 130 20 2799 Anfahrt

Projekte

Präventionsprojekt "Bleib gesund!" am Vivantes Auguste-Viktoria Klinikum

(Projektleiter: Prof. Dr. Bruno-Marcel Mackert, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Vivantes Auguste-Viktoria Klinikum)

Vorbeugen ist besser als Heilen

Das Projekt „Bleib gesund!“ am Vivantes Auguste-Viktoria Klinikum fördert Gesundheits-Prävention bereits zur Schulzeit durch direkte Kommunikation mit Patienten

Prävention und Gesundheitsförderung treten medizinisch und gesellschaftlich immer weiter in den Vordergrund. Noch im Jahr 2014 soll ein Präventionsgesetz verabschiedet werden.
„Leider beginnt Prävention viel zu häufig viel zu spät, meist erst dann, wenn schon eine Erkrankung aufgetreten ist“, stellt Prof. Dr. B.-M. Mackert, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Vivantes Auguste-Viktoria Klinikum (AVK), fest. Um dies zu ändern, hat er zusammen mit den Kliniken für Infektiologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, der Vivantes Rehabilitation und der Hartmut-Spittler-Fachklinik am AVK das Projekt „Bleib gesund!“ ins Leben gerufen.

Schülerinnen und Schüler der 9. oder 10. Klasse verschiedener Berliner Schulen besuchen regelmäßig z.B. im Rahmen eines Wandertages, das Vivantes Auguste-Viktoria- Klinikum, um direkt von Betroffenen zu lernen.

  • Wie schütze ich mich vor HIV und anderen Infektionskrankheiten?
  • Was kann ich vorbeugend gegen infektionsbedingte Kinderlosigkeit, z.B. durch Chlamydien, tun?
  • Wie vermeide ich, Sucht und Abhängigkeit zu entwickeln?
  • Wie beuge ich Herzinfarkt und Schlaganfall vor?

Antworten auf all diese Fragen bekommen die Schülerinnen und Schüler direkt im Gespräch mit betroffenen Patienten. Aus den persönlichen Erfahrung und Eindrücken erlernen die Schüler einfache Vorsorge-Maßnahmen: Hände-Waschen, Kondom-Gebrauch, Auseinandersetzen mit den Gefahren von Alkohol- und Drogenkonsum, gesunde, abwechslungsreiche (mediterane) Ernährung und Sport. Ergänzt werden diese durch Informationen der Ärzte, die die Kleingruppen begleiten. Bunte „Gesundheitskarten“ fassen die wesentlichen Punkte für die Jugendlichen noch einmal zusammen, damit sie diese zuhause, wenn sich die Eindrücke gesetzt haben, noch einmal in Ruhe nachlesen können.
Beeindruckt, aufgeklärter und gestärkt durch einen gesunden Mittags-Imbiss gehen die Jugendlichen nach Hause. „Vielleicht gelingt es uns so besser, die Gesundheit der Bevölkerung zu stärken, indem wir nicht nur Krankheiten behandeln, sondern ihnen auch rechtzeitig vorbeugen“, fasst Prof. Mackert zusammen.

Gefördert wird das Projekt durch den Rotary Club Berlin Kurfürstendamm.