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HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie Rudower Straße 48
12351 Berlin
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Die Geschichte der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die Klink für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wurde 1930 unter der Leitung von Herr Dr. Kreidewolf mit einer Station eröffnet. 1932 übernahm Herr Medizinalrat Dr. A. Jauerneck die Abteilung. Unter seiner Leitung wurde vor allem die Ohrchirurgie ausgebaut. Herr Dr. Jauerneck leitete später die Hals-Nasen-Ohren-Klinik im Rudolf-Virchow-Krankenhaus.

1945 wurde Herr Dr. Georg Zinser Chefarzt der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung. Die im Krieg stark zerstörte 70-Betten-Klinik wurde wieder auf- und weiter ausgebaut. So gestaltete Herr Dr. Zinser unter anderem die Operationsräume zweckmäßiger. Im Dachgeschoss wurden schalldichte Räume eingerichtet, welche Hörprüfungen ermöglichten, die dem modernsten Stand der Audiologie entsprachen. Dabei entstand die für Jahre größte und am besten ausgestattete audiologische Abteilung West-Berlins. Des Weiteren wurde eine Beratungsstelle für hörbehinderte Kinder in der Klinik aufgebaut, die später selbständig wurde und unter der Leitung von Herrn Priv.-Doz. Dr. Aust stand (Paster-Behrens-Straße 81, 12359 Berlin, Tel. (030) 6097 2500; auris@ba-nkn.verwalt-berlin.de).

1971 kam Herr Prof. Dr. Hans-Rudolf Nitze als Chefarzt an die Klinik. Nach einer chirurgischen Ausbildung unter Herrn Prof. Dr. Geisendörfer in der chirurgischen Klinik in Frankfurt/Main wurde er von Herrn Prof. Dr. Richart Mittermaier und Herrn Prof. Dr. Karl-Heinz Vosteen in Frankfurt/Main ausgebildet, wo er sich auch 1969 habilitierte. 1976 wurde der Hals-Nasen-Ohren-Klinik eine logopädische Abteilung angegliedert. Herr Prof. Dr. Nitze war ferner von 1982 bis 1996 Leiter des onkologischen Zentrums und von 1990 bis 2000 Vorsitzender der Otolaryngologischen Gesellschaft zu Berlin.

1998 übernahm Herr Priv.-Doz. Dr. Volker Schilling die Leitung der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Seine Ausbildung erhielt er unter Herrn Prof. Dr. Ernst Kastenbauer zunächst in Berlin und später in München. Bis zur Übernahme der Abteilung war er dort als Oberarzt tätig. 2006 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden der Otolaryngologischen Gesellschaft zu Berlin (www.olgb.de) gewählt.

Im Herbst 1998 zogen die Station und die Ambulanz in den sanierten Pavillon 5. Alle operativen Eingriffe werden seither im zentralen Operationstrakt im Hauptgebäude durchgeführt. Die Direktion und Funktionsbereiche der Klinik sind im Sommer 2000 in die zu diesem Zweck umgebaute zweite Etage des Pavillons 6 umgezogen. Seitdem ist die Klink für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde - mit Ausnahme des Operationsbereiches - wieder in einem Gebäude untergebracht.