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Klinik für Koloproktologie

Medizinisches Leistungsspektrum

In der Klinik für Koloproktologie in Berlin-Reinickendorf finden Sie Experten für proktologische Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Abszesse, Analvenenthrombosen, Analfisteln und Ekzeme am Anus. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Krebschirurgie des Kolons und des Rektums sowie die spezielle Behandlung des Analkarzinoms.

Von Analfistel über Darmkrebs bis Stuhlinkontinenz

In der Klinik für Koloproktologie am Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin-Reinickendorf werden proktologische Erkrankungen wie

Spezialgebiet Darmkrebs

Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik für Koloproktologie ist die Krebschirurgie des Kolons und des Rektums sowie die spezielle Behandlung des Analkarzinoms. Eine ausführliche Beratung und ein offenes Wort zum Thema Darmkrebs sind für uns selbstverständlich. Darmkrebs zeigt bei Betroffenen zunächst kaum Symptome. Oft wird der Tumor bei einer Darmkrebsvorsorge entdeckt oder bei anhaltender körperlicher Schwäche, analer Blutung oder bei Darmentleerungsstörungen. In unserer Klinik nehmen wir zunächst eine ausführliche Untersuchung des gesamten Körpers vor. Wir erstellen CT-Aufnahmen (Computertomographie) und MRT-Bilder des Darms, führen eine Darmspiegelung (Rektoskopie) durch und ermitteln die Blutwerte. So können wir das exakte Tumorstadium feststellen.

Bei Darmkrebs ist in der Regel eine Operation unumgänglich. Dabei werden der Tumor und befallene Lymphknoten entfernt oder behandelt. Die gesunden Darmenden werden wieder verbunden (Anastomose). Rund 80 Prozent dieser Operationen führen wir minimal-invasiv (Schlüssellochchirurgie) durch, entweder als Bauchspiegelung (Laparoskopie) oder mit dem DaVinci-Robotik-System. 

Störungen der Darmentleerung und Stuhlinkontinenz

Darmentleerungsstörungen sind oft komplex. Betroffene können beispielsweise nur schwer oder unvollständig den Darm entleeren, manchmal auch nur mit Hilfsmitteln, oder sie können den Stuhl nicht halten (Stuhlinkontinenz). Jede Störung der Darmentleerung beeinträchtigt die Lebensqualität stark. Bei uns sind konservative und operative Behandlungen möglich, wie der Einsatz eines Beckenbodenschrittmachers (sakrale Neuromodulation), die Hebung des Beckenbodens und des Darms mit einem biologischen Implantats (Rektopexie), die Schließmuskelnaht, die Anlage eines künstlichen hydraulischen Schließmuskels, der einem ein fast normales Leben ermöglicht, und vieles mehr. Für Patientinnen und Patienten mit künstlichem Darmausgang bieten wir eine spezielle Stoma-Sprechstunde an.

Hämorrhoidenleiden

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden – ringförmige Blutgefäßpolster am After. Sie dichten den Enddarm nach außen ab. Erst wenn diese Blutgefäßpolster krankhaft vergrößert oder entzündet sind und es zu knotigen Veränderungen kommt, wird es zu einem Hämorrhoidenleiden. Betroffene erkennen es am Vorfall und an Symptome wie Jucken, Brennen, Schmerzen, Nässen und Bluten aus dem After.

Hämorrhoidenleiden behandeln wir beispielsweise mit Laser-Hämorrhoidoplastie (durch eine dünne Lasersonde wird eine Gewebeschrumpfung initiiert), die Hämorrhoidalarterien-Ligatur mit Recto-Anal-Repair (HAL-RAR: ein relativ neues Verfahren, bei dem keine offenen Wunden entstehen), die Longo-Hämorrhoidopexie (Raff-Operation mit einem Ring-Stapler) oder plastische Rekonstruktion nach dem Fansler-Arnold-Verfahren).

Divertikelkrankheit

Wenn wir älter werden, entstehen zunehmend kleine Ausbuchtungen in der Dickdarmschleimhaut, Divertikel genannt. Den meisten Menschen bereitet dies keine Probleme. Treten jedoch Beschwerden auf, sprechen wir von einer Divertikelerkrankung. Symptome sind Stuhlveränderungen wie Verstopfungen, Blähungen und vor allem wiederkehrende Schmerzen im linken Unterbauch. Manchmal können aus der Krankheit lebensbedrohliche Komplikationen entstehen. Informationen zum Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten haben wir für Sie in einer Broschüre zusammengestellt.

Analtumoren und Tumorvorstufen

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Behandlung von Analtumoren. Das Analkarzinom oder der Analkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung im Enddarm, Analkanal oder am Randbereich zur Außenhaut des Afters. Im Vergleich zum Dickdarmkrebs ist er relativ selten. Die Behandlung richtet sich nach der Art des Tumors, der Lokalisation und dem Stadium der Erkrankung. Lesen Sie in unserer Broschüre mehr über Analkrebs.

Patienteninformationen zum Ausdrucken