Medizinische Angebote

Holmium Laserenukleation der Prostata (HoLEP)

Abb. 1: Enukleation des Prostataseitenlappens

Die HoLEP ist ein innovatives Verfahren zur operativen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung.

Der Vorteil dieser Methode im Vergleich zur herkömmlichen, transurethralen Resektion der Prostata ist ein deutlich geringerer Blutverlust und die Möglichkeit, große Prostatae zu operieren. Diese werden sonst in der Regel durch eine offene Operation mit Bauchschnitt behandelt.

Wir verfügen über Erfahrungen mit über 700 Eingriffen.

Bei der HoLEP wird die Prostata über die Harnröhre ausgeschält (enukleiert). Dies erfolgt entlang der natürlichen Prostatakapsel. (Abb. 1)

Abb. 2: Zerkleinern (morcellieren) und Absaugen

Wenn das Prostataadenom ausgelöst ist, wird es in der Blase abgelegt und in einem zweiten Schritt zerkleinert. (Abb. 2) Die Gewebestückchen werden ausgespült. Am Ende der Operation wird ein Blasenkatheter für 2 Tage gelegt. Der Patient bleibt noch eine Nacht zur Beobachtung ohne Katheter in der Klinik und wird dann, nach Kontrolle des Harnstrahles und des Restharns, entlassen.  

Für den Eingriff werden zwei Termine vereinbart.

Der erste Termin beinhaltet die urologische Aufnahme und schriftliche Aufklärung, samt Vorstellung beim Narkosearzt. Die HoLEP kann sowohl unter Voll- als auch Teilnarkose durchgeführt werden.

Am zweiten Termin erfolgt die stationäre Aufnahme zur Operation. Der Krankenhausaufenthalt beträgt 3-4 Tage.