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Klinik für Urologie

Fokale Prostatakrebstherapie (TOOKAD)

Ein nebenwirkungsarmes, innovatives Therapiekonzept

TOOKAD ist ein fokales, photodynamisches Therapieverfahren, mit dem Gleason-Score 6 Prostatakarzinome (niedrig Risiko-Prostatakarzinome) kurativ behandelt werden können. Die Behandlungen erfolgen unter Vollnarkose.
Das Prinzip ist einfach. Zunächst wird eine lichtsensibilisierende Substanz injiziert (Padeliporfin – TOOKAD), danach Laserfasern perineal (über den Damm), ähnlich wie bei der Brachytherapie oder der Probenentnahme aus der Prostata über ein Raster exakt in die Prostata eingebracht. Nach Aktivierung der Laserfasern kommt es zum Verschluss von Gefäßen und konsekutiv zur Nekrose der tumortragenden Prostataanteile. Aufgrund der präzisen Platzierung der Laserfasern und dem fokalen Therapieansatz sind die Nebenwirkungen überschaubar. Aufgrund der Injektion der lichtsensibilisierenden Substanz muss der Patient nach der Behandlung für mindestens 24h in einen abgedunkelten Patientenzimmer verbleiben. Die Entlassung erfolgt dann am 2. Tag nach der TOOKAD Behandlung.

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