Urologie
Harnröhrenverengung

Meistens bei Männern, selten auch bei Frauen behindern Verengungen der Harnröhre den drucklosen Abfluss des Urins aus der Harnblase. Dabei wirkt sich der Grad der Verengung unterschiedlich stark auf die Harnblasenentleerung aus. Betroffene Patienten beschreiben beispielsweise irritative Symptome beim Wasserlassen, häufige Harnwegsinfekte oder auch Harnverhalte. Da eine symptomfreie Entleerung der Harnblase essentiell für ihre individuelle Lebensqualität ist, bieten wir das gesamte operative Spektrum zur Behandlung dieser Harnröhrenengen.

Diagnostik

Bei Verdacht auf eine Harnröhrenenge kann durch eine Darstellung der Harnröhre mit Kontrastmittel unter Röntgen, die Verengung lokalisiert und der Grad der Verengung bestimmt werden. Im Bedarfsfall kann zusätzlich eine Spieglung der Harnröhre erfolgen.

Therapie

Für die Therapie bieten wird neben der endoskopischen Harnröhrenschlitzung auch rekonstruktive operative Verfahren (Mundschleimhauttransplantation, „gestielte Lappen“-Transplantationen, Zweizeitige „meshgraft“-Transplantationen, End-zu-Endanastomosen) an. Um das optimale individuelle Therapiekonzept festzulegen erfolgt die Vorbereitung über die Spezialsprechstunde von Herrn Chefarzt Dr. T. Pottek.