Kardiologie und konservative Intensivmedizin

Herzinfarkt

Ursachen

Symptome

Die Beschwerden sind davon abhängig, welche der Herzkammer zunächst von der Schwäche betroffen ist. Bei der Linksherzinsuffizienz verspürt der Patient zunächst einen leichten, im weiteren Verlauf immer stärker werdenden Leistungsabfall. Er kommt schneller außer Atem. Vor allem das Treppensteigen (oder andere körperliche Belastungen) fallen ihm schwer. Schreitet die Herzschwäche fort, so tritt Atemnot schon bei geringer körperlicher Belastung, z. B. schon bei der Morgentoilette oder Verrichtungen im Haushalt auf. In besonders schweren Fällen kann der Patient nicht mehr flach Schlafen. Er benötigt mehrere Kopfkissen oder schläft im Sitzen. Schreitet die Linsherzinsuffizienz noch weiter fort, so kann auch die rechte Herzkammer nicht mehr ausreichend arbeiten und der Patient entwickelt zusätzliche Beschwerden einer Rechtsherzinsuffizienz (Beinödeme). Bei der Rechtsherzinsuffizienz treten zunächst geschwollene Beine (sogenannte Ödeme), vor allem im Knöchelbereich auf, die sich über Nacht meist zurückbilden. Schwellen die Beine weiter an, so kann es zur Ausbildung offener Wunden kommen. Bei Blutstauung in den Organen, eine weitere Folge der fortgeschrittenen rechtsseitigen Herzschwäche, kommt es zu Wasseransammlungen in den Organen, vor allem in der Leber. Die Bauchorgane schwellen an, und der Bauchumfang vergrößert sich. Die Stauung beeinträchtigt die Organfunktionen. Es kann zudem zu Wasseransammlung in der Bauchhöhle kommen (Aszites).

Diagnose

Therapie

Bei der Behandlung der Herzschwäche ist es wichtig zu wissen, warum eine Herzschwäche vorliegt. Danach richtet sich die Therapie.

Unabhängig von diesen spezifischen Therapieformen ist eine medikamentöse Behandlung zur Stärkung oder zur Entlastung des Herzens notwendig. Hierzu werden verschieden Medikamente verordnet:

Zusätzlich sind allgemeine Maßnahmen wie körperliches Training, unter Einhaltung grundlegender Vorsichtsmaßnahmen, sinnvoll. Dadurch wird die gesamte Herzmuskulatur gekräftigt und leistungsfähiger gemacht. Ein Trainingsplan muss in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt abgestimmt werden.

Wenn die Medikamente nicht mehr helfen, kann in vielen Fällen mit dem Einsetzen eines speziellen Herzschrittmachers geholfen werden. Diese Therapie heißt „Cardiale Resynchronisations Therapie" (CRT) und wird bei den Patienten mit Herzschwäche durchgeführt, bei denen die Herzkammern sich nicht mehr gleichzeitig (synchron) zusammenziehen. Meist wird die rechte Kammer vor der linken Kammer erregt und das Blut der linken Kammer wird verspätet in den Körperkreislauf gepumpt. Diese Asynchronie wird durch den Schrittmacher wiederhergestellt (Resynchronisation). Dazu sind im Gegensatz zum herkömmlichen Schrittmacher nicht nur eine oder zwei sondern drei Elektroden erforderlich