Klinik für Gerontopsychiatrie mit Memory Clinic

Ihre Behandlung

Informationen für Patienten

Unser wichtigstes Anliegen ist, dass Sie die bestmögliche Betreuung für Ihre Erkrankung erhalten. Dabei gibt es verschiedene Therapieangebote, die alternativ ambulant, stationär, teilstationär oder tagesklinisch  stattfinden. Wir legen viel Wert darauf, dass die einzelnen Therapiemodule aufeinander aufbauen.

Neben der ärztlich-medizinischen Behandlung ist die verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie ein selbstverständlicher Teil der Behandlung. Unser Ziel ist eine ganzheitliche Behandlung von Körper und Seele, da psychische und körperliche Erkrankungen eng verknüpft sein können. 

Die Aufnahme erfolgt nach Möglichkeit nach vorheriger Terminvergabe geplant in die entsprechende Behandlungseinheit. In der Regel benötigen Sie für eine tagesklinische und stationäre Behandlung eine Einweisung Ihres ambulanten Arztes und eine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Krankenkasse. Gerne können Sie auch eine Vorstellung in unserer Ambulanz zur Beratung über sinnvolle Behandlungschritte nutzen. 

Nach der Aufnahme führen wir zunächst eine ausführliche ärztliche und psychologische Diagnostik durch. Auf deren Grundlage wird dann gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept erstellt, das eine medikamentöseTherapie, Psychotherapie, Psychoedukation, Ergotherapie und Bewegungstherapie sowie Musiktherapie enthalten kann.

Selbstverständlicher Teil der Therapie ist von Anfang an die Planung der poststationären, tagesklinischen oder ambulanten Weiterbehandlung. Falls erforderlich kann hierbei unser Sozialdienst unterstützend tätig werden.

Nach der Entlassung erhalten Ihre weiterbehandelnden Ärzte einen ausführlichen Entlassungsbericht, in dem der Verlauf aber auch unsere Empfehlungen für die Weiterbehandlung aufgeführt sind.


Informationen für Angehörige

Psychische Erkrankungen sind nicht nur für die Betroffenen, sondern oft auch für die Angehörigen eine große Belastung -  besonders dann, wenn die Betroffenen zunehmend Hilfe und Unterstützung benötigen. Im Rahmen von Demenzerkrankungen können krankheitsbedingte Erscheinungen wie Unruhe, Aggression oder Verkennungen sehr belastend sein.

Unser Anliegen ist es, auch die Angehörigen über die Erkrankung zu Informieren und in die Behandlung mit einzubeziehen. Unsere Pflegekräft schulen Angehörige im Umgang mit Betroffenen, die Sozialarbeiterin kann für die Zeit nach der Entlassung wertvolle Hilfen geben.


Ihr Besuch auf Station

Da wir während des Tages für unsere Patientinnen und Patienten verschiedene wichtige Therapien anbieten, wäre es günstig, wenn Sie die Besuchszeiten beachten. Teile einiger Stationen werden geschlossen geführt, da wir auf einige unserer Patientinnen und Patienten besonders aufpassen müssen. Das Stationspersonal wird Sie gerne herein- und herauslassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass es zu kleinen Wartezeiten kommen kann, falls das Stationspersonal grade mit der Patientenversorgung beschäftigt ist.

Gerne informieren wir Angehörige über den Behandlungsverlauf. Dazu können Sie jederzeit einen Termin mit dem behandelnden Arzt oder Ärztin oder der behandelnden Psychologin oder Psychologen vereinbaren. Melden Sie sich dazu einfach im Dienstzimmer. Da uns häufig sensible Themen oder hilflose Menschen anvertraut werden, müssen wir im Interesse unserer Patientinnen und Patienten besonders auf die Einhaltung der ärztlichen Schweigepflicht achten.

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an unser Personal.