Klinik für Gefäßmedizin
Diabetischer Fuß

Wenn der Stoffwechsel dauerhaft gestört ist

Bei Diabetikerinnen und Diabetikern verursacht Insulinmangel eine Störung des Stoffwechsels. Der Körper ist somit nicht optimal mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Dies kann dazu führen, dass Blutgefäße und oberflächliche Nerven an den Beinen und Füßen geschädigt werden. Betroffene nehmen aufgrund der geschädigten Nerven Schmerzen oft nicht mehr wahr und übersehen kleine Verletzungen. Die Folge sind Entzündungen und schlecht heilende Wunden.

Sind zudem die Blutgefäße verengt, werden Bein und Fuß nicht ausreichend durchblutet, das Gewebe ungenügend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Beschwerden beim Gehen sowie im Ruhezustand treten auf. Im Endstadium kann Gewebe auch absterben und eine Amputation des Fußes oder des Beines notwendig machen.

Die Behandlung von Menschen mit einem diabetischen Fuß-Syndrom gehört in die Hände von Spezialistinnen und Spezialisten. In der Klinik für Gefäßmedizin am Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin-Reinickendorf bieten wir gefäßchirurgische Operationen wie auch Katheterbehandlung an. Oftmals behindern Verengungen in den Gefäßen die Heilung von Wunden. Um diese zu beseitigen, kann ein gefäßchirurgischer Eingriff oder eine Katheter-Behandlung erforderlich sein. Ebenso kommen bei schwerwiegenden Infektionen gefäßchirurgische Operationen zum Einsatz.