Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Ihr Aufenthalt

Was kann ich mitbringen?

In der Klinik bewegen Sie sich in normaler Alltagskleidung, so dass Sie diese mitbringen sollten. Für die Bewegungstherapie sind Sportkleidung und Turnschuhe sinnvoll. Ansonsten bringen Sie bitte die üblichen Utensilien zum Übernachten wie Nachtwäsche, Bade- oder Morgenmantel, Hausschuhe und Toilettenartikel mit. Handtücher und Bettwäsche stellt die Klinik, Sie können aber auch gerne Ihre eigenen Handtücher mitbringen. Auf allen Stationen besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre eigene Wäsche waschen können. Außerdem können Sie natürlich alles mitnehmen, was Ihnen Freude macht wie z.B. Bücher und Zeitschriften, Handarbeiten, Spiele, …


Was sollte ich zu Hause lassen?

Eigene Fernseher sind in der Klinik nicht erwünscht, auf den Stationen stehen Fernseher in den jeweiligen Gruppenräumen der Stationen zur Verfügung. Kostbarer Schmuck, PCs sowie größere Geldbeträge bitten wir Sie zu Hause zu lassen, da die Klinik bei Verlust keine Haftung übernehmen kann.


Was muss ich beachten?

Der Konsum von Alkohol und Drogen jeder Art ist in der Klink grundsätzlich nicht erlaubt. Das Rauchen ist auf dem gesamten Klinikgelände nur in ausgewiesenen Raucherzonen gestattet.


Speiseangebot

Das täglich wechselnde Speiseangebot können Sie unserer Speisekarte entnehmen oder bei den Mitarbeitern der Vivantes Speiseversorgung erfragen Diese besuchen Sie auf den Stationen und helfen gerne bei der Zusammenstellung Ihrer persönlichen Malzeiten.


Cafeteria

Auf dem Gelände des Wenckebach-Klinikums befindet sich, in Zusammenarbeit mit dem Träger „Die Kurve“, eine täglich geöffnete Cafeteria, die neben einem Mittagstisch ein umfangreiches Angebot an Speisen, Getränken und Zeitschriften bietet. 


Patientenbibliothek

In den Räumlichkeiten unserer Klinik bieten wir im Rahmen einer Zuverdienst-Tätigkeit eine Bibliothek für Patienten, Angehörige, Gäste sowie Mitarbeiter an.


Betroffenenberatung (Peer-to-Peer-Beratung)

Das Erfahrungswissen von Menschen, die selbst schon seelische Krisen durchlebt haben, ist eine wertvolle Kompetenz, die es gilt, ebenbürtig dem Fachwissen professionell ausgebildeter Mitarbeiter zur Seite zu stellen. Daher unterstützen in unserer Klinik Menschen mit der Erfahrung eigener seelischer Krisen nach einer Beraterausbildung andere Betroffene auf ihrem Genesungsweg. In Zusammenarbeit mit dem freien Träger „Die Kurve“ bieten hierzu zwei Betroffenenberater/innen einmal wöchentlich interessierten Patienten/innen in unserer Klinik die Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch. Sie sind Ansprechpartner/innen für Patienten, die sich in ganz besonderer Weise in deren Erleben einfühlen und dadurch einen Kontakt aus geteilter Erfahrung herstellen können.

Auszug aus dem Informationsflyer der „Kurve“: „Wir sind selber Psychiatriebetroffene. Wir möchten anderen Menschen, die sich aktuell in einer Krise befinden, Angst davor haben, in eine Krise zu geraten oder eine Krise durchstanden haben, durch Beratung helfen. Sie können mit uns offen über Dinge sprechen, die andere eventuell nicht nachvollziehen können. Wir informieren und beraten Sie – Entscheidungen treffen immer Sie selbst.“

Aktuell besuchen die Betroffenenberater/innen der „Kurve“ immer mittwochs (9:45 Uhr) die Klinik für Psychiatrie des Wenckebach-Klinikums. Dabei stellen sie das Angebot der Betroffenenberatung in der Vollversammlung der Station 14A den Patienten vor. Anschließend bietet sich Gelegenheit, mit den Mitarbeiter*innen einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren.


Psychose-Seminar Tempelhof

Psychoseseminare sind Gesprächsforen und Expertenrunden, deren Kerngedanke eine gleichberechtigte Verständigung über Psychosen ist – letztlich mit dem Ziel, ein besseres, ganzheitliches Verständnis für Psychosen zu entwickeln und damit auch die Arbeit der Psychiatrie zu verändern. Experten sind im Sinne von Psychoseseminaren die Menschen, die selbst eine Psychose erlebt haben, Psychose-Erfahrene; ihre Angehörigen, die eine Psychose in der Regel aus nächster Nähe miterlebt haben; sowie Professionelle, die beruflich in der Psychiatrie mit Menschen mit Psychosen arbeiten. In Psychoseseminaren können diese unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen zur Sprache kommen und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Angestrebt wird eine offene, ehrliche, zwanglose Atmosphäre der Verständigung, des Respekts vor dem Gegenüber, der Ermutigung zur Übernahme von Verantwortung für sich selbst, des gemeinsamen Lernens. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dadurch neue Einblicke in das Erleben anderer und lernen somit mehr über das Phänomen Psychose.

Kontaktps.tmp(at)kabelmail.net


Post

Ihre Post können Sie sich auf Ihre Station zustellen lassen, die Adresse lautet:

Vivantes Wenckebach-Klinikum
Ihr Name
Ihre Stationsnummer
Wenckebachstraße 23
12099 Berlin


Lob und Kritik

Wenn Sie eine Frage, ein Problem oder einen Wunsch haben, stehen Ihnen die Mitarbeiter der Klinik gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an. Anregungen, Lob oder Kritik können Sie uns selbstverständlich auch schriftlich geben. Sie finden hierzu auf allen Stationen und Tageskliniken Briefkästen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, sich über ein Kontaktformular mit Vivantes in Verbindung zu setzen. Dieses finden sie im Internet. Bitte geben Sie dabei an, auf welche Einrichtung von Vivantes sich Ihre Kontaktaufnahme bezieht. Vielen Dank!

Sollten Sie ein Problem mit der Klinik oder der Behandlung haben, das Sie nicht mit uns klären möchten, können Sie sich auch an den Patientenfürsprecher der Klinik zur wenden.

Der Patientenfürsprecher setzt sich für unsere Patientinnen und Patienten ein. Seine Aufgabe ist es, Wünsche, Beschwerden sowie Kritik über die medizinische, pflegerische und sonstige Versorgung im Krankenhaus aufzunehmen und diese Anliegen gegenüber dem Krankenhaus zu vertreten. Mit dem Einverständnis der Patienten kann der Patientenfürsprecher sich jederzeit unmittelbar an die Krankenhausleitung oder die zuständigen Behörden wenden. Der Patientenfürsprecher unserer Klinik arbeitet ehrenamtlich, ist unabhängig, nicht weisungsgebunden und unterliegt der Schweigepflicht.

Wöchentliche Sprechstunde immer dienstags:

15:30 bis 16:00 Uhr, Haus 34 D, Raum 0031 („Besprechungsraum“)
Tel.: (030) 516 39 633

Außerhalb der Sprechzeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Gerne sucht der Patientenfürsprecher Patienten auch persönlich auf der Station auf. Direkt nach seiner Sprechstunde geht er über die Stationen, wo man sich mit ihm verabreden kann. Termine, die außerhalb der Sprechzeiten liegen, sind nach vorheriger Vereinbarung möglich.