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Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Aus- & Weiterbildung

Ärztliche Weiterbildung in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Klinikstruktur

Das Vivantes Klinikum Neukölln ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.200 im Bettenplan des Landes Berlin ausgewiesenen Betten in 19 bettenführenden medizinischen Abteilungen.

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verfügt über 194 vollstationäre Betten, 17 stationsäquivalente Behandlungsplätze, 22 akut-tagesklinische und weitere 62 tagesklinische Behandlungsplätze in zwei psychiatrischen und einer psychosomatischen Tagesklinik. Daneben gibt es integrierte tagesklinische Plätze auf den Stationen. Außerdem betreibt die Klinik eine – teilweise in den Stationsbetrieb integrierte – Institutsambulanz mit ca. 1.400 bis 1.500 Patientinnen und Patienten pro Quartal.

Die Betten verteilen sich auf 7 allgemeinpsychiatrische, offen/ fakultativ geschlossen geführte Stationen mit Aufnahmeverpflichtung (darunter eine Schwerpunktstation für Abhängigkeitskranke) und eine Kriseninterventionsstation. In der Klinik werden Patientinnen und Patienten mit dem gesamten Spektrum seelischer Erkrankungen behandelt, insbesondere mit schizophrenen, bipolaren und depressiven Störungen. Darüber hinaus sind als häufige Erkrankungen exogene Psychosen, Demenzerkrankungen, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen sowie Belastungsreaktionen, Angst- und psychosomatischen Störungen zu nennen.

Pro Jahr erfolgen über 4.000 stationäre, 100 bis 200 stationsäquivalente und 600 bis 700 tagesklinische Aufnahmen. Die Klinik nimmt die regionale Versorgungsverpflichtung für den Bezirk Neukölln mit seinen ca. 330.000 Einwohnern wahr. Neukölln ist ein sehr dynamischer Bezirk mit vielen psychiatrischen und sozialen Herausforderungen.

Die Behandlung findet im multiprofessionellen Team statt. Grundlage ist die individuelle Behandlungsplanung für jeden Patienten und jede Patientin unter besonderer Berücksichtigung der Wiedereingliederung in das soziale Umfeld und den Beruf. Einen besonderen Stellenwert nehmen die Förderung der Selbsthilfepotentiale der Patientinnen und Patienten und die Einbeziehung der Angehörigen ein. Zum Angebot der Klinik gehören Mutter-Kind-Behandlungen ebenso wie regelmäßige Angehörigenvisiten und –gruppen.

In der Klinik arbeiten tiefenpsychologisch und verhaltenstherapeutisch ausgebildete Ärztinnen und Ärzte bzw. Psychologinnen und Psychologen.

Die Klinik ist zertifiziert für Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie (AMSP).


Weiterbildungsbefugnisse

Der Chefarzt der Klinik, Dr. Olaf Hardt, verfügt über die volle Weiterbildungsbefugnis für das Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie. Die Arbeit in einer großen pflichtversorgenden Abteilung an einem Krankenhaus der Maximalversorgung garantiert Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten den Erwerb umfassender Fachkenntnisse. Durch das Modell der stationsintegrierten Institutsambulanz, stationsintegrierte tagesklinische Behandlungsplätze und die eng mit den Stationen verzahnte stationsäquivalente Behandlung können frühzeitig auch ambulante, tagesklinische und aufsuchende Behandlungserfahrungen erworben werden.

Die Psychotherapiebausteine der Weiterbildung können teilweise in der Klinik erworben werden. Eine tiefenpsychologische Psychotherapieweiterbildung kann bevorzugt im sog. „Berliner Modell“ erworben werden. Selbstverständlich kann die Weiterbildung auch extern in einem tiefenpsychologischen oder verhaltenstherapeutisch orientierten Institut absolviert werden. Es bestehen Kooperationsverträge mit zahlreichen Instituten.

Die in der Weiterbildungsordnung geforderten Gutachten können in der Abteilung unter Supervision erstellt werden. Eine darüber hinaus gehende Gutachtertätigkeit ist möglich.

Das Neurologische Jahr der Weiterbildung kann im Rahmen einer Rotation mit der Neurologischen Klinik des Vivantes Klinikum Neukölln [Leiter: Prof. Dr. Darius Nabavi] absolviert werden.


Einarbeitung

Die Einarbeitung für die Tätigkeit auf Station wird durch die Oberärztin bzw. den Oberarzt und eine erfahrene Stationsärztin bzw. einen erfahrenden Stationsarzt gewährleistet. Mit Aufnahme der Tätigkeit erhält die neue Kollegin oder neue Kollege eine Assistentenmappe, in der schriftlich die wichtigsten Informationen über die Tätigkeit in der Klinik zusammengefasst sind. Die Einarbeitung für die Nachtdienste erfolgt in erster Linie durch die in der Rettungsstelle tätige Kollegin bzw. den dort tätigen Kollegen. Nachtdienste werden in der Regel erst nach drei Monaten abgeleistet. Der Einstieg in die Bereitschaftsdienste erfolgt über Spätdienste, während derer eine zweite diensthabende Ärztin bzw. ein zweiter deinsthabender Arzt im Haus ist.

Üblicherweise werden Assistenzärztinnen und -ärzte ohne psychiatrische Vorerfahrung zunächst auf einer allgemeinpsychiatrischen Station eingesetzt, um zu gewährleisten, dass sie rasch breite Fachkenntnisse erwerben können und sich in späteren Dienstsituationen möglichst sicher fühlen.


Weiterbildungsplanung

Die Weiterbildungsplanung erfolgt individuell in enger Abstimmung zwischen dem Arzt oder der Ärztin in Weiterbildung, der Oberärztin bzw. dem Oberarzt und dem weiterbildungsbefugten Chefarzt.

Sie erfolgt im Rahmen des jährlich mit dem Chefarzt geführten Weiterbildungsgespräches und in regelmäßigen Mitarbeitergesprächen mit der Oberärztin bzw. dem Oberarzt. Besondere Schwerpunkte der Gespräche sind offene Fragen des Weiterbildungsassistenten bzw. der Weiterbildungsassistentin und die zeitliche Planung der Weiterbildung (insbesondere des „neurologischen Jahres“ und des Psychotherapieteils der Weiterbildung). 


Weiterbildungsbegleitung

Die absolvierten Weiterbildungsbausteine werden anhand eines Dokumentationsbuches im Rahmen der Weiterbildungsgespräche abgeglichen. Bei Schwierigkeiten, bestimmte Weiterbildungsbausteine zu erwerben, erhält die Ärztin bzw. der Arzt natürlich Unterstützung. Die psychiatrischen Weiterbildungsbausteine können vollständig im Hause erworben werden.


Fortbildungsangebote

In der Klinik finden wöchentlich ein Journal Club und eine Fortbildungsveranstaltung, die inhaltlich mit den theoretischen Anforderungen der Weiterbildungsordnung verknüpft ist, statt.

Die Klinik bietet gemeinsam mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung von Vivantes ein 2-jähriges Curriculum zu „Open Dialogue“ (Netzwerkarbeit – Bedürfnisangepasste Behandlung) an.


Weiterbildungsevaluationsergebnisse

Im Rahmen der Weiterbildungsevaluation der Ärztekammer Berlin wurde die Klinik von 100% der Weiterbildungskandidaten als empfehlenswert eingestuft.


Dienstplanmodelle und Vereinbarkeit Beruf und Familie

Wir legen Wert auf eine lebendige, kollegiale Arbeitsatmosphäre und wollen selbstverständlich auch ärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern eine Perspektive bieten. Dazu tragen geregelte Arbeitszeiten und eine aufgrund der Größe des Kollegiums relativ geringe Zahl an Bereitschaftsdiensten bei. Für die Vereinbarung familienfreundliche Teilzeitarbeitsmodelle sind wir grundsätzlich offen.


Angebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Mitarbeiter*innensprechstunde des Chefarztes,
  • Fortbildungsurlaub
  • weitere Vorteile, die Vivantes als Arbeitgeber bietet finden sie hier.

Karriere

Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, die die Facharztprüfung erfolgreich absolviert und sich in der therapeutischen Arbeit bewährt haben, sind als Fachärztinnen und Fachärzte in unbefristetem Arbeitsverhältnis herzlich willkommen. Sie sind aufgrund des guten Rufes und der guten Ausbildung in der Klinik prädestiniert für Oberarztpositionen sowohl bei Vivantes als auch in anderen Häusern.


Ihr Ansprechpartner für Aus- & Weiterbildung

Unsere Klinik

Lernen Sie unser Behandlungskonzept, unsere Prinzipien und die Jahres- und Qualitätsberichte der Klinik für Psychiatrie kennen.

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Das sind wir

Wir arbeiten im kollegialen Team aus dem medizinischen & therapeutischen Bereich: Verschaffen Sie sich einen Überblick.

Team der Psychiatrie, Psychotherapie & -somatik

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Für Termine und Rückfragen erreichen Sie uns telefonisch oder per E-Mail. Wir sind für Sie da – egal ob ambulant oder stationär.

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