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Medizinische Angebote

Diagnostische Radiologie in Neukölln

Die Radiologie ist die wichtigste diagnostische Schaltstelle der modernen Medizin. Mit Hilfe der unterschiedlichen bildgebenden Verfahren werden verschiedenste Erkrankungen aller Körperregionen bis ins Detail sichtbar gemacht.
 

Durch unterschiedliche bildgebende Verfahren (Röntgen, Ultraschall, CT, MRT) werden verschiedenste Erkrankungen aller Körperregionen bis ins Detail sichtbar gemacht: von Verletzungen über Gefäßerkrankungen bis Tumoren und Entzündungen, um nur einige Bespiele zu nennen. Anhand radiologischer Bilder werden Krankheiten mit hoher Präzision erkannt und ihr Ausmaß bestimmt. Darüber hinaus sind bildgebende Verfahren unerlässlich für die Therapieplanung, z.B. vor einer Intervention oder OP, und für Kontrollen nach erfolgter Behandlung.  Wichtiger Bestandteil der klinisch-radiologischen Tätigkeit ist der enge interdisziplinäre Austausch mit den behandelnden Ärzten praktisch aller Fachgebiete, z.B. in interdisziplinären Fallkonferenzen. 

Dr. med. Robin Holtkamp

Präzise Diagnostik ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Therapie. Ich freue mich, mit einem großen Team von Expert*innen eine wesentliche Rolle dabei für unsere Patient*innen einzunehmen.

Leitender Oberarzt, Leitung Sektion DiagnostikDr. med. Robin Holtkamp

Unsere diagnostischen Verfahren

In der Radiologie des Vivantes Klinikum Neukölln werden alle radiologischen bildgebenden Verfahren angeboten. Wir möchten Ihnen diese hier kurz vorstellen:

Radiographie (konventionelles Röntgen)

Obwohl die Bedeutung konventioneller Röntgenaufnahmen zugunsten von CT und MRT in den letzten Jahrzehnten abgenommen hat, stellen sie immer noch die häufigsten radiologischen Untersuchungen dar.   

Wann wird das Röntgen eingesetzt?

  • Erkrankungen der Brustorgane (Lunge, Brustfell, Herz)
  • Knochenbrüche nahezu jeder Körperregion
  • Degenerative oder entzündliche Erkrankungen von Gelenken
  • Knochentumoren
  • Kiefer- und Zahndarstellung (OPTG)
  • Weibliche Brustuntersuchung (Mammographie)

Wie ist die Funktionsweise des Röntgens?

Bei einer Röntgenuntersuchung werden Röntgenstrahlen aus einer Röntgenröhre auf den Körper gestrahlt. Die Röntgenstrahlen werden von unterschiedlichen Geweben im Körper unterschiedlich stark absorbiert. Die den Körper durchdringenden Röntgenstrahlen werden auf einem Detektor oder einer Speicherfolie aufgezeichnet und in ein digitales Bild umgewandelt. In unserer Klinik werden ausschließlich digitale Röntgensysteme verwendet.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der zu untersuchende Körperabschnitt wird üblicherweise vor der Untersuchung entkleidet und Schmuck wird abgelegt. Danach wird der Körperteil oder Patient:in am Röntgengerät positioniert, um die zu untersuchende Körperregion in einem möglichst optimalen Winkel zu durchstrahlen. Für zahlreiche Untersuchungen ist eine Aufnahme in zwei unterschiedlichen Projektionsebenen erforderlich, von vorne und von der Seite. Für Untersuchungen im Brustkorb oder Bauchraum muss kurz die Luft angehalten werden. Die eigentliche Röntgenaufnahme dauert weniger als 1 Sekunde und ist komplett schmerzlos.

Was müssen Patient:innen beachten?

Für eine Röntgenuntersuchung ist meist keine spezielle Vorbereitung nötig. Bringen Sie bitte Ihren Röntgenpass (falls vorhanden) zur Untersuchung mit. Da Röntgenstrahlen eine potentiell schädliche Wirkung auf das Körpergewebe haben, sollten sie nur angewendet werden, wenn sie notwendig sind und der Nutzen den potentiellen Schaden überwiegt. Insbesondere Röntgenuntersuchungen bei Kindern und Schwangeren werden in Abhängigkeit der zu untersuchenden Körperregion nur sehr sparsam angewendet und streng überprüft, strahlenempfindliche Körperteile werden ggf. durch eine Bleiabdeckung geschützt. Kann eine Schwangerschaft nicht ausgeschlossen werden, wird vor der Untersuchung ein Schwangerschaftstest durchgeführt.

Unsere Geräteausstattung

  • Fünf vollausgestatte digitale Bucky-Arbeitsplätze
    • 1 x Siemens Ysio X.pree
    • 2 x Siemens Ysio Max
    • 1 x Siemens Aristos MX
    • 1 x Philips Buckydiagnost TH
  • Drei mobile Röntgengeräte
    • 1 x Siemens Mira Max
    • 2 x AGFA DX-D100
  • Ein digitales Gerät für Panoramaaufnahmen 
    • Dürr VistaPano-S
  • Ein digitales Mammographiegerät
    • Hologic 3Dimensions

Röntgendurchleuchtung (DL)

Wann wird eine Durchleuchtung eingesetzt?

Eine Durchleuchtung wird vor allem zur Diagnostik im Magen-Darm-Trakt angewendet z.B.:

  • Ösophagographie zur Darstellung der Speiseröhre z.B. bei Schluckstörung, Engegefühl, Aussackungen oder nach OP 
  • Magen-Darm-Passage zur Darstellung des Magens und Dünndarms, z.B. bei Magenentleerungsstörungen oder Verengungen des Darms
  • Kolon-Kontrast-Einlauf zur Darstellung des Dickdarms z.B. nach Darmoperationen zur Überprüfung der Nahtdichtigkeit 
  • Defäkographie zur funktionellen Darstellung des Enddarms und Analkanals z.B. bei Stuhlunregelmäßigkeiten oder Darmentleerungsstörungen.

Des Weiteren kann die Durchleuchtung auch zur Darstellung anderer Organe wie der Tränenwege, der Harnblase oder von Fisteln durchgeführt werden. 

Wie ist die Funktionsweise einer Durchleuchtung?

Durch eine Röntgenröhre werden über die gesamte Dauer der Durchleuchtung niedrigdosierte Röntgenstrahlen ausgesendet, die den Körper des Patienten durchdringen ("durchleuchten"). Sie werden dann von einem Detektor aufgefangen und zu bewegten digitalen Bildern verarbeitet und gespeichert (digitale Radiographie). 
Bei den Durchleuchtungsuntersuchungen  wird regelhaft ein Kontrastmittel benötigt (z.B. Bariumsulfat oder Gastrografin), um den Magen-Darm-Trakt sichtbar zu machen. Dieses wird in Regel vom Patienten während der Untersuchung geschluckt oder über einem dünnen Schlauch verabreicht. Bereits während der Kontrastmittelgabe oder im Anschluss werden durch den Radiologen Röntgenbilder angefertigt um z.B. Engstellen oder Bewegungsstörungen zu entdecken.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Je nach zu untersuchender Körperregion liegt der Patient auf einem Untersuchungstisch oder steht aufrecht. Bei manchen Untersuchungen wird der Patient auch in unterschiedlichen Körperlagen (liegend, in Seitenlage, sitzend, stehend) untersucht. Das Schlucken oder das Verabreichen des Kontrastmittels erfolgt während der Untersuchung auf dem Untersuchungstisch. 
Die  Untersuchungen dauern in der Regel ca. 10 – 20 Min..

Was müssen Patient:innen beachten?

Für eine Durchleuchtungsuntersuchung ziehen Patien:innen vor der Untersuchung ihre Kleidung aus und einen Patientenkittel an. Schmuck oder andere röntgendichte Gegenstände müssen ggf. aus der Untersuchungsregion entfernt werden, um freie Sicht zu gewährleisten. Eine sonstige Vorbereitung ist nicht erforderlich, insbesondere werden keine Laborwerte benötigt und Patienten müssen in der Regel auch nicht nüchtern sein. 
Das oral verabreichte Kontrastmittel schmeckt etwas unangenehm und hat eine abführende Wirkung, ist darüber hinaus aber sehr gut verträglich. Barium-Kontrastmittel führt zur weißlichen Verfärbung des Stuhls.  Nach der Untersuchung kann sofort wieder die normale Aktivität erfolgen.
Als Vorsichtsmaßnahme sollten Röntgenuntersuchungen während der Schwangerschaft vermieden werden, da ungeborenes Leben insbesondere im Frühstadium der Schwangerschaft besonders strahlenempfindlich ist. Daher informieren sie uns bitte vor der Untersuchung, ob Sie schwanger sein könnten, dann würden wir vorher einen Schwangerschaftstest durchführen. 

Unsere Geräteausstattung

  • Siemens Artis Zee MP Mulitfunktionsgerät 
     

Ultraschall (Sonografie)

Der Ultraschall wird bei unterschiedlichsten Fragestellungen zur Untersuchung von Weichteilstrukturen genutzt. Haupteinsatzgebiete sind die Bauchorgane, der Hals, oberflächliche Strukturen wie Lymphknoten, die weibliche Brust und die Muskulatur. Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich sind Blutgefäße mit Analyse des Blutflusses. Bei Kindern können auch Knochenfrakturen sehr gut mithilfe des Ultraschalls diagnostiziert werden.
Die Bildqualität im Ultraschall ist bei schlanken und kleinen Menschen besonders gut. Daher spielt der Ultraschall in der Kinderradiologie eine herausragende Rolle.

Wie ist die Funktionsweise des Ultraschalls?

Die Bilderstellung beim Ultraschall beruht auf dem Prinzip des Echolots. Dabei werden Ultraschallwellen über einen sogenannten Schallkopf, der auf die Haut aufgesetzt wird, in den Körper gesendet. Die dabei verwendeten Schallwellen liegen im nicht hörbaren Bereich. Sie werden im Körper reflektiert und vom Schallkopf wieder aufgefangen. Aus der Echoantwort errechnet das Ultraschallgerät ein Schnittbild der entsprechenden Körperregionen. Der Ultraschall setzt keine ionisierende Strahlung ein und ist vollkommen unschädlich.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Patient:innen werden auf einer Untersuchungsliege gelagert. Die Untersuchung erfolgt durch eine(n) Arzt:in, der die Untersuchungsregion mit einem Schallkopf systematisch abfährt. Zur besseren Ankopplung des Schallkopfes an die Haut kommt ein feuchtes Ultraschallgel zum Einsatz. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, gelegentlich kann jedoch ein etwas höherer mechanischer Druck erforderlich sein, der mitunter als unangenehm empfunden wird. Bei Bauchuntersuchungen ist es erforderlich, vorübergehend die Luft anzuhalten. Die Untersuchung dauert typischerweise 10-20 Minuten.

Gelegentlich kommt bei Ultraschalluntersuchungen ein Ultraschall-Kontrastmittel zum Einsatz, um zusätzliche Bildinformationen zu gewinnen und die Aussagekraft der Untersuchung zu steigern. Dieses Kontrastmittel besteht aus kleinsten Gasbläschen gelöst in einer Flüssigkeit, es wird intravenös über einen zuvor gelegten Venenzugang gespritzt. Ultraschall-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, abgesehen von extrem seltenen allergischen Reaktionen sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Was müssen Patient:innen beachten?

Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich, insbesondere werden keine Laborwerte benötigt und Sie müssen in der Regel auch nicht nüchtern sein. Es gibt auch keine Einschränkungen durch Schwangerschaft oder Stillen. Nach der Untersuchung kann sofort wieder jede normale Aktivität erfolgen.

Unsere Geräteausstattung

  • Philips IU22 Premiumgerät (2 x)
  • Philips Epiq7G Premiumgerät (in der Kinderradiologie)
  • Philips CX50 
  • Siemens Accuson Freestyle mit kabellosem Schallkopf (in der Angiographie), (2x)

CT - Computertomographie

Wann wird eine CT eingesetzt?

Eine Computertomografie (CT) wird vielseitig genutzt, um zum einen um Krankheiten und Verletzungen zu erkennen, zum anderen um deren Verlauf zu beurteilen.
Typische Einsatzbereiche sind beispielsweise:

  • Unterschiedlichste Erkrankungen im Kopf-, Hals-, Brust- oder Bauchbereich, oft in der Tumormedizin, aber auch entzündliche Erkrankungen, Gefäßerkrankungen etc. 
  • Akute Blutungen und Schlaganfalldiagnostik
  • (Komplexe) Knochenbrüche und Verletzungen an Organen nach Unfall
  • Verengungen der Herzkranzgefäße (CT-Koronarographie)

Neben der diagnostischen Anwendung können therapeutische Eingriffe, wie die gezielte Entnahme von Gewebeproben aus Organen oder das Ableiten von Abszessen durchgeführt werden.

Wie ist die Funktionsweise eines CT?

Die Com­pu­ter­to­mo­gra­phie ar­bei­tet mit Rönt­gen­strah­len. Es werden Schnittbilder des Körpers angefertigt. Die Rönt­gen­röh­re um­kreist den Pa­ti­en­ten und sen­det ein Rönt­gen­strah­len­bün­del aus. In­ner­halb des Kör­pers wird dieses durch die Struk­tu­ren, auf die es trifft, un­ter­schied­lich stark ab­ge­schwächt. Der Röh­re ge­gen­über liegt ein Detektor. Mithilfe eines Computers werden die Messwerte dann zu millimeterdicken Querschnittbildern und dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt. Die Untersuchung ist schmerzfrei und schnell, so dass man in wenigen Sekunden gro­ße Kör­per­ab­schnit­te un­ter­su­chen kann.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Vor jeder CT-Untersuchung findet ein Aufklärungsgespräch statt. 
Während der Untersuchung liegt die Patientin/der Patient auf einem Untersuchungstisch, der sich während der Untersuchung durch das CT Gerät bewegt. 
Viele  CT-Untersuchungen erfordern Kontrastmittel, das über einen venösen Zugang im Arm verabreicht wird. Mit diesem lassen sich Organe, Gewebe und Gefäße deutlich besser beurteilen. Beim Injizieren des Kontrastmittels kann es zu einem Wärmegefühl kommen, das in der Regel nach wenigen Sekunden verschwindet. 
Es ist wichtig, sich während des Untersuchung nicht zu bewegen, um eine möglichst gute Qualität der Bilder zu erzielen. Wenn erforderlich erhalten Sie Anweisungen zur Atmung. 
Die gesamte Untersuchungsdauer beträgt in der Regel 2 – 5 Minuten. 

Was müssen Patient:innen beachten?

Die jodhaltigen Kontrastmittel werden im Allgemeinen gut vertragen, können in seltenen Fällen Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Erbrechen sowie allergische Reaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz auslösen. Bekannte Kontrastmittelunverträglichkeiten sollten deshalb unbedingt im Vorgespräch dem Arzt oder der Ärztin mitgeteilt werden.
Wenn ein Kontrastmittel verabreicht wurde, sollte nach der Untersuchung ausreichend Flüssigkeit getrunken werden, damit es rasch über die Nieren ausgeschieden wird. 
Als Vorsichtsmaßnahme sollten Röntgenuntersuchungen während der Schwangerschaft vermieden werden, da ungeborenes Leben insbesondere im Frühstadium der Schwangerschaft besonders strahlenempfindlich ist. Daher informieren sie uns bitte vor der Untersuchung, ob Sie schwanger sein könnten, dann würden wir vorher einen Schwangerschaftstest durchführen. 

Unsere Geräteausstattung:

  • Siemens Somatom Drive (128-Zeilen Dual Source Multislice-CT )
  • Siemens Somatom Edge Plus (128-Zeilen Multislice-CT)
  • Siemens Somatom Confidence (64-Zeilen Multislice-CT)

Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT)

Wann wird eine MRT durchgeführt?

Die Kernspintomographie wird schwerpunktmäßig für folgende Köperregionen und Fragestellungen eingesetzt:

  • Gehirn und Wirbelsäule: Schlaganfall-, Entzündungs- und Tumordiagnostik, Bandscheibenvorfälle
  • Knochen und Gelenke: akute Verletzungen, degenerative Veränderungen, Entzündungen und Tumoren
  • Hals: Entzündungs- und Tumordiagnostik
  • Thorax: Entzündungs- und Tumordiagnostik 
  • Herz: Entzündungen, Minderdurchblutung, Funktionseinschränkungen, Herzfehler 
  • Abdomen: Untersuchung der Oberbauch- und Beckenorgane bei Entzündungen und Tumoren, spezielle Dünndarmuntersuchung (MR-Sellink) und Darstellung der Gallenwege (MRCP)
  • Gefäße: MR-Angiographien mit und ohne Kontrastmittel 

Wie ist die Funktionsweise der Kernspintomographie?

Ein Kernspintomograph besteht aus einem sehr stärken Magnetfeld, das die in einer „Röhre“ liegenden Patient:innen umgibt. Während der Untersuchung werden die Wasserstoffprotonen im Körper wiederholt entlang des Magnetfelds ausgerichtet und abgelenkt. Die dabei entstehenden Radiowellen werden von sog. Spulen, die dem Körper aufliegen, aufgefangen und dann zu hoch aufgelösten Bildern verarbeitet. Bei der Untersuchung entstehen Wärme und das typische, meist laute Klopfen. Zum Schutz des Gehörs werden Ohrstöpsel und Kopfhörer angelegt. 

Das Verfahren arbeitet ohne Röntgenstrahlen und kann somit auch bei Kindern und Schwangeren nach dem 1. Schwangerschaftsdrittel problemlos eingesetzt werden. 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Vor jeder MRT-Untersuchung findet ein Aufklärungsgespräch statt. In der Kabine werden Kleidungsstücke und insbesondere alle metallischen Gegenstände abgelegt. Eine möglichst bequeme Lagerung auf der Untersuchungsliege ist wichtig für eine optimale Bildqualität. Spezielle Auslesespulen werden auf die zu untersuchende Körperregion gelegt. Die Untersuchungszeiten variieren stark und sind abhängig von der Körperregion, Gelenke können mit moderner KI-Technik in 10 Minuten untersucht werden, eine Herz- oder Bauchuntersuchung dauert 30-45 Minuten.

Bei einigen Untersuchungen wird zur Verbesserung der Aussagekraft ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel verabreicht, das in aller Regel sehr gut verträglich ist. Allerdings sollten Sie sich melden, falls sie an einer sehr starken Einschränkung der Nierenfunktion leiden. Auch eine Buscopangabe kann selten erforderlich sein. Für die Untersuchung des Dünndarmes ist das Trinken größerer Mengen Flüssigkeit vor der Untersuchung notwendig, dieses kann abführend wirken. 

Was müssen Patient:innen beachten?

Das hohe Magnetfeld erfordert aus Sicherheitsgründen einen besonderen Umgang mit metallischen Fremdkörpern und Implantaten. Jegliches entfernbares Material (Schmuck, Gebiss, Handys, Kleidungsstücke) wird in der Kabine abgelegt. Großflächige Tätowierungen und alle nicht ablegbaren Fremdkörper müssen im Vorgespräch mitgeteilt werden, damit die Untersuchung im Zweifel modifiziert werden kann. Wenn Sie Implantate wie Herzschrittmacher, Nervenstimulatoren, Medikamentenpumpen, Cochleaimplantate, Herzklappen o.ä. haben, bringen Sie bitte unbedingt  einen Implantatpass oder die Produktinformationen zur Untersuchung mit. Mittlerweile gibt es auch MRT-fähige Herzschrittmacher, aber auch diese müssen vor der Untersuchung durch die Kardiologie in einen speziellen Untersuchungsmodus gesetzt werden, was vorher geplant werden muss. Bitte informieren Sie uns auch über andere Fremdkörper wie etwa Metallsplitter in ihrem Körper.

Unsere Geräteausstattung

  • Siemens Magnetom Sola Fit (1,5 Tesla) mit KI-Technik zur Verkürzung der Untersuchungszeit und/oder Bildverbesserung
  • Philips Achieva dStream (1,5 Tesla) mit KI-Technik zur Verkürzung der Untersuchungszeit und/oder Bildverbesserung

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