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Klinikum Neukölln

Baumaßnahmen am Neuköllner Krankenhaus

Auf dem Klinikgelände des Vivantes Klinikum Neukölln sind verschiedenen Baustellen errichtet – für umfassende Sanierungsarbeiten und Neubauten in den nächsten Jahren.

Das Klinikum Neukölln ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung und mit über 1.200 Betten eines der größten in Berlin. Die letzte Modernisierung ist schon einige Jahre her – 1986 war das. Um weiter die rund 600.000 Menschen im Einzugsgebiet optimal versorgen zu können, sind in den nächsten Jahren einige Baumaßnahmen auf dem Gelände des Klinikum Neukölln notwendig. Die Rettungsstelle – ursprünglich für 25.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr geplant – muss ausgebaut werden, da hier mittlerweile jährlich rund 80.000 Notfälle behandelt werden. 

Wir bauen für eine Zukunft mit einer der modernsten Rettungsstellen Berlins und Bettenstationen mit moderner Pflegephilosophie.

Geschäftsführer KlinikmanagementDr. Johannes Danckert

Neubau am Haupthaus

Die Häuser des Krankenhauses zwischen Rudower Straße, Zadeckstraße, Juchacz- und Kormoranweg gliedern sich in ein großes Haupthaus (Haus 30) und verschiedene Pavillons. 2005 wurde am Südende des Haupthauses, zur Fritz-Erler-Allee hin, das Mutter-Kind-Zentrum eröffnet.

Jetzt wird ein 8-stöckiger Erweiterungsbau am Nordkopf des Haupthauses, direkt am Haupteingang an der Rudower Straße, vorbereitet. Hier entsteht dann ab Herbst 2019 Platz für:

Baufortschritte des Neubaus

Für den Neubau begann im Mai 2019 der Abriss des Parkhauses. Verabschiedet wurde das Parkhaus mit einer "Abrissparty". Dabei konnten sich die Mitarbeitende des Klinikums Neukölln ein eigenes kleines Stück Parkhaus mit Hammer und Meißel aus dem harten Beton spicken.

Nach dem erfolgreichem Abriss des Parkhauses wurde von Mai bis August 2019 der erste Teil der Baugrube ausgehoben. Geichzeitig wurden Versorgungsleitunengen zwischen der Westseite des Hauses 30 und Kormoranweg verlegt. Diese sind für die zukünftige Infrastruktur des Hauses 30 und Neubaus notwendig. Die Bauarbeiten für die Versorgungsleitungen an der Westseite des Hauses 30 dauern noch an.

Mit der Sperrung des Parkplatzes (Ecke Rudower Straße und Kormoranweg) am Nordkopf des Haus 30 im Mai 2019 folgten im November letzten Jahres die Baumfällarbeiten in diesem Bereich. Damit wurde die Baufreiheit für den zweiten Teil der Baugrube geschaffen.

Nach nach nur neun Monaten Bauzeit seit der Sperrung des Parkhauses im Mai wurde der feierliche Spatenstich begangen.

Die Abrissarbeiten am Haus 30 sowie im Bereich des ehemaligen Parkhauses sind weitestgehend fertiggestellt und es finden Bauarbeiten im Bereich der Sohle statt. Des Weiteren werden Arbeiten zur Baugrubensicherung sowie Erhöhung der Tragfähigkeit des Untergrundes unternommen. Begleitend zu diesem Arbeiten erfolgen Maßnahmen zur Wasserhaltung.

Im August haben wir bereits den nächsten großen Meilenstein, die feierliche Grundsteinlegung des Erweiterungsneubaus, begangen. Aktuell erfolgen vorbereitende Bamaßnahmen am Bestandsgebäude und für die Grundsteinlegung.

Zufahrtsänderungen und Parkplätze während der Bauphase

Aufgrund der Baumaßnahmen am Klinikum Neukölln sind mehrere Wege gesperrt. Auch kommt es zu eingeschränkten Parkplatzmöglichkeiten und anderen Zufahrtswegen.

Parken am Krankenhaus Neukölln

Ab dem 8. November 2019 stehen Ihnen leider keine Parkplätze auf dem Klinikumsgelände mehr  zur Verfügung.

Besucher und Patienten finden nur begrenzte Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung des Klinikums Neukölln. 

Aufgrund der aktuellen Parkplatzsituation empfehlen wir, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen:

Weiterer Neubau: Bettenhaus

Des Weiteren wurde 2019 der Grundstein für ein neues viergeschossiges Bettenhaus auf dem Gelände des Klinikum Neukölln gelegt. Zwischen Pavillon 1 und Haus 16 entstehen so neue Kapazitäten: 116 zusätzliche Betten für die Patientenversorgung der Bereiche Psychiatrie, Hämatologie, Onkologie und Strahlentherapie.

Im neuen Bettenhaus werden im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss Platz für jeweils 24 psychiatrische Betten geschaffen. Im zweiten Obergeschoss werden zukünftig 34 Betten für die Bereiche Onkologie und Strahlentherapie zur Verfügung stehen – Bereiche, die wegen der Sanierung im Haus 30 umziehen werden. Auch die Hämatologie wird aufgrund der Sanierung des Haus 30 in den Neubau einziehen und mit 34 Betten im dritten Obergeschosses des neuen Bettenhauses untergebracht sein.

Das neue Bettenhaus wird direkt durch einen Tunnel mit dem Haupthaus 30 verbunden sein. Damit hat der Neubau nicht nur eine optimale Anbindung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch den Vorteil, dass Patientinnen und Patienten sowie Angehörige die direkt angrenzenden Parkanlagen für einen erholsamen Spaziergang nutzen können.

Baufortschritte des Bettenhauses

Bis April 2019 wurde für das neue Bettenhaus das Baufeld zwischen Haus 16 und Pavillon 1 hergerichtet. Darauf folgte bis September der Aushub der Baugrube sowie die Erstellung des Kellergeschosses. Nach der Fertigstellung des Kellergeschosses wurde bis Oktober die Bodenplatte für den Neubau betoniert.

Im Oktober war es dann soweit der Kran für die Module wurde angeliefert und installiert. An den darauffolgenden Tagen fuhren mehrere Schwerlasttransporte auf das Klinikumsgelände um die Module anzuliefern. Die Anlieferung und Montage der Module wurde im Oktober 2019 abgeschlossen, während parallel der Innenausbau des Bettenhauses erfolgte. Ab November 2019 wurde die Außenanlage hergerichtet.

Im Juni 2020 konnte der Bau abgeschlossen und das neue Bettenhaus eröffnet werden.

Sanierung des Südkopfes am Haus 30

Auch am Südkopf des Hauses 30 finden Baumaßnahmen für die Mordernisierung unserer Versorgungsbereiche, wie der Zentralapotheke, statt. Auf zwei Ebenen, dem Erdgeschoss und ersten Obergeschoss, erfolgt eine umfassende Sanierung des Gebäudes.

Damit die Apothekenversorgung auch während der Baumaßnahme sichergestellt ist, zog diese im Mai in ein Ausweichquartier. Im Juni 2019 haben die Bauarbeiten an der Fassade begonnen.

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