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Medizinische Angebote

Operative Therapie bei Adipositas

Das Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie am Vivantes Klinikum Spandau ist spezialisiert auf chirurgische Therapiemaßnahmen. Das Ziel der Adipositaschirurgie ist die langfristige Reduktion des Gewichts. Die operative Therapie reduziert außerdem deutlich entstandene Folgeerkrankungen. Das Adipositasteam vom Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie wählt ein für Sie individuell angepasstes Operationsverfahren aus.

Adipositaschirurgie in Berlin-Spandau

Helfen Ihnen eine konsequente Ernährungsumstellung und Bewegungssteigerung nicht, ist eine chirurgische Therapiemaßnahme eine sehr gute Möglichkeit, Ihre Adipositaserkrankung erfolgreich zu behandeln. Zahlreiche Studien haben nachweisen können, dass die operative Therapie die einzig wirksame Behandlungsform darstellt. Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Schlafapnoe verbessern sich langfristig.

Ob ein chirurgischer Eingriff bei Ihrer Adipositaserkrankung in Frage kommt, hängt von Ihrem Gewicht und von Ihren Begleiterkrankungen ab.

Metabolische Chirurgie in Berlin-Spandau

Steht für Sie und das behandelnde Ärzteteam die Verbesserung der diabetischen Stoffwechsellage im Mittelpunkt, so spricht man von einem metabolischen Eingriff. Die unterschiedlichen Operationsverfahren führen zu einer Remission Ihrer Zuckererkrankung (vorübergehendes oder dauerhaftes Nachlassen). Somit ist nicht mehr Ihr Gewicht der Grund für einen operativen Eingriff, sondern Ihre Diabetes-Erkrankung.

Chirurgische Therapie

Operationsverfahren im Klinikum Spandau

Im Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie werden unterschiedliche Operationen durchgeführt. Welche Operation für Sie letztlich in Frage kommt, hängt von Ihrem Gewicht, Ihren Begleiterkrankungen, Ihren Essgewohnheiten und verschiedenen anderen Faktoren ab. Das Adipositasteam wird dies ausführlich mit Ihnen besprechen und Ihnen zu einem für Sie passendes Verfahren raten.

Alle operativen Eingriffe werden in der Regel minimal-invasiv, d. h. in der sogenannten Schlüssellochtechnik (laparoskopisch) durchgeführt. Die laparoskopische Chirurgie ermöglicht eine Reduktion postoperativer Schmerzen und bietet ein besseres kosmetisches Ergebnis.

Magenbypass

Der Magenbypass ist eine der weltweit am häufigsten durchgeführten chirurgischen Maßnahmen. Dabei wird ein Teil des Dünndarmabschnittes umgangen, um so die Resorptionsfläche zu verkleinern. Diese Operation wird mit einer gleichzeitig durchgeführten Magenverkleinerung kombiniert. Der verkleinerte Magen führt zu einer Reduzierung der Mahlzeitmenge. Durch die partielle Trennung der Nahrung von dem Gallensaft und dem Bauchspeicheldrüsensaft während der Dünndarmpassage, steht zur effektiven Verdauung und Aufnahme der verdauten Nahrung weniger resorptive Anteile zur Verfügung.

Darüber hinaus kommt es zu hormonellen und neurophysiologischen Änderungen des Sättigungs- und Hungerzentrums im Gehirn. Daher wird eine Diät nicht mehr als eine Qual, sondern als Normalzustand empfunden. Die Kombination der anatomischen Veränderung von Magen und Darm sowie der hormonellen Regelkreisläufe machen den Magenbypass so erfolgreich. Und das nicht nur in der Gewichtsreduktion, sondern auch in der Verbesserung des Zuckerstoffwechsels.


Schlauchmagen

Der Magenschlauch als alleinige Operation zur Behandlung der Adipositas ist erst seit wenigen Jahren etabliert. Dabei wird ein Großteil des Magens entfernt und es bleibt nur noch ein Schlauch entlang der kleinen Magenkurve als Verbindung zwischen Speiseröhre und Darm erhalten. Der Magen verliert einen großen Anteil seiner Speicherkapazität und somit können nur noch kleine Portionen eingenommen werden.

Die Schlauchmagen-Operation wird laparoskopisch durchgeführt. Durch die Entfernung des größten Teils des Magens kommt es ebenfalls zu Veränderungen bestimmter Hormone (z.B. Ghrelin) im Körper. Ähnlich wie beim Magenbypass führt die anatomische Veränderung des Magens zu einer Veränderung von hormonellen Regelkreisläufen, die nicht nur zu einer effektiven Gewichtsreduktion führen, sondern auch zu einer Verbesserung des Zuckerstoffwechsels.


Omega-Loop Bypass

Der sogenannte Ein-Anastomosen-Bypass, bzw. Mini-Magenbypass wird in Deutschland zunehmend häufiger durchgeführt. Ähnlich wie beim Magenbypass wird die Nahrungspassage durch das Duodenum ausgeschaltet. Die Verkleinerung des Magens erfolgt analog einer Schlauchmagenbildung, wobei der Restmagen nicht reseziert wird. Der verkleinerte Magen wird mit einer Dünndarmschlinge verbunden. Die Operation eignet sich als Primär-Operation oder auch als zweiter Schritt nach Anlage eines Schlauchmagens.


Magenband (gastric banding)

Das Magenband wird in minimal-invasiver Technik implantiert. Dabei wird das Magenband um den Magen geschlungen, welches den Magen in einen kleinen Vormagen und in einen Restmagen unterteilt. Der Durchgang von dem kleinen Vormagen in den Restmagen wird eingeengt, sodass die Speise zunächst im Vormagen verbleibt. Durch das Ansprechen von hier gelegten Dehnungsrezeptoren soll ein Sättigungsgefühl erreicht werden. Die Nahrung passiert verzögert die Engstelle und dann den üblichen Verdauungsweg.

Das Magenband ist nicht „betrugssicher“. Das heißt, eine Fehlernährung durch kalorienreiche Flüssigkeiten lässt sich durch das Magenband nicht beeinflussen, da diese die Engstelle widerstandslos passieren können.


Ernährungsaufbau nach einer OP

Der Kostaufbau und die Einhaltung von speziellen Ernährungsregeln sind wichtige Säulen der weiteren erfolgreichen Therapie. Hierfür möchten wir Ihnen einige Empfehlungen für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt an die Hand geben.

Mehr zum Zentrum für Adipositas in Berlin

Hilfe bei Adipositas

Was bei Adipositas wirklich hilft: Austausch mit anderen, die an dieser Erkrankung leiden & medizinische Beratung.

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