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13.04.2017

Mehr Qualität - mehr Personal - stabile Finanzen

Vivantes hat sich als kommunales Gesundheitsnetzwerk in einer wachsenden Metropole auch 2016 solide weiter entwickelt. Das Jahresergebnis 2016 betrug 13,2 Mio. Euro (2015: 25,4 Mio. Euro, inkl. VBL-Einmaleffekt in Höhe von 16,9 Mio. Euro). 558 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in 2016 eingestellt, auch um die steigende Zahl von Patientinnen und Patienten zu versorgen. Strategische Maßnahmen im Personal- und Klinikmanagement, wie z.B. neue Klinikstrukturen, neue Versorgungsformen oder die Antibiotika-Resistenzstrategie sorgten für eine Weiterentwicklung der Qualität in Medizin und Pflege. Von entscheidender Bedeutung für die kommenden Jahre ist die Sicherung von Investitionsmitteln.

Auch für 2016 belegen steigende Patientenzahlen das große Vertrauen in die Versorgungsqualität der Vivantes-Kliniken. So ist die Zahl der stationären Behandlungen im vergangenen Jahr auf 243.556 gestiegen (2015: 235.622), die der ambulanten auf 331.873 (2015: 322.503). Der Umsatz ist erneut leicht gewachsen auf 1.160 Mio. Euro (2015: 1.085 Mio. Euro, nach BilRUG 1.130 Mio.). Vivantes erreicht seit 2004 positive Jahresabschlüsse.

Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung: "Vivantes ist es erneut gelungen, Wirtschaftlichkeit und Qualität zu verbinden. Das ist allem voran den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken, die sich jeden Tag und jede Nacht um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner kümmern. Ihr Einsatz macht Vivantes zu einem erfolgreichen Berliner Unternehmen der Gesundheitsversorgung von regionaler und überregionaler Bedeutung. Darauf sind wir stolz."

Vivantes Spotlights 2016:
- Vivantes versorgte fast 40 % der Schlaganfallpatient*innen Berlins
- 12.602 Babys kamen bei Vivantes auf die Welt (2015: 12.099)
- Mehr als 90.000 Operationen ambulant und stationär
- Mehr als 14.000 Geflüchteten in den Medpunkten behandelt
- Um 6 % konnten die Antibiotika-Tagesdosen reduziert werden
- 69.000 Liter Händedesinfektionsmittel wurden verbraucht
- 46 % der neuen Auszubildenden haben einen Migrationshintergrund

Qualität durch Konzentration und Spezialisierung
Hohe Fallzahlen bilden auch bei Vivantes die Basis für medizinische Expertise und Qualität: "High Volume, high quality".
- Beispiel 1: Vivantes versorgte 2016 fast 40% der Schlaganfallpatient*innen Berlins, davon mehr als 1.000 allein im Vivantes Klinikum Neukölln, das über eine der größten Stroke Units bundesweit verfügt.
- Beispiel 2: Vivantes Prostatazentrum: 878 Resektionen bei Prostatakarzinom, davon 266 mit dem OP-Robotersystem DaVinci
- Beispiel 3: Vivantes Brustzentrum: 2016 rund 500 Brustkrebs-OPs (vollstationär)
- Beispiel 4: Vivantes Kardiologien: Mehr als 150 Herzpatient*innen wurden TAVIs als Ersatz für die Aortenklappe eingesetzt

Dr. Andrea Grebe: "Die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität in Medizin und Pflege bei Vivantes haben oberste Priorität. Dies ist eine ständige Aufgabe und Herausforderung für alle. Neben dieser konsequenten, kennzahlengestützten Qualitätsorientierung, sowie modernen Pflegekonzepten gehört insbesondere die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung, beispielsweise an den Schnittstellen von ambulanter und stationärer Versorgung."

Sichere Arbeitsplätze - vielfältige Ausbildung
Vivantes sichert mit seinem wirtschaftlichen Erfolg mehr als 15.000 Arbeitsplätze in Berlin. Als größter Ausbilder von gesundheitlichen Berufen in der Region (960 Azubis) trägt Vivantes aber auch in hohem Maße dazu bei, dringend benötigten Nachwuchs auszubilden. Eine immer größere Bedeutung erlangt dabei die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. So wird nicht nur das Kooperationsprojekt mit Vietnam zur Ausbildung von Altenpflegekräften fortgesetzt. Vivantes geht auch neue Wege und bietet niedrigschwellige Qualifizierungsmaßnahmen unterhalb einer dreijährigen Fachausbildung an. Dazu gehört die Ausbildung von Sozialassistenten (2 Jahre) sowie das Angebot der Pflegebasiskurse (9 Monate).

Investitionen mit Weitblick
Vivantes hat 2016 rund 68 Mio. Euro investiert (2015: 66 Mio. Euro), davon 52 Mio. Euro aus eigenen Mitteln (2015: 43 Mio. Euro). Mit einem Gesamtvolumen von 105 Mio. Euro ist der Neubau des Bettenhauses am Standort Klinikum im Friedrichhain derzeit das größte Bauprojekt. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Weitere Projekte sind u.a. die Standort- erweiterungen am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, am Vivantes Klinikum Spandau, am Vivantes Humboldt-Klinikum sowie vorbereitende Planungen für einen Erweiterungsbau am Vivantes Klinikum Neukölln.

Dr. Eibo Krahmer, Geschäftsführer Finanzen, Infrastruktur und Digitalisierung: "Vivantes ist derzeit ein solide aufgestelltes Unternehmen und verfolgt nach wie vor die Strategie, alle Leistungen im eigenen Konzern zu erbringen. Um die Gesundheitsversorgung in Berlin nachhaltig zu sichern, sind laufend umfangreiche Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung notwendig. Dazu kann Vivantes rund 35 Mio. Euro jährlich aus Eigenmitteln beitragen. Dies setzt wettbewerbsfähige Vergütungsstrukturen voraus. Die höchste Dringlichkeit hat die Sanierung des Klinikums Neukölln! Hier werden allein für den ersten Bauabschnitt 159 Mio. Euro benötigt."

Alles im grünen Bereich
Das Klinikum Neukölln hat 2016 für seine Aktivitäten im Bereich Klimaschutz den 2020 Health Care Climate Challenge Award in Gold der Organisation Global Green Hospitals gewonnen. Vivantes insgesamt bezieht seit 2010 ausschließlich Ökostrom. Das Unternehmen wird 2017 mit den ersten drei Dienstwagen in die Elektromobilität einsteigen.

Vivantes steht bereit
Mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Vivantes im Einsatz. In neun Rettungsstellen werden jährlich mehr als 300.000 Patientinnen und Patienten versorgt, 5 zertifizierte Stroke Units stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Vivantes trägt die Verantwortung für rund die Hälfte der stationären psychiatrischen Versorgung in Berlin, betreibt 12 medizinische Versorgungszentren (MVZ), 15 Hauptstadtpflegehäuser, Tageskliniken, ein Hospiz sowie eine ambulante Rehabilitation und ambulante Krankenpflege.


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