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06.07.2017

Zahl der Krebsbehandlungen bei Vivantes steigt weiter – wie finden Krebspatienten die bestmögliche Behandlung?

Die Zahl der Krebsbehandlungen steigt weiter: 2016 wurden bei Vivantes 11.025 Krebspatienten stationär versorgt, das sind 7,7% mehr als 2015. Diese Daten aus dem aktuellen Vivantes Krebsbericht werden auf dem 13. Berliner Krebskongress in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung in Mitte vorgestellt.

Vivantes behandelt etwa jeden vierten Krebsfall in Berlin, bei den urologischen Tumoren sogar etwa jeden zweiten. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Krebspatienten bei Vivantes kontinuierlich gestiegen. Im Vergleich zu 2005 gab es etwa 36 % mehr stationäre onkologische Patienten bei Vivantes im Jahr 2005, damals waren es 8.082.

Krebsmedizin in Berlin: Innovationen etabliert

Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: „In Berlin wird laut unserem Gemeinsamen Krebsregister jedes Jahr bei etwa 15.000 Menschen Krebs neu diagnostiziert. Die Fortschritte, die in der Krebstherapie erzielt worden sind, sind durchaus beeindruckend. Es freut mich sehr, dass innovative Behandlungsmethoden wie etwa die Immuntherapie oder das roboterassistierte OP-Verfahren in Berlin etabliert werden und Patientinnen und Patienten davon profitieren.“
Dank der Gesundheitsversorgung leben Menschen nach einer Krebsdiagnose heute deutlich länger als vor zehn Jahren. Trotzdem ist Krebs in Deutschland nach wie vor die zweithäufigste Todesursache.

Wie findet ein Krebspatient die bestmögliche Behandlung?

Mehr als 1000 Ärzte bei Vivantes sind an der onkologischen Versorgung beteiligt, also etwa jeder zweite. Aber wie findet ein Krebspatient die für ihn beste Behandlung? Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Vivantes Geschäftsführung: „Menschen mit Krebserkrankung brauchen jemanden, der ihnen hilft, die bestmögliche Therapie zu finden. Vivantes Tumorzentrum bündelt Wissen und Erfahrungen aller Kliniken, vermittelt schnellstmöglich spezialisierte Versorgung auf höchstem Niveau – egal zu welchem Krankenhausstandort ein Patient zuerst kommt. Diese interdisziplinäre und fachübergreifende Zusammenarbeit hat sich bewährt.“

Vivantes: Jeder vierte männliche Krebspatient hat Prostatakrebs

Die häufigsten Krebsneuerkrankungen in Berlin 2014 betreffen laut gemeinsamem Krebsregister bei Männern zu 19% die Lunge und zu 13 % die Prostata,  bei Frauen ist mit 29% die Brustdrüse am häufigsten von Krebs betroffen. Bei Vivantes liegt der Anteil der uro-onkologischen Fälle bei 24%. Vivantes behandelt im Bereich der bösartigen urologischen Krebserkrankungen rund 3.600 Fälle im Jahr, das sind fast die Hälfte der Berliner Krankenhausfälle.

Das Schwerpunktthema 2017 des Berliner Krebskongresses daher auch lautet „Urologie verbindet“. Krebserkrankungen an Prostata, Nieren und Nierenbecken, Harnleiter und Harnblase stehen im Mittelpunkt – vom Screening über moderne Behandlungsmethoden bis hin zur Nachsorge.

Prostatakrebs: Warum Vorsorgeuntersuchungen so wichtig sind

Das Fachgebiet der Urologie hat wie kaum ein zweites in der letzten Dekade vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt in der Medizin profitiert, meint Dr. Dr. h.c. Mario Zacharias, Kongresspräsident des Berliner Krebskongresses und Chefarzt der Klinik für Urologie im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum: „Moderne diagnostische Tools, innovative Operationstechniken und neue Wege in der medikamentösen Tumortherapie haben dabei nicht nur die Behandlungsmöglichkeiten für die urologischen Tumoren erweitert. Heutzutage wird das Prostatakarzinom in den meisten Fällen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung beim Urologen entdeckt, welche jedem Mann ab dem 45. Lebensjahr jährlich empfohlen wird.“ Die Prognose des Prostatakarzinoms sei bei einer frühen Erkennung gut, da eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten oder auch beobachtende Behandlungskonzepte vorliegen.

Der Berliner Krebskongress

Schon zum 13. Mal wird der Berliner Krebskongress vom Vivantes Tumorzentrum veranstaltet. Am 6. Juli startet der Krebskongress mit einem Patiententag, am 7. und 8. Juli findet die Fachtagung für Ärzteschaft und Pflege statt. Schirmherr ist die Berliner Krebsgesellschaft e.V..


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