Stage Slider Bild
Gesundheitstipp

Zeckenschutz

Sie leben in Mischwäldern und lauern in Gräsern und Büschen auf unser Vorbeistreifen: Zecken können eine Vielzahl von Erkrankungen auf den Menschen übertragen. Je früher eine Zecke entdeckt wird, desto geringer ist die Infektionsgefahr.

Gefährliche Krankheitserreger

Die Borreliose ist die häufigste von Zecken übertragene Erkrankung in Europa. Bei uns kommt sie landesweit bei etwa 1,5 bis 6% der Gestochenen vor. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine weitere durch Zecken übertragene Krankheit. In Deutschland zählen hauptsächlich Süd- und Ostdeutschland zu den FSME-gefährdeten Gebieten.

Behandlung und Impfschutz

Borreliose ist durch Antibiotika behandelbar. Bei einer Infektion entsteht ein rötlicher Fleck mit abgegrenztem Rand an der Stichstelle. Folgen wie Nervenschmerzen oder Gelenkentzündungen können sogar erst Wochen oder Monate später auftreten. Borreliose-Erreger werden in der Regel erst 12 bis 24 Stunden nach dem Stich übertragen, sodass rechtzeitiges Entfernen der Zecke die Infektion verhindern kann.

Für die Behandlung der FSME gibt es keine Medikamente. Die Übertragung kann mit einer Erkrankung der Hirnhäute sowie (in schweren Fällen) des Gehirns und Rückenmarks einhergehen. Einen wirksamen Schutz bieten nur vorher durchgeführte Impfungen. Die FSME-Impfung wird allen empfohlen, die in einem FSME-gefährdeten Gebiet wohnen oder dorthin reisen und sich viel in der Natur aufhalten.

Schützen Sie sich zusätzlich vor Zecken durch lange Kleidung und suchen Sie bei etwaigen Anzeichen einer Infektion sofort einen Arzt auf.

Richtiges Entfernen der Zecke