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Umgang mit Krebs

Berichte von Betroffenen

Was bedeutet das für mich? Was muss ich machen? Wo läuft das hin?

Gedanken einer Betroffenen

Viele Patienten erleben die Diagnose Krebs zunächst als einen Sturz aus der Wirklichkeit. Plötzlich wirkt es, als stünde man neben sich und die Konfrontation mit der Erkrankung fühlt sich an wie ein Alptraum, aus dem man am liebsten wieder aufwachen möchte. Das Vertrauen in das eigene Leben und den eigenen Körper werden erschüttert. Gefühle wie Verständnis- und Hilfslosigkeit dominieren die Gefühlswelt ebenso wie Wut, Verzweiflung und Angst. 
„Krebs“ – trotz stetig verbesserter Therapiemöglichkeiten und guter Heilungschancen für bestimmte Erkrankungen steht das Wort noch immer als Synonym für Schmerzen, lange Behandlungsphasen oder sogar für das Lebensende. Es ist völlig normal, dass man diese Diagnose zunächst nicht wahrhaben möchte und ein gesunder Mechanismus der Seele, sich zu schützen und zunächst zu verdrängen. Einige Betroffene stellen das ganze Leben auf den Prüfstand und hinterfragen Dinge, die sonst als gegeben hingenommen werden. In vielen Fällen steht die Frage nach dem „Warum?“ im Mittelpunkt. Diese kann jedoch niemand beantworten. Wichtiger ist es, das „Warum?“ in ein „Wozu?“ umzuwandeln. „Wozu ist die Krankheit vielleicht hilfreich? Wozu kann sie genutzt werden?"

Obwohl ich mich gesund fühle, bin ich es nicht, mein Körper macht mir einen Strich durch die Rechnung.

Worte einer Betroffenen

Das Gedankenkarussell kreist: „Diese Erkrankung führt dazu, dass ich mich in meinem Leben nicht mehr sicher fühlen kann.“ Zu realisieren, dass sich das Leben nicht so fest planen lässt, wie man es sich wünschen würde, die Erkenntnis, dass sich die Krankheit trotz guter Hoffnung und Tapferkeit nicht allein durch den Willen beeinflussen lässt, das kann lähmen. Vielen Erkrankten gelingt es jedoch, auch positive Gedanken zu fassen und etwas Gutes in ihrer Situation zu erkennen. Eine bewusstere Lebensweise, Dinge, die gut tun, nicht mehr unnötig aufzuschieben, weniger Ärger über Kleinigkeiten. Die wertvolle Kraft soll für wichtige Dinge im Leben aufgewendet werden. 
Generell gibt es keinen richtigen oder falschen Umgang mit der Diagnose. Alle Gefühle und Ängste sind erlaubt und es ist wichtig, einen Raum zu finden, diese zuzulassen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich Hilfe zu holen, allerdings ist es kein Muss, diese in Anspruch zu nehmen. Wenn man es möchte, kann man kann die Situation auch allein bewältigen. Jeder Patient ist individuell und sollte den Weg gehen, der sich für ihn am besten anfühlt.

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