
Stationsäquivalente Behandlung (StäB)
Die aufsuchende stationsäquivalente Behandlung (StäB) ist eine psychiatrische Behandlung für wenige Wochen, die überwiegend bei den Patient*innen zuhause durchgeführt wird. Sie kann eine stationäre Aufnahme in der Klinik verkürzen oder ersetzen.
Was bedeutet StäB?
Die aufsuchende stationsäquivalente Behandlung (StäB) ist eine psychiatrische Behandlung für wenige Wochen, die überwiegend bei den Patient*innen zuhause durchgeführt wird. Sie kann eine stationäre Aufnahme in der Klinik verkürzen oder ersetzen.
Für wen kommt StäB infrage? Was sind die Voraussetzungen?
- Menschen mit psychischen Erkrankungen in Krisensituationen, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung sonst eine stationäre Behandlung benötigen würden, aber nicht in die Klinik können oder möchten
- nahezu alle Krankheitsbilder/Diagnosen
- Wohnort im jeweiligen Einzugsgebiet des Krankenhauses (in eigener Wohnung, betreutem Wohnen, Senior*innenheim u.a. möglich)
- gültige Krankenversicherung
Wie funktioniert es?
- Behandlung durch ein mobiles Team aus Ärzt*innen, Psycholog*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Sozialarbeiter*innen, Ergotherapeut*innen u.a.
- Tägliche Kontakte (auch am Wochenende und an Feiertagen), meist in Form von Hausbesuchen
- Nötige Medizinische Untersuchungen (z.B. körperliche Untersuchung, Blutentnahme, EKG, Bildgebung etc.)
- Mitbehandlung körperlicher Erkrankungen
- Bereitstellung von Medikamenten
- Psychotherapeutische Gespräche
- Gemeinsame Wochenplanung
- Gemeinsame Spaziergänge, Unterstützung bei Alltagsaktivitäten
- Nutzung der Therapieangebote der Klinik
- Ergo-, Bewegungs-, Kunst-, Musik- und Tanztherapie, u.a.
- Verschiedene gruppentherapeutische Gesprächsangebote zu den Themen Angstbewältigung, Psychose, Depression
- Auf Wunsch Einbeziehung der Familien, der Betreuer:innen und anderer Bezugspersonen
- Zusammenarbeit mit Ihrer:m niedergelassenen Psychiater*in und/oder Psychotherapeut*in
- Planung und Organisation der Entlassung aus der StäB und der weiteren Versorgung
- Krisentelefon und Möglichkeit der Vorstellung in der Rettungsstelle
- Gemeinsame Erstellung eines Krisenplanes
- Bei Bedarf Wechsel in eine stationäre oder tagesklinische Behandlung
Wie kann man in StäB aufgenommen werden?
- Einweisung durch niedergelassene Psychiater*innen oder Psychotherapeut*innen
- Wohnbetreuer*innen oder andere unterstützende Personen können das StäB-Team kontaktieren
- Gerne können Betroffene auch selbst telefonisch oder per E-Mail direkt mit uns Kontakt aufnehmen!
- In Notfällen ist auch eine Vorstellung in der Rettungsstelle möglich
Stationsäquivalente Behandlung bei Vivantes
Stationsäquivalente Behandlung in Tempelhof und Schöneberg
Kontakt
StäB-Team: 0151 68939696
staeb.avk.wbk@vivantes.de
Ärztliche Leitung
Dr. med. Kilian Günther
Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
kilian.guenther@vivantes.de
Zur Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie & Psychosomatik Schöneberg
Zur Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie & Psychosomatik Tempelhof
Stationsäquivalente Behandlung in Kaulsdorf
Kontakt
StäB-Team
Tel. 030 130 173007
psy-staeb.khd@vivantes.de
Leitung
Oberärztin Frau Dr. Britta Janßen
britta.janssen@vivantes.de
Stationsäquivalente Behandlung in Neukölln
Kontakt
Tel.: 030 130 14 3443
E-Mail: psychflexteam.knk@vivantes.de
Für ein unverbindliches Erstgespräch können Sie sich auch ohne Voranmeldung während unserer offenen Sprechstunden in der Emser Straße 31 vorstellen.
Montags 10:00–12:00 Uhr
Donnerstags 10:00–12:00 Uhr
Leitung
Chefarzt Dr. med. Olaf Hardt
olaf.hardt@vivantes.de
Stationsäquivalente Behandlung/Home Treatment in Friedrichshain und Kreuzberg
Kontakt Friedrichshain
Herr Jan Pfeiffer
Tel. 0170 371 0841
staeb.kau@vivantes.de
Leitung
Oberarzt Dr. med. Guido Pliska
guido.pliska@vivantes.de
Zur Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie & Psychosomatik Friedrichshain
Kontakt Kreuzberg
StäB-Team: 0170 371 08 41
staeb.kau@vivantes.de
Zur Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie & Psychosomatik Kreuzberg