Samstag, 25. Februar 2023 – Beginn, 08:30 Uhr – Ende, 15:00 Uhr
    Primäre Leberkarzinome
    9. Interdisziplinären Symposium

    Es ist das Anliegen dieses Symposiums, das diagnostische und therapeutische Vorgehen beim hepatozellulären Karzinom (HCC) und Cholangiokarzinom (CCC) zu diskutieren und interdisziplinär weiter zu entwickeln. Wir haben deshalb Vertreter aller beteiligten Disziplinen
    zur Teilnahme und Diskussion eingeladen.
    Die beste Therapie primärer Leberkarzinome ist es, sie a priori zu verhindern. Die Hepatitis B-Impfung, die antivirale Therapie der chronischen Virushepatitiden, die Aderlasstherapie bei Hämochromatose, das Nichtrauchen, geringer Alkoholkonsum (<100g/Woche) und die erfolgreiche Behandlung der NASH bei Adipositas oder Typ-2-Diabetes mellitus sind hierbei effektive Maßnahmen der Tumorprävention.
    Die Chirurgie spielt bei der kurativen Therapie der primären Leberkarzinome die entscheidende Rolle. Andererseits haben minimal invasive Tumorablationsverfahren wie die Radiofrequenz- oder Mikrowellenablationstherapie sowie die TACE einen festen Platz im multimodalen
    Konzept erlangt. Minimal invasive Therapieverfahren werden z.T. alternativ, z.T. als überbrückende Verfahren zur Chirurgie eingesetzt.
    Angesichts zunehmender Fallzahlen und Mortalität der primären Leberkarzinome besteht ein großes Interesse an effektiven Früher kennungsmaßnahmen aber auch an neuen Therapieansätzen. Im Jahr m2007 wurde Sorafenib als erstes Medikament für die medikamentöse Therapie des HCC zugelassen und blieb der Therapiestandard für mehr als 10 Jahre. In der Zweitlinientherapie (nach Sorafenibversagen) sind Regorafenib, Cabozantinib und Ramuzirumab jeweils besser als Plazebo. Für Lenvatinib wurde in der Erstlinie schließlich die Nichtunterlegenheit gegenüber Sorafenib gezeigt. Mit der Kombination des Checkpoint-Inhibitor Atezolicumab mit dem Angiogenesehemmer Bevacizumab bzw. der Kombination von Durvalumab mit Tremelimumab stehen für die Erstlinientherapie des HCC nun aber neue Therapieoptionen zur Verfügung, die Sorafenib überlegen sind. Somit
    hat die Immuntherapie auch bei der Therapie des HCC ihren festen Platz erobert.
    In der kurativen Therapie der Gallenwegskarzinome stehen chirurgische Therapieverfahren unverändert an erster Stelle. Für fortgeschrittene Gallenwegskarzinome gibt es nun Standards für die palliative Erstlinien- und Zweitlinienchemotherapie. Zudem ermöglicht die Sequenzierung des Tumorgewebes innovative personalisierte Therapieansätze.

    Teilnahmebedingungen unter www.leberkarzinome.de
    Anmeldung und Teilnahme sind kostenlos

    Um Rückantwort bis 15. Februar 2023 wird gebeten
    • via Antwortkarte per Post (siehe Flyer!)
    • per E-Mail an: gastro-sek.kau@vivantes.de
    • oder per Fax an: 030 / 130 225 205
    Oder online anmelden unter:
    www.leberkarzinome.de

    Weitere Informationen finden Sie im Flyer!

    Referent der Fortbildung

    Fortbildungsort

    Kaiserin-Friedrich-Stiftung für das ärztliche Fortbildungswesen

    Robert-Koch-Platz 7
    10115 Berlin

    Samstag, 25. Februar 2023
    Beginn, 08:30 Uhr
    Ende, 15:00 Uhr

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