Samstag, 09. März 2019 – Beginn, 08:30 Uhr – Ende, 15:00 Uhr
    Primäre Leberkarzinome
    7. Interdisziplinäres Symposium

    Die primären Leberkarzinome haben so sehr an Häufigkeit zugenommen, dass sich die Veranstalter des 7. Interdisziplinären Symposiumuns dieser Herausforderung stellen wollen.

    Es ist das Anliegen dieses Symposiums, das diagnostische und v.a. therapeutische Vorgehen bei hepatozellulären (HCC) und cholangiozellulären (CCC) Karzinomen zu diskutieren und interdisziplinär weiter zu entwickeln. Wir haben deshalb Vertreter aller beteiligten Disziplinen zur Teilnahme und Diskussion eingeladen.
    Die beste Therapie primärer Leberkarzinome ist es, sie a priori zu verhindern. Die Hepatitis B-Impfung, die antivirale Therapie der chronischen Virushepatitiden, die Aderlasstherapie bei Hämochromatose und die erfolgreiche Behandlung der NASH bei Adipositas und Typ2-Diabetes mellitus sind hierbei effektive Maßnahmen der Tumorprävention.

    Die Chirurgie spielt bei der kurativen Therapie der primären Leberkarzinome die entscheidende Rolle. Andererseits haben minimal invasive Tumorablationsverfahren wie die Radiofrequenztherapie einen festen Platz im multimodalen Konzept erlangt. Minimal invasive Therapieverfahren werden z. T. alternativ, z. T. als überbrückende Verfahren zur Chirurgie eingesetzt.

    Angesichts der aktuellen Epidemiologie besteht ein großes Interesse zum einen an effektiven Früherkennungsmaßnahmen und zum anderen an neuen Therapieansätzen. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche Phase III-Studien zur innovativen medikamentösen Therapie von primären Leberkarzinomen durchgeführt. Im Jahr 2007 wurde der Multikinase-Inhibitor Sorafenib als erstes Medikament für die palliative medikamentöse Therapie des HCC zugelassen. Inzwischen stehen aber mit Lenvatinib für die Erstlinie- und mit Regorafenib, Cabozantinib, Ramucirumab und Nivolumab (in den U.S.A.) mehrere Alternativen für die medikamentöse Zweitlinien-Therapie zur Verfügung. Die personalisierte Therapie des individuellen HCC-Patienten hat das Ausmaß der Leberfunktionsstörung zu berücksichtigen.

    Mit der selektiven internen Radiotherapie hat sich für Patienten mit disseminiertem Leberbefall ein weiteres innovatives Therapieverfahren etablieren können.

    Fortbildungsort

    Kaiserin Friedrich-Haus

    Robert-Koch-Platz 7
    10115 Berlin

    Samstag, 09. März 2019
    Beginn, 08:30 Uhr
    Ende, 15:00 Uhr

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