Freitag, 21. September 2018 – Beginn, 09:00 Uhr – Ende, 14:30 Uhr
    Sucht und Gesellschaft - Fragen zur Haltung
    4. Symposium

    Die drei vorangegangenen Symposien fokussierten die gesellschaftliche Haltung zum Konsum psychoaktiver Substanzen und beleuchteten das Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und Stigma.

    Im 4. Symposium greifen wir nun die aktuellen Veränderungen in der Stadt Berlin auf: Der Impulsvortrag wird sich mit den zunehmenden Verdrängungs- und Gentrifizierungsprozessen auseinandersetzen, die besonders im innerstädtischen Bereich zu spüren sind. Die Entwicklung scheint unaufhaltsam und trifft auch die psychosozialen Versorgungs- und Hilfesysteme.

    Welche Auswirkungen haben diese Entwicklungen auf das Suchthilfesystem bzw. auf andere Hilfesysteme? Wie wirkt sich die Situation auf die Angebotsstruktur aus? Was bedeuten diese Verdrängungsprozesse für suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen? Welche Konsequenzen ergeben sich für Nachbarschaften? Welche Risiken und welche Chancen birgt der Wandel? Wie kann die Suchthilfe diesem Wandel in einer wachsenden Stadt fachlich begegnen?

    Zwei Workshops werden den Impulsvortrag aus unterschiedlichen Blickrichtungen aufgreifen und vertiefen. Ein weiterer Workshop wird sich dem allgegenwärtigen Medienkonsum widmen und das Spannungsfeld zwischen Medienkompetenz und exzessivem Verhalten beleuchten. Der vierte Workshop geht der Frage nach, wie lange ein Behandlungsprozess bei suchtkranken Menschen dauern darf?

    Die Ergebnisse der beiden Workshops, die sich mit den zunehmenden Verdrängungsprozessen auseinandersetzen, werden im Januar 2019 in einem Werkstattgespräch vertieft und so aufbereitet, dass sie mit den Senatsverwaltungen für „Gesundheit“ und „Stadtentwicklung“ diskutiert werden können.

    Veranstaltungsort

    Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum

    Rubensstraße 125
    Haus 35 1. OG, Großer Konferenzsaal
    12157 Berlin Schöneberg

    Freitag, 21. September 2018
    Beginn, 09:00 Uhr
    Ende, 14:30 Uhr

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