Wir im digitalen Wandel
Ob Voruntersuchung und Aufnahme, die Behandlung oder die Entlassung und Nachsorge: Alle Abläufe unterstützen wir mit digitalen Lösungen, die wir vom Mittelpunkt her denken: Von unseren Patient*innen aus. Unsere Ziele sind klar: Hohe Behandlungsqualität und Komfort, jederzeit einfach verfügbare und gezielte Information, Vereinfachung und Verschlankung von Routinetätigkeiten – So bleibt Vivantes zukunftsfähig in und für Berlin.
Mit unserer App für Patient*innen MEIN.Vivantes vereinheitlichen und vereinfachen wir ab 2022 unsere Prozesse.
Hoher Digitalisierungsgrad
50 bis 56 von 100 Punkten: So schneiden unsere Klinika im Digital Radar Score ab. Die Messung des Bundesgesundheitsministeriums ist Teil des Krankenhauszukunftsgesetzes und misst die „digitale Reife“ von Krankenhäusern. Mit diesen Werten kann sich Vivantes sehen lassen: Der Mittelwert der 1.615 teilnehmenden Kliniken liegt bei 33 von 100 Punkten.
Smarte Prozesse
Auch im Jahr 2021 haben wir unsere digitale Infrastruktur weiterentwickelt. Drei Beispiele zeigen, wie.
Medizin so individuell wie der Mensch
Was verbirgt sich hinter „Patient Journey“? Und welche Vorteile bietet die Digitalisierung?
Das fragen wir Dr. Mina Baumgarten, Ressortleiterin Entwicklung Krankenversorgung und Qualität.
Was bedeutet „Patient Journey“, also die Patientenreise, bei Vivantes?
Worauf kommt es bei dieser „Reise“ aus Ihrer Sicht an?
Das ist die zentrale Fragestellung: Wie stelle ich mir selbst einen Krankenhausaufenthalt vor, was erwarte ich? Und was erwarte ich von einem Versorgungsnetzwerk wie Vivantes? Wenn ich mir diese Fragen stelle, komme ich schnell zu einer Antwort: Ich möchte möglichst wenig Verwaltungsaufwand, möglichst wenig Zeit mit Warten verbringen. Ein gut ausgebildetes und kompetentes Team, das mich ernst nimmt und in den Mittelpunkt stellt, empathisch ist, mir auf Augenhöhe begegnet. Und last, but not least erwarte ich natürlich eine erstklassige State-of-the-Art-Behandlung – an der besten Stelle für das jeweilige gesundheitliche Anliegen, also zu Hause, ambulant oder wenn nötig stationär. An einigen dieser Punkte sind wir schon sehr gut. An manchen Stellen wollen wir noch besser werden und nachjustieren.
Das klingt nach einer großen Herausforderung. Wie kann das gelingen?
Ein zentrales Element ist hier ganz klar die Digitalisierung. Sie bietet uns an zahlreichen Stellen enorme Chancen und eröffnet ganz neue Möglichkeiten – von einer Patienten-Service-App bis hin zu innovativer Diagnostik und Therapie mittels Künstlicher Intelligenz. Wichtig ist auch, dass wir Daten zu Krankheitsbildern und Therapien künftig noch viel stärker dafür nutzen, Patient*innen wesentlich individueller und damit passgenauer behandeln zu können, als das heute möglich ist. Nur so können wir die Behandlungsqualität steigern und die „Vivantes-Reise“ immer weiter verbessern.
Lesen Sie das ganze Interview mit Dr. Mina Baumgarten in unserem Blog.
Vorsprung durch Vernetzung
Ob Patientenversorgung oder interne Kommunikation – digitale Lösungen und
vernetzte Informationen erleichtern das Arbeiten und geben einen Wissensvorsprung.
Künstliche Intelligenz
2022 realisieren wir fünf Projekte, die auf Künstliche Intelligenz (KI) setzen. Unser erster Meilenstein: ein KI-gestütztes Risikowarnsystem für drei besonders verbreitete Krankheitsbilder.
Neues Social Intranet
Anfang Oktober 2021 ging unsere digitale Kommunikationsplattform „Vivanet“ erfolgreich an den Start. Schon in der ersten Woche haben sich mehr als 3.000 unserer Kolleg*innen ins Portal eingeloggt.
Digitale Lösungen ermöglichen eine noch bessere Behandlung und sichern unsere Leistungsfähigkeit.