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SUMMARY:Gedenkausstellung - Im Gedenken der Kinder
DESCRIPTION:Zur Erinnerung an die NS-„Euthanasie“-Morde an Kindern und Juge
 ndlichen\n\nGedenkausstellung im Vivantes Klinikum im Friedrichshain\n\nEtw
 a achtzig Jahre nach dem Ende der systematischen Tötungen von Menschen mit 
 geistiger und körperlicher Behinderung erinnert die Ausstellung „Im Gedenke
 n der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“
  an die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde an Kindern und Jugendlic
 hen.\n\nDie Ausstellung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- un
 d Jugendmedizin (DGKJ) konzipiert und ist im Foyer des Vivantes Klinikums i
 m Friedrichshain zu sehen.\n\nZur Ausstellung\n\nAuf Grundlage der national
 sozialistischen Rassenideologie wurden in Deutschland medizinische Verbrech
 en an jungen Menschen begangen. Mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche wurde
 n allein in eigens für die Tötung geschaffenen Einrichtungen gequält und er
 mordet.\n\nDie Ausstellung zeigt, dass es den beteiligten Ärztinnen und Ärz
 ten bei den Tötungen nicht um die schmerzlose Beendigung individuellen Leid
 ens ging, sondern entsprechend der rassenideologischen Verblendung um die „
 Befreiung“ der Gesellschaft von sogenannten „Ballastexistenzen“, deren Lebe
 n nur dann verlängert wurde, wenn sie noch „der Wissenschaft dienen“ konnte
 n. Diese Medizinverbrechen geschahen im Alltag, mitten in Deutschland, unte
 r Beteiligung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte, staatlicher Ämter, von 
 Krankenhäusern und wissenschaftlichen Institutionen.\n\nDie Ausstellung ben
 ennt Täterinnen und Täter und dokumentiert die Strukturen, die die Verbrech
 en der „Kinder-Euthanasie“ möglich machten. Gleichzeitig werden Einzelschic
 ksale vorgestellt, um die Opfer vor dem Vergessen zu bewahren.\n\nZu den Ve
 rfolgten im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen zähl
 ten nicht nur Erwachsene, auch Kinder und Jugendliche gehörten zu den Opfer
 n. An ihr Leiden und Sterben erinnert diese Gedenkausstellung.\n\nMehr als 
 5.000 Kinder und Jugendliche wurden allein in „Kinderfachabteilungen“ – eig
 ens für die Tötung geschaffenen Einrichtungen – gequält und ermordet. Kinde
 r wurden aber auch Opfer der Gasmordaktion „T4“ und der „Hungerkost“ in Ans
 talten und Heimen; sie wurden für Experimente missbraucht und ihre Organe n
 ach dem Tod für Forschungszwecke verwendet.\n\nDie Ausstellung zeigt, dass 
 es Ärztinnen und Ärzten bei der Tötung in der Regel nicht um die schmerzlos
 e Beendigung individuellen Leidens ging, sondern entsprechend der nationals
 ozialistischen Rassenideologie um die „Befreiung“ des Allgemeinwesens von „
 Ballastexistenzen“, deren Leben nur dann verlängert wurde, wenn sie noch „d
 er Wissenschaft dienen“ konnten. Dies geschah im Alltag, mitten in Deutschl
 and, unter Beteiligung niedergelassener Ärzte und staatlicher Ämter, in Kra
 nkenhäusern und wissenschaftlichen Instituten.\n\nEtwa 80 Jahre nach dem Be
 ginn systematischer Tötungen von geistig und körperlich behinderten Mensche
 n 1939/40 erinnert die Ausstellung an das dunkle Kapitel der „Kinder-Euthan
 asie“ während der Zeit des Nationalsozialismus. Auf der Grundlage der natio
 nalsozialistischen Rassenideologie wurden in Deutschland auch an kranken un
 d behinderten Kindern und Jugendlichen medizinische Verbrechen begangen. Üb
 er 10.000 von ihnen fielen bis 1945 den verschiedenen Programmen zur Vernic
 htung „lebensunwerten Lebens“ zum Opfer.\n\nEröffnung\n\nDie Ausstellung wi
 rd am 18. November 2026 feierlich eröffnet. Im Anschluss laden wir zum Auss
 tellungsbesuch und zum gemeinsamen Austausch ein.\n\nProgramm zur Eröffnung
 \n\nGrußworte \n\nVorstand von VivantesProf. Dr. Ursula Felderhoff-Müser, D
 GKJ-Präsidentin Dr. Antonio Spilinbergo, ehemaliger Chefarzt der Abteilung 
 für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Klinik WiesengrundTobias Hellenschmid
 t, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Klinikum Friedr
 ichshain Prof. Dr. Hermann Girschick, Chefarzt der Klinik für Kinder- und J
 ugendmedizin am Klinikum Friedrichshain\n\nEröffnungsvortrag - „Euthanasie“
 -Opfer und Versuchsobjekte. Kranke und behinderte Kinder in Berlin während 
 des Zweiten Weltkriegs - Prof. Dr. Thomas Beddies, Institut für Geschichte 
 der Medizin und Ethik, Universitätsmedizin Charité\n\nKooperationspartner\n
 \nKlinik für Kinder- und Jugendmedizin mit SPZ\n\nKlinik für Kinder- und Ju
 gendpsychiatrie\n\nMenschen für Kinder e.V.\n\nFrieda e.V.\n\nBerliner Gese
 llschaft für Kinder- und Jugendmedizin (BGKJ)\n\nDie Ausstellung wird unter
 stützt von\n\nVivantes Netzwerk für Gesundheit\n\nBerliner Gesellschaft für
  Kinder- und Jugendmedizin – BGKJ\n\nVerband Leitender Kinder- und Jugendär
 zte und Kinderchirurgen Deutschlands e.V. – VLKKD\n\nMenschen für Kinder e.
 V. – MFK\n\nFRIEDA e.V., Verein zur Förderung der Belange Frühgeborener, ch
 ronisch kranker und behinderter Kinder im Friedrichshain\n\nWeitere Informa
 tionen\n\nDie Ausstellung ist barrierefrei erreichbar. Der Eintritt ist fre
 i.\n\nWebsite der Ausstellung: www.im-gedenken-der-kinder.de\n\nKontakt\n\n
 Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, PressestelleAroser Allee 72-76, 1340
 7 BerlinTel. (030) 130 11 1300presse@vivantes.de
LOCATION:Vivantes Klinikum im Friedrichshain
DTSTAMP:20261030T085825Z
DTSTART:20261118T070000Z
DTEND:20261204T180000Z
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