Veröffentlicht am 19. März 2015

Aktiv für die Gesundheit der Mitarbeiter: Betriebliches Gesundheitsmanagement von Vivantes ausgezeichnet

Vivantes kümmert sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiter und wurde dafür nun ausgezeichnet: Der kommunale Berliner Krankenhauskonzern hat das eigene Betriebliche Gesundheitsmanagement von unabhängigen Gutachtern erfolgreich auditieren lassen und enthält 2015 vom Handelsblatt, TÜV SÜD und EuPD Research Sustainable Management den Corporate Health Award mit der Exzellenz-Einstufung.

Der Corporate Health Award steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Er versteht sich als Qualitätsinitiative für betriebliches Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum und unterstützt Unternehmen dabei, sich aktiv für die Gesundheit der Mitarbeiter einzusetzen. Besonders hebt der Auditor des Corporate Health Award, Dr. Oliver-Timo Henssler, das durchdachte Vorgehen von Vivantes hervor: "Vivantes hat ein exzellentes betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert und wird seiner Verantwortung für die Gesundheit der Beschäftigten vorbildlich gerecht. Besonders die strategische Implementierung ist beispielhaft."

 Auf gesundheitsförderliche Unternehmenskultur und Mitarbeiterpartizipation legt die Leitende Betriebsärztin Dr. Genia Diner beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement besonderen Wert: "In Zeiten von knappen ökonomischen Ressourcen und Arbeitsverdichtung bedarf es leistungsstarker und motivierter Mitarbeiter. Das geht nur, wenn die Mitarbeiter sich an ihren Arbeitsplätzen gesund und wertgeschätzt fühlen, die 'Zeitfresser' identifiziert und die Arbeitsprozesse aufeinander gut abgestimmt sind."

Die Ärztin und Leiterin der Personal- und Organisationsentwicklung Dr. Eva Müller-Dannecker ergänzt: "Wichtig ist auch, dass sich die Führungskräfte in den immer noch stark hierarchischen Krankenhausstrukturen ihrer Rolle im Sinne eines gesunden Führungsstiles und ihrer Vorbildfunktion bewusst sind und dies auch umsetzen. Dafür müssen Kliniken systematisch ihre Führungs- und Unternehmenskultur weiterentwickeln".

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) und damit die Verantwortung für die Mitarbeitergesundheit und -sicherheit sind bei Vivantes fest in den Unternehmenszielen verankert und in die Unternehmensprozesse integriert.

Der wesentliche Erfolgsfaktor ist dabei der von Anfang an angestrebte interdisziplinäre Ansatz: Durch die kooperative Zusammenarbeit mit dem Ressort Personal- und Organisationsentwicklung, den Ressorts Personalwirtschaft sowie Konzernkommunikation und nicht zuletzt den Mitarbeitervertretungen konnte ein festes und erfolgreiches Fundament für die Gesundheitserhaltung und -förderung bei Vivantes gelegt werden. Dabei kommt einer lebensphasenorientierten Mitarbeiterführung eine besondere Bedeutung zu. Die Vernetzung aller Schnittstellen des BGM erfolgt bei Vivantes über einen Koordinator, der gleichzeitig den rund 15.000 Mitarbeitern als Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Gefährdungsadaptiertes Vorsorge- und Impfmanagement

Das betriebseigene Institut für betrieblichen Gesundheitsschutz steht mit seinen Betriebsärzten, Betriebsschwestern und Sicherheitsfachkräften für die Umsetzung eines professionellen Arbeitsschutzes sowie präventive Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Neben arbeitsmedizinischer Vorsorge und betrieblichen Impfaktionen bietet das Betriebliche Gesundheitsmanagement Beratungen, Begehungen und Gefährdungsanalysen an, unterstützt beim Eingliederungsmanagement, bei Unterweisungen und Schulungen, bei der Auswahl der Arbeitsmittel, bei Unfallanalysen und der Schulung der Führungskräfte. Auch Messungen und Prüfungen der Gefahrstoffe, die Organisation der Ersten Hilfe und eine Auswahl und Erprobung von Körperschutzmitteln gehören zu den Aufgaben.

Darüber hinaus wirkt das Institut bei Gesundheitsförderprogrammen in enger Kooperation mit dem vivanteseigenen Institut für Fort- und Weiterbildung mit wie etwa bei Stressbewältigungs- und Achtsamkeitsseminaren, Nichtraucherprogrammen, Ernährungskonzepten, Betriebssportgruppen; schult zum ergonomischen Patiententransfer und lässt das Thema Suchtprävention nicht außer Acht. Ein unternehmensweites Deeskalationsmanagement bildet Deeskalationstrainer aus und wird durch die Qualifizierung von Sprachbegleitern und Sprachmentoren ergänzt.

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