Veröffentlicht am 21. Dezember 2020

Auch an Feiertagen: Bestmögliche Gesundheitsversorgung rund um die Uhr trotz Corona-Pandemie

Weihnachten: Wie Vivantes jetzt Unterstützung für die Pflege gewinnt

Die aktuelle Pandemielage hat die ohnehin angespannte Personalsituation in den Kliniken weiter verschärft, vor allem in der Pflege. Zur Entlastung seiner Kliniken - insbesondere an den Weihnachtsfeiertagen - bittet Vivantes um zusätzliche Unterstützung.

Kliniken an der Belastungsgrenze: Um die Patientenversorgung auch über die Feiertage rund um die Uhr bestmöglich aufrechterhalten zu können, appelliert Vivantes an Mitarbeiter*innen im Frei oder im Urlaub, in der derzeitigen Krisensituation zusätzliche Dienste zu übernehmen – und damit auch zur Entlastung der an diesen Tagen bereits im Dienst befindlichen Kolleg*innen beizutragen. 

Bereits vor einigen Tagen wurden daher alle Mitarbeiter*innen der Pflege wie auch die Auszubildenden nach ihrer Bereitschaft befragt, gerade während der Feiertage zusätzlichen Schichten zu übernehmen. Auch Physio- und Ergotherapeut*innen und Logopäd*innen wurden gebeten, in den Vivantes Klinika zu unterstützen, ebenso wie Beschäftigte aus der Verwaltung, die über einen medizinischen Hintergrund verfügen. 

Dorothea Schmidt, Vivantes Geschäftsführerin Personalmanagement:24 Stunden am Tag, an Wochenenden und Feiertagen – Vivantes ist auch in der Pandemie rund um Uhr für die Berliner*innen da. Leider arbeiten derzeit viele Kolleg*innen der Covid- und Intensivstationen an der Belastungsgrenze weshalb wir wirklich alle verfügbaren Kräfte benötigen, um gut und sicher über die anstehenden Feiertage zu gelangen. Ich danke schon jetzt allen Mitarbeiter*innen von ganzem Herzen, die unseren Aufrufen folgen.“

Aufrufe auch an Externe über soziale Netzwerke und eine Hotline

Auch in den Medizinischen Versorgungszentren wurde eine Freiwilligen-Abfrage gestartet - ebenso wie bei allen Medizinstudierenden.

Darüber hinaus sucht der Klinik-Konzern weiterhin auch extern nach Fachkräften, welche kurzfristig die klinischen Bereiche entlasten können. Hierzu wurde mit zahlreichen Unternehmen Kontakt aufgenommen, in denen auch Ärzt*innen und Pflegekräfte arbeiten. Zusätzliche Aufrufe und Anzeigen erfolgen über die sozialen Medien. Über eine Hotline können sich medizinisch ausgebildete Unterstützer*innen ab sofort melden. Bis zum 03. Januar 2021 ist die Vivantes Hotline zwischen 9 und 15 Uhr unter der Nummer 030-130 113333 zu erreichen. Auch direkte online Bewerbungen sind möglich.

Klinikpersonal zunehmend von Quarantäne & Co. betroffen 

Die Anzahl fehlender Mitarbeiter*innen im Pflegebereich ist bei Vivantes in den letzten Wochen deutlich gestiegen –. nicht zwingend wegen einer Covid-19-Erkrankung, sondern etwa auch, weil sich die Beschäftigten in Quarantäne befinden oder allgemein erkrankt sind. 

Kein Einstellungslimit für Pflegekräfte und attraktive Rahmenbedingungen

Von Januar bis Oktober 2020 hat Vivantes mehr als 650 Menschen im Funktions- und Pflegedienst einstellen können. Dies reicht aber bei weitem noch nicht aus. Vivantes arbeitet daher weiter mit aller Kraft daran, gerade die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern, u. a., durch die stete aktive Rekrutierung von Fachpersonal, die Ausweitung der ohnehin großen Zahl der Auszubildenden und die sukzessive Realisierung innovativer und flexibler Arbeitszeitmodelle. Daneben punktet das Unternehmen mit einer attraktiven Vergütung und weiteren Vorteilen des TVöD. So erhält beispielsweise eine Pflegekraft eine monatliche Vergütung von bis zu 4.114 Euro, im Bereich der Intensivmedizin bis zu 4.724 Euro. Bei einer Tätigkeit im Dreischichtsystem werden zudem
39 Urlaubstage pro Jahr gewährt.

Vivantes ist größter Ausbilder im Gesundheitswesen

Vivantes baut seit Jahren die Zahl der Ausbildungsplätze aus und ist aktuell der größte Ausbildungsbetrieb für Gesundheitsberufe in Berlin: Insgesamt lernen derzeit 1.340 Auszubildende beim Berliner Gesundheitskonzern in sieben verschiedenen Gesundheitsberufen, darunter 1.064 in den Kliniken, hinzu kommen 276 Auszubildende in den Pflegeheimen. 

Bundesweiter Fachkräftemangel in der Pflege

Vor allem aufgrund der demographischen Entwicklung war der Fachkräftemangel in der Pflege, insbesondere im Intensivbereich, bereits vor der Pandemie deutschlandweit deutlich zu spüren: Eine Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) hat ergeben, dass Berlin bis 2030 zusätzlich 10.000 Pflegekräfte benötigt. 

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