Veröffentlicht am 24. September 2015

„Das dunkle Gen“ – Dokumentarfilm und Podiumsdiskussion über die Depression eines Neurologen

Am 12. Oktober um 19.00 Uhr zeigt die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Vivantes Klinikum Am Urban und Klinikum im Friedrichshain im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Film zeigt Seele“ den Film „Das dunkle Gen“ im Kreuzberger Kino Moviemento. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Frank Schauder, der dem Ursprung seiner Depression auf den Grund geht.

"Das dunkle Gen" erzählt eine persönliche Geschichte aus zwei Blickwinkeln: Frank Schauder ist gleichzeitig Neurologe und Patient. Als Patient kämpft er seit Jahren gegen eine wiederkehrende Depression, als Arzt will er diese ergründen. Dabei beschäftigt er sich mit den eigenen Genen und stellt die grundlegende Frage, ob der Mensch selbstbestimmt lebt, oder von biochemischen Prozessen bestimmt wird. Im Gespräch mit Forschern, Bastlern und Visionären erhält er sehr unterschiedliche Antworten. Frank Schauder erhält abschließend zwar keine eindeutige Diagnose, kann die Depression weder genetisch nachweisen noch heilen; seine Beschäftigung mit der Genetik hilft ihm aber trotzdem dabei, aus der Lethargie herauszufinden und wieder aktiv am Leben teilzunehmen.

Die filmische Herausforderung bestand für die Regisseurin Miriam Jakobs darin, die dem Auge verborgene Welt der Gene sichtbar und erfahrbar zu machen. Um die Prozesse zu erklären, erschloss sie sich die naturwissenschaftlichen Bildwelten.

In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren:

  • Frank Schauder, Depressions-Erfahrener und Protagonist des Films
  • Marianne Schumacher, Vorstandsmitglied von Angehörige psychisch Kranker, Landesverband Berlin e. V.
  • Prof. Dr. Andreas Bechdolf, Chefarzt der Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Vivantes Klinikum Am Urban und Vivantes Klinikum im Friedrichshain

Was? Filmvorführung "das dunkle Gen"
Wann? 12.10.2015, 19 Uhr
Wo? Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

Hintergrund: Depressive Störungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen. In Europa sind etwa 50 Millionen Menschen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Depression oder depressiven Episode betroffen, das sind 11% der Bevölkerung. Knapp vier Millionen Deutsche leiden an einer behandlungsbedürftigen Erkrankung.

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