Veröffentlicht am 28. Februar 2020

Erster Spatenstich am Vivantes Klinikum Neukölln

Baustart für Erweiterungsneubau „Nordkopf“

Am 28. Februar wird der symbolische erste Spatenstich für den „Nordkopf“ des Vivantes Klinikum Neukölln gesetzt. Im Neubau werden eine erweiterte, moderne Kinder- und Erwachsenenrettungsstelle eingerichtet, eine Radiologie, ein Intensivbereich mit 28 Betten, eine Funktionsdiagnostik für die Endoskopie und eine Kardiologie, 16 Operationssäle sowie 240 Pflegebetten. Das Klinikum erhält zudem einen Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. 

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin:„Das Klinikum Neukölln ist eins der größten Krankenhäuser Deutschlands, und Vivantes ein wichtiger Partner in der Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes Berlin. Wir investieren hier gemeinsam in modernste medizinische Strukturen und damit in die Zukunft der Stadt.“ 

Die Kosten für den Erweiterungsneubau belaufen sich auf rund 226 Mio. Euro. Davon werden 164 Mio. Euro aus Landesmitteln finanziert.

Dr. Matthias Kollatz, Senator für Finanzen: „Für den Bau des Nordkopfes hat Land Berlin 2019 bereits Mittel in Höhe von rund 164 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Das ist eine der wichtigsten Investitionen für das Klinikum Vivantes Neukölln überhaupt. Der große Kopfbau, der eine eigene Klinik für sich ist, ermöglicht es überhaupt erst, den ganzen Standort Neukölln in mehreren künftigen Abschnitten zu sanieren.“

Die Fertigstellung des Erweiterungsneubaus ist für 2024 geplant. Der Neubau ist der Dreh- und Angelpunkt für die weitere Sanierung des gesamten Klinikums, da die Baumaßnahmen in den bestehenden Gebäuden sonst nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt werden könnten. Technik, Gebäudehülle, Fassade und Dach des Haupthauses müssen energetisch saniert werden.

Dilek Kalayci, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: „Das Vivantes Klinikum Neukölln ist unverzichtbar. Es stellt die stationäre Versorgung im Süden Berlins sicher. In den beiden Rettungsstellen werden jährlich etwa 78.000 Erwachsene und 20.000 Kinder behandelt. Diese wichtige Versorgung wird künftig deutlich mehr Raum erhalten. So schaffen wir ein besseres und moderneres Umfeld sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ 

Im Dezember 2019 haben die Tiefbauarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Klinikparkhauses begonnen. 

Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung von Vivantes: „Wir freuen uns, heute mit den Bauarbeiten des größten und wichtigsten Bauvorhabens von Vivantes zu starten –dies ist sowohl für Neukölln, als auch für unser Unternehmen ein Meilenstein. Mein ausdrücklicher Dank gilt daher den politisch Verantwortlichen für ihre Unterstützung und die gesondert bereitgestellten Haushaltsmittel. Ich danke schon jetzt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz, der durch die Bauarbeiten neue Herausforderungen mit sich bringt.“

Parallel zu den vorbereitenden Maßnahmen für den „Nordkopf“ wurde am Hauptgebäude des Klinikums Neukölln bereits mit der Sanierung des „Südkopfes“ begonnen. Hier werden eine neue Zentralsterilisation und eine Klinikapotheke untergebracht, die das Klinikum Neukölln sowie weitere Vivantes Standorte versorgen. Auch ein Präsenzlabor wird hier eingerichtet. Die Sanierung des Südkopfes wird rund 30 Millionen Euro kosten und soll 2022 abgeschlossen sein. Da auch die übrigen Gebäude des Klinikums dringend sanierungsbedürftig sind, wurde ein Masterplan für die Sanierung des gesamten Areals erstellt. 

Das Vivantes Klinikum Neukölln – maximale Versorgung

Das Vivantes Klinikum Neukölln ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung und mit mehr als 1.200 Betten eines der größten Krankenhäuser Berlins. Mit den zwei Rettungsstellen, 11 Zentren, 5 Instituten und den von renommierten Spezialistinnen und Spezialisten geführten 24 Fachabteilungen bietet das Haus ein Behandlungsspektrum wie ein Universitätsklinikum. Pro Jahr werden Patientinnen und Patienten mit mehr als 90.000 ambulanten und mehr als 50.000 stationären und teilstationären Fällen behandelt. Rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt, davon rund 560 im ärztlichen und knapp 1.100 im pflegerischen Bereich. Jedes Jahr kommen hier in der Geburtsklinik mehr als 3.200 Babys zur Welt. 

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