Veröffentlicht am 06. Juni 2018

Immunzellen beobachten, selbst operieren und in den Demenz-Simulator

Medizin zum Mitmachen und Erleben: Bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 09. Juni2018 ist das Vivantes Klinikum Spandau mit 15 verschiedenen Angeboten dabei.

Los geht es um 17.00 Uhr mit der Kindervorlesung „Das ist doch kein Beinbruch – Wie der Körper Knochenbrüche repariert“. Hier geht es zum gesamten Programm der Langen Nacht der Wissenschaften 2018 im Spandauer Klinikum.

Selbst mal operieren – am Kunstknochen

Besucherinnen und Besucher werden zu Operateuren: Unter genauer Anleitung von Ärztinnen und Ärzten des Departements für Bewegungschirurgie werden an Kunstknochen Kniegelenke ersetzt und Wirbelsäulen operiert. Für diesen Hands-on-Workshop wird das Personalcasino in einen OP verwandelt.

Mitmach-Experiment: Für 10 Minuten dement

Im Demenz-Simulator der Klinik für Gerontopsychiatrie mit Memory Clinic kann man in die Welt eines dementen Menschen eintauchen:  Wie fühlt sich das an, wenn Wahrnehmung, Orientierung und Überblick schwinden? So können Interessierte nachfühlen und selbst erleben, welche Schwierigkeiten Demenzkranke im Alltag haben.

Immunzellen mit eigenen Augen sehen

Die Hauptaufgabe der weißen Blutkörperchen ist die Abwehr von Krankheitserregern. Aber sind sie auch wirklich weiß? Beim Mikroskopieren von Blutausstrichen können mit den Fachleuten der Klinik für Innere Medizin – Onkologie, Rheumatologie und Gastroenterologie Zellen des Immunsystems und weitere interessante Zellen aufgespürt werden.

Hintergrundinfos zum Klinikum

Das Vivantes Klinikum Spandau ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit etwa 600 Betten. Mehr als 500 Pflegekräfte und 200 Ärztinnen und Ärzte versorgen im Jahr rund 19.000 stationäre somatische Patientinnen und Patienten, also Menschen mit körperlichen Erkrankungen oder Unfallverletzungen. Hinzu kommt die Versorgung von Menschen mit seelischen Erkrankungen.