Veröffentlicht am 22. Mai 2018

Nebenwirkungen sind keine Nebensachen: 14. Berliner Krebskongess

Wie können Menschen mit Krebs möglichst gut weiterleben? Wie werden Nebenwirkungen und Folgen von Krebstherapien heute behandelt? Auf dem 14. Berliner Krebskongress „Lebenswandel – Krebs – Lebensqualität“ vom 25. – 26. Mai 2018 in der Kaiserin-Friedrich-Stiftung in Berlin-Mitte werden neuste wissenschaftliche Erkenntnisse und Fortschritte in der Krebsmedizin thematisiert.

Berlins größtes Krankenhausunternehmen behandelt immer mehr Krebspatientinnen und -patienten und hat in den letzten drei Jahren vier onkologische Einrichtungen neu eröffnet.

Kostenloser Patientenkongress

Umwelteinflüsse, Ernährung bei Krebs, Sport und weitere Themen zu Lebenswandel und Lebensqualität bei Krebs werden bereits am 24. Mai bei dem vorgeschalteten, kostenlosen  Patientenkongress diskutiert. Expertinnen und Experten halten Impulsvorträge und beantworten Fragen.

Keine Nebensache mehr: Umdenken bei Nebenwirkungen

Übelkeit, Mangelernährung, Blutbildveränderungen, Fatigue, Haarausfall – das sind nur einige der häufigsten Nebenwirkungen durch Krebstherapien. Wie Nebenwirkungen durch unterstützende Therapien (so genannte Supportive Therapien) heute viel besser gelindert werden können, berichtet Prof. Dr. Petra Feyer, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie im Vivantes Klinikum Neukölln und Kongresspräsidentin des 14. Berliner Krebskongresses, im Interview hier.

Mehr Krebspatientinnen und -patienten

Insgesamt wird jedes Jahr in Berlin bei etwa 15.000 Menschen eine Krebserkrankung neu diagnostiziert. Vivantes behandelt etwa jeden vierten Krebsfall in Berlin.Die Zahl der stationär und ambulant behandelten Krebspatientinnen und -patienten bei Vivantes ist 2017 auf insgesamt 23.233 angestiegen: 11.411 Betroffene wurden stationär (2016: 11.025) und 11.822 wurden ambulant in den Medizinischen Versorgungzentren von Vivantes versorgt (2016: 10.326). Viele onkologische Patientinnen und Patienten werden über Jahre behandelt.

 

Vier neue onkologische Einrichtungen in drei Jahren

In den vergangenen drei Jahren hat das Berliner Krankenhausunternehmen Vivantes an drei Klinikstandorten onkologische Kliniken neu eröffnet: Seit April 2018 gibt es eine neue onkologische Klinik im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schöneberg, seit Mai 2016 im Reinickendorfer Vivantes Humboldt-Klinikum eine Klinik für Onkologieund im Vivantes Klinikum im Friedrichshain seit Juli 2015 das MVZ Charité Vivantes Strahlentherapie sowie seit April 2015 einen neuen onkologischen Schwerpunkt im Vivantes Klinikum im Friedrichshain.

 

Berliner Krebskongress bereits zum 14. Mal

Der 14. Berliner Krebskongress wird vom Vivantes Tumorzentrum veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft von der Berliner Krebsgesellschaft e.V.. Kongresspräsidentinnen sind Prof. Dr. Petra Feyer, Direktorin der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Vivantes Klinikum Neukölln, Prof. Dr. Maike de Wit, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin – Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin am Vivantes Klinikum Neukölln und Co-Kongresspräsidentin ist Susanne Brandis, Chefärztin Onkologie der Vivantes Rehabilitation.

 

Am 25. und 26. Mai ab 9.30 Uhr findet die Fachtagung für Ärzteschaft und Pflege statt. Zur Eröffnung wird auch Boris Velter, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, erwartet. Schirmherr der Veranstaltung ist die Berliner Krebsgesellschaft e.V..

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