Veröffentlicht am 20. September 2021

Vivantes dringt erneut auf Schlichtung

Verhandlungen für Tochtergesellschaften

Trotz des Streiks hatte Vivantes sich am heutigen Montag (20.09.2021) zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen über die Tochtergesellschaften bereit erklärt. Leider konnte auch in dieser Verhandlungsrunde keine Annäherung erreicht werden, obwohl Vivantes während der Verhandlungen weitere Zugeständnisse zu Zuschlägen gemacht hatte. Vivantes hatte zuletzt ein umfassendes Tarifangebot vorgelegt. Dieses enthält wesentliche Aspekte des vor kurzem von ver.di im Rahmen einer Schlichtung vereinbarten Modells für die Charité Tochter Facility Management, CFM. Das Angebot setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, um die Arbeitsbedingungen in den Tochtergesellschaften attraktiver und einheitlicher zu gestalten. Wesentlicher Bestandteil ist eine Perspektive zur Angleichung an das TVöD-Niveau.

Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personal:„Wir bedauern sehr, dass es trotz unseres weitreichenden Angebots und intensiver Verhandlungen am vergangenen Samstag und heute nicht möglich war, eine Annäherung zu erreichen. Ergebnisse werden in Verhandlungen durch Kompromisse erzielt. Vivantes ist ver.di weit entgegengekommen, während ver.di nur die vollständige Erfüllung der Maximalforderungen akzeptieren will. Es ist die Gewerkschaft, die sich keinen Millimeter bewegt. Proklamierte Verhandlungsbereitschaft ohne Kompromissbereitschaft hilft leider wenig. Wir sehen daher in einer Schlichtung den einzigen Ausweg, um hier zu einer Lösung zu kommen.“

Vivantes befindet sich seit Februar 2021 in Tarifverhandlungen mit ver.di für die Vivantes Tochterunternehmen MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH. Die Verhandlungen betreffen rund 1.250 Beschäftigte. Die Mehrkosten für die Einführung des TVöD in den Tochtergesellschaften liegen bei dauerhaft 35 Mio. Euro pro Jahr. Derzeit werden Mitarbeitende in den Töchtern entsprechend den gewerkschaftlich ausgehandelten Branchentarifen oder nach gesellschaftseigenen Regelungen zu den Arbeits- und Vergütungsbedingungen bezahlt.          

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