Intensive psychiatrische Behandlung im eigenen Zuhause: Das bieten jetzt die Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Vivantes Standorte Auguste-Viktoria-Klinikum und Wenckebach-Klinikum an. Bei der Stationsäquivalenten Behandlung (StäB) betreut ein mobiles Team Patient*innen in deren Wohnumfeld. Das kann einen Klinikaufenthalt verkürzen oder ersetzen.
So funktioniert die aufsuchende Behandlung
Das StäB-Angebot richtet sich an Menschen in akuten psychischen Krisen, die sich nicht in eine Klinik begeben können oder wollen. Ein mobiles Team aus Ärzt*innen, Psycholog*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Sozialarbeiter*innen sowie bei Bedarf Ergo- und weiteren Fachtherapeut*innen behandelt die Betroffenen über einige Wochen in deren Zuhause, auch an Wochenenden und Feiertagen. Zur Therapie gehören unter anderem medizinische Untersuchungen, psychotherapeutische Gespräche, gemeinsame Spaziergänge und die Unterstützung bei Alltagsaktivitäten. Klinische Angebote können genutzt und wenn nötig, kann auf stationäre oder tagesklinische Behandlung gewechselt werden. Bei Bedarf bezieht das StäB-Team Angehörige in die Behandlung mit ein.
Dr. Walter de Millas, Chefarzt der Vivantes Kliniken für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Auguste-Viktoria-Klinikum und Wenckebach-Klinikum: „StäB ist ein wichtiges Angebot, um Menschen in akuten psychischen Krisen zu helfen. Dafür in der vertrauten Umgebung bleiben zu können, nimmt den Betroffenen nicht nur die Sorge vor Stigmatisierung. Es gibt ihnen ein Stück Sicherheit und fördert bei ihnen nachweislich die Akzeptanz der Therapie und die Motivation, diese durchzuhalten.“
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