Veröffentlicht am 27. März 2015

Vivantes und BARMER GEK sorgen seit mehr als zehn Jahren für hohe Behandlungsqualität

Schneller schmerzfrei, bessere Gesundheit, ohne Wartezeit in die Reha – mit neuen Knie- oder Hüftgelenken werden Berliner immer besser versorgt. Das zeigt eine Analyse der Zusammenarbeit zwischen Vivantes und der BARMER GEK im Rahmen der Integrierten Versorgung seit 2004. Erfahrungen daraus können auch bei der anstehenden Krankenhausreform helfen.

Die jetzt vorgelegte Auswertung verdeutlicht, dass Patienten für ihr neues Knie- oder Hüftgelenk seit dem Start des Vertrages deutlich weniger Zeit im Krankenhaus bleiben müssen. Waren es 2004 noch knapp 13 Tage, sind es heute nur noch knapp zehn. Verglichen mit der normalen Versorgung von Endoprothetikpatienten in Berlin sind dies ganze vier Tage weniger. Die Patienten werden direkt und ohne Wartezeit in eine Rehabilitationseinrichtung verlegt – das ist ein weiterer Pluspunkt des Vertrages. Diese von den Patienten sehr geschätzte Praxis wird unter anderem durch eine frühzeitige Rehabilitationsberatung vor der Operation gewährleistet. 

Dabei setzen der Berliner Krankenhauskonzern und die Krankenkasse auf die enge Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Im Rahmen ihres Vertrages zur sogenannten Integrierten Versorgung wurden seit 2004 mehr als 1.000 Patienten behandelt. Seit dem vierten Quartal 2014 sind mit dem Gesundheitszentrum Prenzlauer Berg und der MEDIAN Klinik Hoppegarten zwei neue Kooperationspartner in diesen Vertrag eingestiegen. Von Anfang an als Partner dabei sind die Brandenburgklinik Berlin-Brandenburg in Bernau und die Vivantes Rehabilitation in Schöneberg.

Für Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Vivantes-Geschäftsführung, erweist sich angesichts der Ergebnisse des Vertrages die Integrierte Versorgung als sinnvolle Sonderform innerhalb der Regelversorgung: „Die Auswertung zeigt durchweg gute Qualitätsergebnisse, mit denen unsere Patienten auch zufrieden sind. Die Patientenzufriedenheit zu verbessern, ist eines unser wichtigsten Ziele  in der medizinischen Versorgung.“ Ausdrücklich bewährt habe sich die zentrale Administration der Behandlungsprozesse mit einer Hotline für Patienten, Mitarbeiter und Kooperationspartner. 

Aus Sicht der BARMER GEK zeige der Vertrag mit Vivantes eindeutig, dass Vernetzung die Versorgung sichtlich verbessert. Besonders wertvoll werden diese Erfahrungen mit Blick auf die anstehende Krankenhausreform, in der gerade die Qualität der stationären Versorgung gestärkt werden solle. „Wir nutzen die Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Vivantes für künftige Qualitätsverträge mit Kliniken“, betont Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der BARMER GEK Berlin-Brandenburg. Es spreche für die Attraktivität des Vertrages, wenn nun zwei weitere starke Partner hinzugekommen seien.

Gut 70 Prozent der Patienten sind weiblich. Mit 69 Jahren liegt der Altersdurchschnitt leicht unter dem der Regelversorgung (71,5 Jahre). Niedergelassene Fachärzte sorgen für die externe Qualitätssicherung. Sie messen nach internationalen Bewertungsstandards die  Beweglichkeit und Belastbarkeit des operierten Gelenkes bis zu drei Jahre nach dem Eingriff. Die Ergebnisse beeindrucken: Von einem durchschnittlich schlechten Gesundheitszustand vor der OP, über einen gebesserten  Zustand nach der Rehabilitation erreichen die Patienten nach einem Jahr einen guten bis sehr guten Zustand.

Auch das subjektive Schmerzempfinden der Patienten zeigt bereits bei der ersten Nachuntersuchung deutliche Verbesserungen. Danach vermindert sich das Schmerzempfinden auch längerfristig weiter. Insgesamt ergab die Patientenbefragung nach drei Jahren ein sehr gutes Behandlungsergebnis.

Die BARMER GEK hat in Berlin und Brandenburg weitere fünf IV-Verträge, die bereits seit 2004 laufen. Dabei wurden über 5.500 Patienten mit Hüft- und Kniegelenksbeschwerden und Herzkrankheiten versorgt. Neben dem Vertrag zur integrierten Versorgung zur Endoprothetik, kooperiert Vivantes im IV-Vertrag „Pro Polikum plus“ mit der BARMER GEK und dem POLIKUM Berlin.

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