Veröffentlicht am 12. Juni 2019

Vivantes unterzeichnet Arbeitgeber-Deklaration #positivarbeiten

Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Am 12. Juni gehörte Vivantes zu den Erstunterzeichnenden der durch die Deutsche Aidshilfe initiierten Deklaration „Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben“. Deutschlands größtes kommunales Krankenhausunternehmen bekennt sich damit zur Umsetzung konkreter Schritte, um Vorurteilen und Stigmatisierung aktiv entgegen zu treten. 

Noch immer erleben HIV-positive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland teils Ausgrenzung und Diskriminierung oder begegnen dem falschen Vorurteil, häufiger krank und weniger leistungsfähig zu sein. Mit der Unterzeichnung der Erklärung unter dem Namen #positivarbeiten verpflichtet sich Vivantes, ein offenes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Bestandteil der Deklaration ist unter anderem, geschulte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für von Diskriminierung betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu benennen sowie Führungskräften, Personalverantwortlichen und dem Betriebsrat aktuelle Kenntnisse über das Leben mit HIV zu vermitteln. 

Dr. Andrea Grebe, Vorsitzende der Vivantes Geschäftsführung: „Mit der Unterzeichnung der Arbeitgeber-Deklaration #positivarbeiten setzen wir ein deutliches Zeichen dafür, dass HIV-positive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Vivantes selbstverständlich in den Arbeitsalltag integriert sind. Sie tragen genauso zur Versorgung unserer Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohnern bei wie alle anderen Beschäftigten. Als Krankenhauskonzern mit umfassender Expertise in den Bereichen Infektiologie, HIV und Aids setzen wir bereits seit Jahren alles daran, jegliche Diskriminierung im Zusammenhang mit HIV und Aids zu bekämpfen und Vorurteile nachhaltig abzubauen."

Ganzheitliche Behandlung HIV-positiver und an Aids erkrankter Berlinerinnen und Berliner

Mit dem Zentrum für Infektiologie und HIV der Klinik für Innere Medizin -Infektiologie und Gastroenterologie am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum verfügt Vivantes über das größte deutsche Behandlungszentrum für Menschen mit HIV und Aids mit einer eigens für diese Patientengruppe eingerichteten Akutstation. Patientinnen und Patienten haben dort die Möglichkeit, uneingeschränkten Kontakt mit Angehörigen und Bekannten zu pflegen sowie die Leistungen der Berliner Aids-Hilfe im Krankenhaus in Anspruch zu nehmen. 

Priv.-Doz. Dr. Keikawus Arastéh, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin -Infektiologie und Gastroenterologie am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum: „Bei der Diagnostik und Therapie unserer Patientinnen und Patienten setzen wir auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit weiteren Fachbereichen und ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das die sozialen und psychologischen Belange einer HIV-Erkrankung einschließt. Gleichzeitig steht auch die Etablierung neuer und innovativer Therapien im Vordergrund. So hat Vivantes beispielsweise gemeinsam mit Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, den niedergelassenen HIV-versorgenden Ärztinnen und Ärzten sowie zahlreichen Selbsthilfegruppen die in Deutschland einmalige Möglichkeit geschaffen, die prophylaktische Einnahme von HIV-Medikamenten, sowie den anonymen Krankenschein für Menschen ohne ausreichende soziale oder finanzielle Stabilität zu ermöglichen.“

Vielfältiges Engagement für ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld

Der aktive Einsatz gegen jede Form von Diskriminierung hat bei Berlins drittgrößtem Arbeitgeber einen hohen Stellenwert. Vivantes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereinen 120 unterschiedliche Nationen und verleihen unserem Unternehmen eine Vielfalt, auf die wir stolz sind. Verschiedene Kulturhintergründe, Sprachen und Erfahrungen sehen wir als Bereicherung. Vivantes hat deshalb sowohl die „Charta der Vielfalt“ als auch die „Charta der Gleichstellung“ unterzeichnet und sich damit zur Förderung von Diversity verpflichtet. Vivantes beteiligt sich unter anderem an Projekten zur verbesserten Berufsausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie zur Qualifizierung von Geflüchteten in Pflegeberufen. Am 27. Juli wird Vivantes zudem – wie schon in den vergangenen Jahren ­- mit einem eigenen Wagen auf dem Christopher Street Day vertreten sein und damit ein weit sichtbares Zeichen für die Akzeptanz von Berlinerinnen und Berlinern mit LGBTI-Identität setzen– in- und außerhalb unseres Unternehmens.

Weitere Infos zu #positivarbeiten

Diversity bei Vivantes