Veröffentlicht am 16. Juni 2022

1,82 Meter! ALBA und Vivantes finden Berlins größte Grundschulkinder

Gemeinsamer Aktionstag

Wer sind die größten Grundschulkinder der Stadt? ALBA BERLIN hat sie am vergangenen Wochenende gemeinsam mit Vivantes gefunden! Erstmals seit zwei Jahren konnte der traditionelle Aktionstag „Größe zeigen!“ wieder so stattfinden, wie ihn sich alle Beteiligten wünschen: Als großes Event in der Max-Schmeling-Halle, mit knapp 100 Kindern zwischen sechs und 13 Jahren, mit einem Elternseminar von Vivantes, mit Besuchen vom Maskottchen Albatros, von ALBAs Vizepräsident Henning Harnisch sowie den ALBA-Profis Wiebke Schwartau und Krešimir Nikić – und natürlich mit jeder Menge Spaß an den vielen Test- und Bewegungsstationen.

„Die Kinder hatten richtig viel Spaß“, berichtet Claudia Taschenberger, deren Sohn Jelle mit 1,57 Meter Länge zum größten Grundschüler des Jahrgangs 2013 gekürt wurde. Wie auch die anderen größten Mädchen und Jungen der jeweiligen Jahrgänge gewann er damit eine kostenlose Mitgliedschaft in einem Basketballverein, ein Training mit den ALBA-Coaches sowie den Besuch eines Profispiels mit seiner Schulklasse. „Wir kennen das ja auch als Eltern, dass man immer zu den Größten zählt“, erzählt Claudia Taschenberger. „Das war ein angenehmes Gefühl, dass man mal nicht so heraussticht und immer diese typischen Fragen gestellt bekommt. Für Jelle war das richtig toll.“ Auch deshalb fängt ihr Sohn nun ab Sommer an, im Verein Basketball zu spielen: „Das ist genau der richtige Sport für ihn, weil er dort in einem Umfeld ist, in dem Größe etwas Gewohntes ist und man sich nicht immer erklären muss.“
 
In der ALBA JUGEND bereits am Ball ist Caspar von Krosigk. Mit 1,82 Metern Körperlänge war er nicht nur in seinem 2010er-Jahrgang, sondern überhaupt das größte Grundschulkind unter allen Teilnehmer:innen. „Der Tag war ganz witzig“, findet auch er. Denn an den Stationen in der Max-Schmeling-Halle wurden nicht nur Körpergröße, Spannweite und Schuhgröße gemessen. Es war auch gleich Bewegung angesagt: Reaktions- und Koordinationsspiele, ein Parcours, Korblegerübungen und Basketballaction auf dem Feld – mit gesunden Snacks und vielen Infos von Vivantes zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Bewegung ein rundes Paket. „Man kann auch neue Leute kennenlernen, die ähnlich groß sind“, fügt Caspar noch hinzu. „Aber mich fragt sowieso niemand, warum ich so groß bin. Für mich ist das eigentlich was ganz Normales.“

Dafür stellte Caspar später selbst eine Frage: an die 1,98 Meter große Wiebke Schwartau aus ALBAs Team in der Damen Basketball Bundesliga, die gemeinsam mit Krešimir Nikić (2,16 Meter) aus dem Profikader der Männer beim Aktionstag zu Gast war. ALBAs Vizepräsident Henning Harnisch (2,02 Meter) hatte die Veranstaltung zuvor eröffnet. „Daran sieht man, dass der Verein voll dabei ist“, sagt Caspars Vater Henning von Krosigk und hebt noch einmal hervor: „Das ist einfach toll, dass es einen Ort gibt, an dem Größe etwas Positives ist. In den meisten Fällen, in der Tram, in der Unterführung oder anderswo im Alltag, ist das ja eher nicht so.“

Warum Sport und Bewegung für groß gewachsene Kinder eine besondere Bedeutung haben, erklärte Privatdozent Dr. Thomas Fuchs, der Chefarzt des Zentrums für Muskuloskelettale Medizin im Vivantes Klinikum in Friedrichshain: „Schnelles Wachstum kann dazu führen, dass Längenwachstum und Körperwahrnehmung ins Ungleichgewicht geraten. Gerade für plötzlich groß gewachsene Kinder ist es daher wichtig, den eigenen Körper besser kennenzulernen, gut koordinieren zu können und das Gleichgewicht zu trainieren – und das passiert beim Sport ja quasi nebenbei. Auch für die geistige und soziale Entwicklung ist besonders ein Teamsport gut. Denn im direkten Kontakt mit anderen lernen die Kinder, sowohl mit Erfolgen als auch mit Misserfolgen umzugehen.“

In einer offenen Sprechstunde beim Aktionstag beantwortete PD Dr. Thomas Fuchs zahlreiche Fragen von Eltern zum Größenwachstum ihrer Kinder aus medizinischer Sicht. „Wie groß ein Kind wird, ist vor allem erblich bedingt – große Eltern bekommen eben oft auch große Kinder. Ein ebenfalls oft familiär bedingter Frühstart in die Pubertät kann auch zu einem Wachstumsschub führen: Diese Kinder sind dann manchmal jahrelang größer als ihre Altersgenossen“, berichtete er und stellte fest: „Das ist aber meist kein Grund zur Sorge.“ Sondern eher Anlass für einen richtig gelungenen Aktionstag.
 

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Mehr Infos zum Projekt „Größe zeigen“

 

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