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Aktuell: Coronavirus

Fragen & Antworten für die Presse

Wie viele COVID-19-Patient*innen behandelt Vivantes? Wird Krankenhauspersonal geimpft? Werden geplanten OPs verschoben? Wie sind die aktuellen Besuchsregelungen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus haben wir hier für Journalistinnen und Journalisten zusammengefasst.

Fragen und Antworten zum Coronavirus

UPDATE - Wie viele Fälle der "britischen" Virusvariante B.1.1.7. sind bei Vivantes bislang aufgetreten?

Im Vivantes Humboldt-Klinikum haben Routinescreenings und Typisierungen einen positiven Nachweis der SARS-CoV2-Variante des Typs B.1.1.7 ergeben, dessen vermehrtes Auftreten in Großbritannien nachweisbar ist. Es werden Testungen aller Mitarbeitenden und Patien*innen durchgeführt.

Seit Freitagabend (22.01.2021) ist das Vivantes Humboldt-Klinikum vom zuständigen Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden, um eine weitere Ausbreitung der Virusvariante B.1.1.7 des Coronavirus zu verhindern.

27 Fälle der SARS-CoV2-Variante des Typs B.1.1.7 konnten bei Vivantes aktuell nachgewiesen werden (Stand 27.01.2021). Das ist ein Fall mehr als gestern: Neu nachgewiesen werden konnte die „britische“ Virusvariante nun bei einem weiteren Mitarbeitenden. Im Vivantes Humboldt-Klinikum sind 13 Patient*innen und 12 Mitarbeitende betroffen, im Vivantes Klinikum Spandau werden zwei Patient*innen versorgt.

Bei den rund 1.700 Mitarbeitenden des Klinikums wurden bisher insgesamt mehr als 1967 Abstriche durchgeführt, darunter auch mehr als 200 Zweitabstriche. Bislang liegen 1.858 negative Testergebnisse auf SARS-CoV2 vor und 29 positive. Es konnte bei 12 Mitarbeitenden die Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen werden.

Die Mitarbeitenden der klinischen Bereiche an allen Vivantes Standorten werden gebeten, sich ab sofort vor Dienstantritt mittels Schnelltest auf eine Infektion mit Sars-Cov-2 testen zu lassen. Positive Testergebnisse müssen – wie bisher auch – mittels PCR bestätigt werden. Dieses Vorgehen geht über die geltende nationale Teststrategie hinaus.

Stand: 27.01.2021

Von den aktuell 452 Patient*innen des Reinickendorfer Klinikums wurden alle abgestrichen, 64 wurden positiv auf SARS-CoV2 getestet, es handelt sich zum Großteil um bekannte Infektionen.

Stand: 26.01.2021
 

 

Stand: 26.01.2021


Wie soll die neue Virusvariante B.1.1.7 eingedämmt werden?

 

In Abstimmung des Pandemie-Stabs im Vivantes Humboldt-Klinikum und der Hygiene-Beauftragten mit den Akteuren des Gesundheitsamtes Reinickendorf und des Robert-Koch-Instituts werden vorläufig auf Anordnung des Gesundheitsamtes keine neuen Patient*innen mehr in die Klinik aufgenommen. Das Vivantes Humboldt-Klinikum konzentriert sich auf die derzeit dort stationär behandelten Patient*innen. Die Maßnahme wird mit den Vivantes zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützt, damit sich die in den letzten Tagen im Vivantes Humboldt-Klinikum identifizierte Virusvariante B.1.1.7. nicht weiter in Berlin ausbreitet und eingedämmt wird.

Der Aufnahmestopp gilt seit dem 22. 01.2021, 24:00 Uhr. Notfälle werden in andere Krankenhäuser gebracht, neue, sowohl stationäre als auch ambulante Patient*innen werden nicht mehr aufgenommen. Dies betrifft auch Gebärende und Besucher*innen (mit Ausnahme von Angehörigen Sterbender). Am Abend des 22.01.2021 informierte die Klinikleitung die Mitarbeiter*innen über die bevorstehenden Maßnahmen. 

Die Mitarbeiter*innen des Vivantes Humboldt Klinikum stehen einstweilen unter Pendelquarantäne zwischen ihrem zu Hause und der Klinik. Dies geschieht in enger Abstimmung und nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Vivantes organisiert Shuttle- und Einkaufsdienste, um die rund 1.700 Mitarbeitenden bei der Umsetzung der Quarantäne zu unterstützen. Leasingkräfte kommen bis auf Weiteres nicht mehr zum Einsatz. 

Stand: 24.01.2021


Werden Patient*innen mit positivem Coronabefund auch auf die neuen Virus-Varianten getestet?

Im Vivantes Humboldt-Klinikum ergaben mehrere Routinescreenings und Typisierungen auf der Station 13.1. (Klinik für Innere Medizin und Kardiologie) einen positiven Nachweis der SARS-CoV2-Variante des Typs B.1.1.7, dessen vermehrtes Auftreten in Großbritannien nachweisbar ist. Um Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor möglichen Ansteckungen zu schützen, hatet die Klinik neben den etablierten Hygienemaßnahmen für diese Station einen sofortigen Aufnahmestopp verhängt.
Aufgrund der strengen Hygienemaßnahmen und der direkten Isolation der Betroffenen konnte das Infektionsgeschehen kontrolliert werden. Das zuständige Gesundheitsamt ist eingebunden.

Die frühzeitigen Routinescreenings sowie die Typisierungen, bei denen positive SARS-CoV2-PCR-Tests gezielt auf die Virusvariante B.1.1.7 untersucht werden, die sukzessive nachträglich an allen Vivantes Standorten bei aktuell positiv getesteten Mitarbeitenden und Covid-Patient*innen durchgeführt werden, erlauben einen umfassenden Überblick über die Verbreitung der Virusvariante in Berlin. Es werden aktuell darüber hinaus für alle neuen Fälle von Covid-19 im Labor systematische Screenings auf B.1.1.7. mittels Spezial-PCR-Test durchgeführt. Durch diesen nun standardisierten Prozess ist es wahrscheinlich, dass täglich weitere Fälle mit der Virusvariante festgestellt werden und die Entwicklung der Zahlen sehr dynamisch ist bleibt. Dies wird durch die enge Zusammenarbeit von Vivantes mit der Charité und der Hochleistungsdiagnostik der gemeinsamen Tochtergesellschaft Labor Berlin möglich.

Die bereits bisherigen strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten unverändert. Nach aktuellem Kenntnisstand gleichen sich auch die Krankheitsverläufe von Patient*innen mit dem Covid-19 Erreger und dem Virustyp B.1.1.7. Allerdings ist der neue Virustyp nach wissenschaftlicher Einschätzung wahrscheinlich ansteckender als bisher bekannte Virusvarianten.  

Stand: 23.01.2021

 

Was bedeutet die Quarantäne des Vivantes Humboldt-Klinikums für Patient*innen, Angehörige und Mitarbeiter*innen?

Was bedeutet die Quarantäne des Klinikums für Patient*innen und Angehörige?

Die Quarantäne des Vivantes Humboldt-Klinikums geht mit einem Aufnahmestopp einher: Seit Freitag werden keine neuen Patient*innen  mehr aufgenommen, die Rettungsstelle ist von der Notfallversorgung abgemeldet und alle geplanten Operationen und Geburten müssen in andere Klinika verlegt werden. Eine Ausnahme stellen psychiatrische Patientinnen und Patienten dar, die in diesem Jahr bereits im im Reinickendorfer Klinikum behandelt wurden und wiederaufgenommen werden müssen. Auch Dialyse-Patientinnen und -Patienten und Angehörige Sterbender dürfen das Klinikum unter Wahrung strenger Hygieneregeln weiter betreten. Ein Wachschutz ist seit Freitagabend vor Ort und kontrolliert die Zugänge zum Klinikum.

Was bedeutet die Quarantäne des Krankenhauses für die Mitarbeitenden und wie werden sie unterstützt?

Alle Mitarbeitenden des Klinikums, die für die Patientenversorgung benötigt werden und seit dem 1. Januar 2021 im Einsatz waren, sind vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden, können aber zwischen dem Humboldt-Klinikum und ihrer Wohnung pendeln und sind gehalten, sich dabei an strenge Quarantäne-Regeln zu halten.Um sie zu unterstützen, wird für Mitarbeitende, die über keinen eigenen PKW verfügen oder nicht mit dem Rad oder zu Fuß zur Arbeit kommen, in Zusammenarbeit mit der BVG ein Shuttle-Service angeboten. Dieser Shuttle-Service ist bereits gut angelaufen.

In der Quarantäne stellt die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs für viele Menschen eine Herausforderung dar - insbesondere für Menschen, die alleine leben und keine Verwandten in der Stadt haben, die für sie einkaufen gehen könnten. Derzeit werden verschiedene Kooperationen mit Lebensmittel-Lieferdiensten geprüft, um die Mitarbeitenden zu unterstützen.

Stand: 25.01.2021

 

Wie viele Mitarbeitende hat Vivantes geimpft? Impft Vivantes die eigenen Beschäftgten selbst?

Wie ist bei Vivantes der aktuelle Stand der Mitarbeiterimpfungen?

Seit 29. Dezember 2020 wurden an allen Klinikstandorten von Vivantes insgesamt 2280 Mitarbeitende geimpft, das sind etwa 13% aller Beschäftigten.
500 Mitarbeitende davon haben bereits die zweite Impfung erhalten.
Vivantes erhält  Impfdosen nach dem gemeinsam mit der Senatsgesundheitsverwaltung und der Berliner Krankenhausgesellschaft festgelegten Verteilungsschlüssel.

Stand: 25.01.2021

Wer wird bei Vivantes zuerst geimpft? 

Vivantes richtet sich bei den Impfungen seiner Beschäftigten nach der Impfverordung des Bundesgesundheitsministeriums (Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2). Entsprechend werden zunächst Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen in Risikobereichen (wie Intensivmedizin, Rettungsstellen, Covid-Stationen, Pneumologie) geimpft sowie auch patientennahe Bereich wie etwa Reinigungspersonal.

Hat Vivantes eigene Impfstellen für die Mitarbeiter*innen?

Ja, Vivantes hat an jedem Krankenhausstandort eine Personalimpfstelle eingerichtet. Die Einladungen erfolgen über die Standorte an die Mitarbeitenden.

Wann wurde mit den Impfungen begonnen?

Am 29.12.2020 wurden bei Vivantes die ersten Mitarbeiter*innen gegen das Coronavirus geimpft. Der Krankenhauskonzern Vivantes und die Charité - Universitätsmedizin Berlin hatten Ende vergangenen Jahres gemeinsam von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Ende Dezember insgesamt knapp 1.000 Impfstoffdosen erhalten, davon hat Vivantes knapp 500 bekommen und verimpft.

Mehr Infos: https://www.vivantes.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detail/news/erste-impfungen-bei-vivantes-und-charite

Stand 30.12.2020

 

Wie hoch ist die Impfbereitschaft bei Vivantes?

Wenn ein Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-Cov2 verfügbar ist, würden sich gut 70 Prozent der Beschäftigten von Vivantes impfen lassen. Das hatte eine aktuelle interne Umfrage Ende November / Anfang Dezember 2020 ergeben. Damit liegt die Impfbereitschaft im Berliner Krankenhauskonzern leicht über dem bundesdeutschen Bevölkerungsschnitt. Vivantes bereitet sich darauf vor, eine Impfaktion für den „weißen Bereich“ zu starten sobald eine Zulassung für die Impfung erfolgt ist.

Mehr: https://www.vivantes.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detail/news/hohe-impfbereitschaft-in-berlins-groesstem-krankenhauskonzern

Stand: 09.12.2020

     

UPDATE - Wie viele COVID-19-Patient*innen behandelt Vivantes intensivmedizinisch und wie viele Intensivbetten zur COVID-Versorgung hat Vivantes?

Am 27.01.2021 versorgt Vivantes an allen Standorten insgesamt 83 Patient*innen, die an COVID-19 erkrankt sind, intensivmedizinisch.

Vivantes verfügt über rund 220 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit und ist kurzfristig in der Lage, entsprechend der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens, circa 70 weitere Intensivbetten in Betrieb zu nehmen.

Gemäß den Vorgaben der Senatsverwaltung für Gesundheit werden die für Covid-Patient*innen vorzuhaltenden Kapazitäten in Intensivbereichen erhöht, weitere Betten werden mit Patient*innen belegt, die rasch auf eine Normalstation wechseln können. Je mehr Covid-Patient*innen behandelt werden müssen, desto weniger Kapazitäten bleiben für planbare Operationen. Es handelt sich also nicht um ein statisches, sondern um ein flexibles System in einer dynamischen Situation.

Wenn im so genannten „DIVI-Register“ Krankenhäuser tagesaktuell als „nicht verfügbar“ eingetragen sind, ist von einer weiteren Zuverlegung abzusehen, um weiterhin beispielsweise Intensiv-Kapazitäten für die hauseigenen Patient*innen zu haben, falls diese intensivpflichtig werden sollten. Insgesamt stehen also in Berlin und auch an Vivantes Krankenhäusern noch Intensivkapazitäten zur Verfügung, die auch über das SAVE-Konzept angesteuert werden können.

Vivantes hatte in den vergangenen Monaten die Beatmungskapazitäten erweitert, da die Verfügbarkeit von Beatmungskapazitäten wegen des Verlaufes bei schweren Covid-19 Erkrankungen eine zentrale Rolle spielt (die durchschnittliche Beatmungsdauer eines Covid-19 Patienten beträgt 14-17 Tage und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt „normaler“ Beatmungen, z. B. auch bei Influenza-Erkrankungen („Grippe“).

 

Stand: 25.01.2021


UPDATE - Wie viele COVID-19-Fälle behandelt Vivantes insgesamt?

Aktuell werden bei Vivantes insgesamt 391 Covid-19 Patient*innen versorgt, davon 82 intensivmedizinisch und davon wiederum werden 53 Patient*innen beatmet.(Stand 27.01.2021)

Vivantes stellt 5 von 16 der Level-2 Covid-Kliniken in Berlin. Das Berliner SAVE-Konzeptes sieht vor, dass COVID-19 Erkrankte, die eine intensivmedizinische Versorgung benötigen, zunächst in sogenannten Level- 1 und 2 Kliniken behandelt werden. Damit unterliegen sie den vom Senat vorgeschriebenen Reservierungsquoten für intensivpflichtige Covid-Patient*innen. Auch in weiteren so genannten Level-3-Covid-Kliniken behandelt Vivantes Covid-Erkrankte.

 

Stand: 27.01.2021

 

Was tut Vivantes dafür, Menschen im Krankenhaus vor einer Übertragung von Coronaviren zu schützen?

Vivantes alles daran setzt, Patientinnen und Patienten sowie die eigenen Beschäftigten vor einer möglichen Ansteckung mit Covid-19 zu schützen.

Zum bestmöglichen Schutz vor Übertragungen von Coronaviren werden bei Vivantes Covid-19-Bereiche, wo bestätigte Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt werden, von Nicht-Covid-19-Bereichen getrennt. Zudem gibt es Verdachtsbereiche, wo Patientinnen und -Patienten mit Covid-19-Verdacht behandelt werden, deren Testergebnisse ausstehen. Dies gilt selbstverständlich auch für Intensivstationen: Auch hier werden Covid-19-Patient*innen sowie Verdachtsfälle isoliert untergebracht.

Um mögliche Covid-Patient*innen gleich bei der Aufnahme erfassen und so auch bis dahin nicht bekannte Infektionen entdecken zu können, werden bei Vivantes bereits seit 24.04.2020 alle Patientinnen und Patienten vor der stationären Aufnahme auf Sars-CoV-2 abgestrichen bzw. müssen einen aktuellen, negativen Test aufweisen – dies ist die Voraussetzung dafür, auf regulären Stationen aufgenommen zu werden.Patientinnen und Patienten, die bei Aufnahme Covid-19-Symptome aufweisen, werden im Verdachtsbereich untergebracht.

So trägt Vivantes und dazu bei, nosokomiale Infektionen zu verhindern. Diese Maßnahmen ist unter anderem in den Hygieneplänen vorgegeben. Dort ist unter anderem auch geregelt, welche persönliche Schutzausrüstung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter welcher Bereich tragen sollen. Das Vivantes-eigene Institut für Hygiene- und Umweltmedizin aktualisiert die Hygienepläne ständig, selbstverständlich unter Berücksichtigung der Vorgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) sowie der Senatsverwaltungen und koordiniert die Abläufe in den klinischen Einrichtungen in enger Abstimmung mit den Pandemiestäben unserer Krankenhäuser.

Das allgemeine Besuchsverbot, das in den Vivantes-Einrichtungen ist seit 12.10.2020 wieder gilt, trägt ebenfalls zur Minimierung der Kontakte bei und erhöht so den Schutz vor Übertragungen von Coronaviren.

 

Stand: 18.12.2020

 

Warum werden geplante OPs verschoben?

Warum werden geplante OPs eingeschränkt?

Um ausreichend Kapazitäten für die Behandlung von Covid-Patient*innen vorzuhalten, konzentriert Vivantes sich bei Operationen ab sofort auf Notfälle und dringliche Eingriffe bei schwerwiegenden Erkrankungen wie etwa Tumorerkrankungen.

Gemäß den Vorgaben der Senatsverwaltung  für Gesundheit wurden die für Covid-Patient*innen vorzuhaltenden Kapazitäten in Intensivbereichen erhöht, weitere Betten werden mit Patient*innen belegt, die rasch auf eine Normalstation wechseln können. Je mehr Covid-Patient*innen behandelt werden müssen, desto weniger Kapazitäten bleiben für planbare Operationen.

Stand: 09.11.2020


Ist Vivantes gut auf das Coronavirus und den Pandemiefall vorbereitet? Wie wird die Versorgung sichergestellt, wenn zunehmend Personal ausfällt?

Als großes Gesundheitsnetzwerk auch mit Kliniken der Maximalversorgung ist Vivantes auf die Behandlung von allen infektiologischen Erkrankungen vorbereitet. Wie für andere Infektionserkrankungen auch gelten bei Vivantes die Schutzmaßnahmen aus dem Hygieneplan, der auf den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts basiert.

Vivantes hat bereits im Februar eine Task-Force zum Coronavirus eingerichtet. Vertreten sind dort die Bereiche Hygiene, Infektiologie, Klinikmanagement und Katastrophenschutz. Das Gremium legt Regeln fest, wie etwa mit Verdachtsfällen oder Infizierten umzugehen ist. Auch wie Schutzkleidung sachgerecht angelegt wird, wie Material verteilt wird und dass Betroffene räumlich isoliert untergebracht werden, wird hier festgelegt.

Wie stellt Vivantes den Krankenhausbetrieb im Pandemiefall sicher?

Der Vivantes Pandemieplan ist auf dem aktuellsten Stand. Dieser Plan für infektiologische Notlagen hat vor allem das Ziel, die betrieblichen Abläufe aufrecht zu erhalten und somit die stationäre Versorgung für Patient*innen sicherzustellen. Eine Task Force einzurichten, sieht der Vivantes Pandemieplan ebenfalls vor. Vivantes hat die Taskforce bereits Ende Januar 2020 einberufen.

Was passiert, wenn zunehmend Personal ausfällt?

Sollte zunehmend mehr Personal von Vivantes etwa wegen Krankheiten ausfallen, kann der „betriebliche Pandemiefall“ ausgerufen werden. Auf Basis einer Betriebsvereinbarung ist geregelt, wie und wo vorhandenes Personal eingesetzt werden kann, nämlich auch außerhalb der üblichen Einsatzstandorte.

Stand 01.11.2020


Hat Vivantes ausreichend Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel?

Ja, derzeit sind ausreichend Materialien zum Schutz und Desinfektionsmittel vorhanden.

Vivantes tut alles, um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten und die Versorgung für die Berlinerinnen und Berliner sicherzustellen. Dank erfolgter Lieferungen verfügt Vivantes derzeit über ausreichend Schutzmaterial und Desinfektionsmittel. Die Situation entwickelt sich jedoch dynamisch. Eine Prognose, wie lange einzelne Einwegmaterialien ausreichen, hätte daher nur begrenzte Aussagekraft.

 

Stand 17.11.2020


UPDATE - Warum testet Vivantes alle Krankenhaus-Patient*innen bei der Aufnahme auf eine Covid-19-Infektion? Werden auch alle Mitarbeitenden getestet?

Um mögliche Covid-Patient*innen gleich bei der Aufnahme erfassen und so auch bis dahin nicht bekannte Infektionen entdecken zu können, streicht Vivantes seit 24.04.2020 alle Patient*innen bei der stationären Aufnahme auf Sars-CoV-2 ab. Patient*innen, die Covid-19-Symptome aufweisen, werden im Isolationsbereich untergebracht, die anderen werden zunächst auf regulären Stationen in Einzelzimmern aufgenommen. So Vivantes trägt und dazu bei, nosokomiale Infektionen zu verhindern. Das erhöht den Schutz der Mitarbeiter*innen und Patient*innen.

Stand: 26.10.2020

 

Die Mitarbeitenden der klinischen Bereiche an allen Vivantes Standorten werden gebeten, sich vor Dienstantritt mittels Schnelltest auf eine Infektion mit Sars-Cov-2 testen zu lassen. Positive Testergebnisse müssen – wie bisher auch – mittels PCR bestätigt werden. Dieses Vorgehen geht über die geltende nationale Teststrategie hinaus.

Stand: 27.01.2021


Wenn Covid-19-Infektionen entdeckt werden, wie kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden?

Im Vivantes Humboldt-Klinikum ergaben mehrere Routinescreenings auf der Station 13.1. (Klinik für Innere Medizin und Kardiologie) bei bislang dreizehn Personen einen positiven Nachweis der SARS-CoV2-Variante des Typs B.1.1.7, dessen vermehrtes Auftreten in Großbritannien nachweisbar ist. In keinem der Fälle konnte die Ansteckung über eine Reiseanamnese hergeleitet werden. Um Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor möglichen Ansteckungen zu schützen, hat die Klinik neben den etablierten Hygienemaßnahmen für diese Station einen sofortigen Aufnahmestopp verhängt.
Aufgrund der strengen Hygienemaßnahmen und der direkten Isolation der Betroffenen konnte das Infektionsgeschehen kontrolliert werden. Das zuständige Gesundheitsamt ist eingebunden.

Die frühzeitigen Routinescreenings sowie die Typisierungen, bei denen positive SARS-CoV2-PCR-Tests gezielt auf die Virusvariante B.1.1.7 untersucht werden, die sukzessive nachträglich an allen Vivantes Standorten bei aktuell positiv getesteten Mitarbeitenden und Covid-Patient*innen durchgeführt werden, erlauben einen umfassenden Überblick über die Verbreitung der Virusvariante in Berlin. Ab sofort werden darüber hinaus für alle neuen Fälle von Covid-19 im Labor systematische Screenings auf B.1.1.7. mittels Spezial-PCR-Test durchgeführt. Durch diesen nun standardisierten Prozess ist es wahrscheinlich, dass täglich weitere Fälle mit der Virusvariante festgestellt werden und die Entwicklung der Zahlen sehr dynamisch bleibt. Dies wird durch die enge Zusammenarbeit von Vivantes mit der Charité und der Hochleistungsdiagnostik der gemeinsamen Tochtergesellschaft Labor Berlin möglich.

Die bereits bisherigen strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten unverändert. Nach aktuellem Kenntnisstand gleichen sich auch die Krankheitsverläufe von Patient*innen mit dem Covid-19 Erreger und dem Virustyp B.1.1.7. Allerdings ist der neue Virustyp nach wissenschaftlicher Einschätzung wahrscheinlich ansteckender als bisher bekannte Virusvarianten.  

Stand: 22.01.2021

Wird eine bislang unbekannte Coronavirus-Infektion entdeckt, tut Vivantes alles dafür, Übertragungen des Coronavirus in der betreffenden Klinik zu verhindern und Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor weiteren Ansteckungen zu schützen.

Die Maßnahmen werden stets vom Vivantes Institut für Hygiene und Umweltmedizin begleitet und Vivantes arbeitet eng mit den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern zusammen. In der Regel werden dann Kontaktpersonen ermittelt und getestet. Um Patient*innen und Mitarbeiter*innen in solchen Fällen vor möglichen Ansteckungen mit dem Coronavirus zu schützen, kann etwa eine vorübergehende Einschränkung erfolgen, oder ein Aufnahmestopp für eine Station oder einen Bereich verhängt werden. In der Regel können Patient*innen dann in anderen Stationen oder Bereichen betreut und die Versorgung so weiterhin sichergestellt werden.
Ob es aktuell betroffene Stationen oder Bereiche in den Kliniken von Vivantes gibt, die von Maßnahmen zum Infektionsschutz betroffen sind, können Journalist*innen in der Pressestelle erfragen (presse@vivantes.de).

Stand: 14.01.2021

 

Wie sind die Besuchsregelungen in den Krankenhäusern von Vivantes? Können Kinder und Jugendliche in Kliniken noch besucht werden?

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus macht es erforderlich, die Besuchsregelungen für die Vivantes Klinika anzupassen, um Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor einer Infektion zu schützen: Wir bitten daher um Verständnis, dass seit dem 12. Oktober 2020 bis auf weiteres erneut keine Besucher*innen in den Kliniken mehr zugelassen werden.Ausnahmen gelten nach Rücksprache mit behandelnden Ärzt*innen für Kinderstationen, Schwerstkranke und Menschen, die palliativ betreut werden.

Stand: 12.10.2020


Können bei einer Geburt noch Begleitpersonen dabei sein?

Ja, aber auch hier bitten wir um Verständnis für Einschränkungen: Um die geburtsmedizinischen Teams zu entlasten und zu schützen, wird bei einer Geburt oder einem Kaiserschnitt nur noch der Vater allein bzw. nur eine Vertrauensperson im Kreißsaal zugelassen. Bei einem Kaiserschnitt kann die Begleitperson in der Regel auch mit in den OP mitkommen, allerdings sind Besuche auf der Wochenstation nicht mehr zulässig. Auf Kinderstationen gibt es nach Rücksprache mit behandelnden Ärzt*innen Ausnahmen. Voraussetzung ist, dass Besucher*innen keine Erkältungssymptome haben und Mund-Nasenschutz tragen.

 

Stand: 13.10.2020

   

Ist das Corona-Behandlungszentum an der Messe (CBZJ) betriebsbereit? Steht genug Personal zur Verfügung?

Das Corona-Behandlungszentrum Jafféstrasse (CBZJ) verfügt aktuell über eine maximale Kapazität von 488 Betten in der Halle 26 der Messe Berlin. Es ist vorgesehen für die Aufnahme und Behandlung von Covid-Patient*innen mit nur leichten Erkrankungsverläufen.

Falls es notwendig wird, ist eine schrittweise Inbetriebnahme des CBZJ geplant. Bei Bedarf wird zunächst eine erste Organisationseinheit mit 84 Betten in Betrieb genommen. Für die Versorgung von Patient*innen dieser ersten Einheit stehen derzeit ca. 100 Mitarbeiter*innen aus Vivantes Klinika sowie 120 externe Mitarbeiter*innen auf Basis von Abrufverträgen zur Verfügung. Darunter befinden sich rund 60 Ärzt*innen und 20 Pflegekräfte. Zusätzlich gibt es einen Pool von derzeit 250 Menschen, die ihre Bereitschaft zur Unterstützung im Falle einer sog. zweiten Welle der Pandemie erklärt haben

ACHTUNG: Das Corona Behandlungszentrum Jafféstraße dient nicht zur Erweiterung der Intensivkapazitäten der so genannten Level-2 Krankenhäuser entsprechend dem Berliner SAVE-Konzept. Dieses sieht für das CBZJ vor, dass die Reserveklinik erst dann eröffnet wird, wenn nicht nur die Notfallkrankenhäuser, sondern  alle Berliner Krankenhäuser mit der Behandlung von Covid-Patienten (und Notfällen) vollständig ausgelastet sind. Selbst dann erfolgt nur eine Verlegung von Patient*innen mit leichter bis maximal mittelschwerer Covid-Erkrankung in das CBZJ.

Bevor diese Situation eintritt, besteht zunächst die Möglichkeit, planbare Operationen noch stärker als bisher zu beschränken. Damit können aktuell weitere Kapazitäten in regulären Kliniken für die Behandlung von Covid-Patient*innen geschaffen werden.

https://www.corona-zentrum-berlin.de/

Stand 05.11.2020


Wie wird Personal für das Corona Behandlungszentrum Jafféstraße gewonnen? Welche Berufsgruppen werden gesucht?

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat Vivantes mit dem Betrieb des COVID-19-Behandlungszentrum Jafféstraße (CBZJ) beauftragt.

Das Personalkonzept für das am 11.05.2020 fertiggestellte CBZJ zielt auf die Rekrutierung zusätzlicher qualifizierter, externer Fachkräfte ab. Die Inbetriebnahme der Kapazitäten erfolgt bei Bedarf modular und schrittweise.

Über die Webseite https://www.corona-zentrum-berlin.de sind aktuell

  • examinierte Pflegekräfte und -helfer*innen,
  • Ärzt*innen,
  • Medizinstudent*innen,
  • Notfallsanitäter*innen
  • Physiotherapeut*innen
  • sowie ehrenamtliche Unterstützer*innen

aufgerufen, sich zu melden.

Hilfe beim Recruiting wird derzeit beispielsweise durch freigestelltes Fachpersonal des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK) geleistet. Auch die Ärztekammer Berlin unterstützt bei der Gewinnung von medizinischem Personal.

Das Corona Behandlungszentrum Jafféstraße auf dem Berliner Messegelände ist als zusätzliches Zentrum für die Behandlung von Covid-19-Patient*innen geplant, das die Berliner Krankenhäuser im Ernstfall entlasten kann: Wenn die Fallzahlen von Covid-19 Patient*innen stark ansteigen, können Krankenhäuser Patient*innen hierhin verlegen. Es entsteht keine Rettungsstelle. Hier sollen vorrangig weniger schwer erkrankte Patient*innen versorgt werden, aber auch Beatmungsplätze geschaffen werden.

 

Stand: 14.05.2020


Werden am ehemaligen Krankenhausstandort Prenzlauer Berg auch Coronavirus-Erkrankte versorgt?

Noch nicht. Aktuell werden keine Covid-19-Patient*innen am Standort Prenzlauer Berg behandelt.

Für den Bedarfsfall hat Vivantes am Krankenhausstandort im Prenzlauer Berg 200 Plätze für Corona-Patient*innen eingerichtet. Nach Umbauarbeiten und der Erstellung eines Personalkonzepts steht das Zentrum seit Mai als Reserve bereit. Sollten die Kapazitäten der regulären Kliniken nicht ausreichen, können hier weniger schwer erkrankte Covid-Patient*innen behandelt werden. 

Die wieder hergerichteten Räume standen nur für eine kurze Zeit leer. Die letzten Stationen des Klinikums Prenzlauer Berg waren erst im Februar 2020 wie geplant an den Standort Klinikum im Friedrichshain umgezogen.

Im Prenzlauer Berg gibt damit einen zusätzlicher Baustein zu den gut aufgestellten 50 Notfallkrankenhäusern im Rahmen des SAVE-Berlin@Covid 19 Konzeptes, in dem die Versorgung von Corona-Patientinnen und Patienten in Berlin geregelt ist. Darüber hinaus steht im Bedarfsfall auch das CBZJ an der Messe als Corona-Behandlungszentrum mit insgesamt 500 Betten zur Verfügung. Eine weitere Messehalle für insgesamt 300 Betten ist vorbereitet.

Stand: 28.10.2020


Welche Maßnahmen haben die Pflegeheime von Vivantes umgesetzt?

In den 17 Vivantes Hauptstadtpflege Häusern gibt es insgesamt 2.303 Pflegeplätze für Seniorinnen und Senioren in Berlin. Laut Robert Koch-Institut haben insbesondere ältere Menschen (ab 65 Jahre) sowie Menschen mit einer Lungenerkrankung ein Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf.

Aufgrund der aktuell gestiegenen Corona-Fallzahlen müssen wir unser Besuchskonzept erneut anpassen. Ab sofort müssen Besuche auf ein Mindestmaß reduziert weden, im besten Fall auf eine feste Kontaktperson pro Bewohner*in. Die Besuche müssen in allen Häusern vorab telefonisch angemeldet und vor Ort in einer Besucherliste im Eingangsbereich eingetragen werden. Die Hygieneregeln und die geltenden Abstandregelungen in den Hauptstadtpflegehäusern sind einzuhalten. Die tagesaktuellen Geschehnisse sowie eventuelle Covid-19 Ausbrüche können zur Schließung einzelner Wohnbereiche bzw. kompletter Einrichtungen führen. Mit den zuständigen Gesundheitsämtern und Heimaufsichten steht die Forum für Senioren GmbH in engem Kontakt und ständiger Abstimmung. Alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeitenden werden gut umgesetzt und täglich eingehalten.

Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, können die Bewohner*innen der Vivantes Hauptstadtpflege Häuser weiterhin keinen Besuch in ihren Zimmern empfangen. Damit sie dennoch die Möglichkeit haben, mit ihren Angehörigen im Austausch zu stehen und soziale Kontakte zu pflegen, wurde nach alternativen Lösungen gesucht:

- In den Gärten der Vivantes Einrichtungen werden ihnen unter Wahrung der Abstandsregeln (von mindestens 2 Metern) und bei Nutzung eines Mund- Nasenschutzes betreute Gespräche mit Angehörigen ermöglicht. Diese Gespräche werden nur außerhalb der Gebäude und getrennt von den anderen Bewohner*innen angeboten. Dafür wurden Zelte aufgestellt.

-In den unteren Etagen der Hauptstadtpflege Häuser wurden zudem bereits sogenannte Besuchsbalkone eingerichtet, über die Bewohner*innen sich mit ihren Angehörigen im Garten unterhalten können. Manche Bewohner*innen mit Zimmern im Erdgeschoss sprechen über das gekippte Fenster mit ihren Besucher*innen draußen.

-Auch in ausreichend großen Räumen, in denen Abstand gewahrt werden kann, sind Gespräche mit Freunden und Angehörigen möglich.

- Im Vivantes Hauptstadtpflege Haus Seebrücke gibt es in einem Aufenthaltsraum im Erdgeschoss ein Panoramafenster, über das ebenfalls Begegnungen ermöglicht werden.

- Alle 17 Pflegeeinrichtungen verfügen über Tablets, mit denen Videokonferenzen durchgeführt werden können. Die Bewohner*innen vereinbaren auf Wunsch über den Sozialdienst Termine, bei denen sie sich über den Bildschirm mit ihren Familien unterhalten.

Bereits als in Europa erste Verdachtsfälle gemeldet wurden, reagierte die Vivantes Forum für Senioren GmbH mit Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen. Diese basieren auf dem bereits vorhandenen Pandemieplan und sehen z.B. auch vor, Schutzmaterial und Desinfektionsmittel zu bevorraten.

Diese Schutzmaßnahmen wurden in engem Austausch mit der Senatsverwaltung für Gesundheit und nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vorbereitet und eingeleitet. Die Vivantes Forum für Senioren GmbH verfügt zudem über eine eigene Stabstelle für Hygienemanagement. In regelmäßigen Telefonkonferenzen stimmen sich Einrichtungsmanager*innen, Stabstellen und Geschäftsführung über neueste Entwicklungen ab und passen das Vorgehen der Lage entsprechend an.

Bewohner*innen und Angehörige wurden informiert und aufgeklärt, wie man mit der aktuellen Situation am besten umgeht und sich verhält, etwa im öffentlichen Raum und in Bezug auf Händehygiene. Die Mitarbeiter*innen sind dabei wichtige Multiplikatoren. Die Beachtung grundsätzlicher Verhaltensregeln, die auch bei anderen Infektionswellen wie bei Influenza- oder Noro-Virus-Infektionen gelten, sind hier hilfreich.

Die RKI-Informationen über die empfohlene Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen und gegen Keuchhusten für Personen über 60 Jahre und für chronisch Kranke wurden weitergegeben, damit diese mit dem Hausarzt individuell besprochen werden können. Zudem steht die Vivantes Forum für Senioren GmbH in engem Austausch mit den Vivantes Kliniken, die im Bedarfsfall für die Behandlung der Bewohner*innen zur Verfügung stehen.

Mitarbeiter*innen in den Häusern der Vivantes Forum für Senioren GmbH werden anlassbezogen (wenn sie Erkältungssymptome haben oder Kontakt zu Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind) getestet.


Stand: 26.10.2020


In welchen Pflegeheimen der Vivantes Hauptstadtpflege kann aktuell kein Besuch empfangen werden? Gibt es Covid-19-Ausbrüche?

Trotz strenger Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeitenden in den Hauptstadtpflegehäusern der Vivantes Forum für Senioren GmbH kam es am 15.12.2020 zu einem Ausbruch im Haus Teichstrasse, bei dem sich 20 Personen – darunter Mitarbeitende und Bewohner*innen infizierten. Das zuständige Gesundheitsamt ist informiert, Kontaktpersonen wurden ermittelt und getestet. Es wurde ein Bereich zur Isolierung der Betroffenen eingerichtet.

Aufgrund der allgemein stetig steigenden Fallzahlen hatte die Vivantes Hauptstadtpflege bereits vor einiger Zeit das Besuchskonzept angepasst und alle Besuche auf ein Mindestmaß reduziert, im besten Fall auf eine feste Kontaktperson pro Bewohner*in. Die Besuche sind in allen Häusern vorab telefonisch anzumelden und Besucher*innen haben sich vor Ort in einer Besucherliste im Eingangsbereich einzutragen. Die Hygieneregeln und die geltenden Abstandregelungen sind in allen Häusern der Hauptstadtpflege einzuhalten.

Je nach Infektionslage können auch einzelne Wohnbereiche oder komplette Einrichtungen für Besucher*innen geschlossen werden.

Mit den zuständigen Gesundheitsämtern und Heimaufsichten steht die Forum für Senioren GmbH in engem Kontakt und ständiger Abstimmung. Alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeitenden werden gut umgesetzt und täglich eingehalten.

Stand 16.12.2020

Die Bewohnerinnen und Mitarbeitende der Hauptstadtpflege-Häuser werden regelmäßig auf das Coronavirus getestet, um COVID-Infektionen so früh wie möglich zu entdecken. Dabei wurden Haus Ida in Neukölln am Montag 16. November Mitarbeitende eines Bereichs bei einer Routinetestung positiv auf COVID-19 getestet, weitere Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegebereiches sind ebenfalls infiziert. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Neukölln wurde der Wohnbereich umgehend isoliert, es sind Quarantänemaßnahmen umgesetzt worden. Allen Betroffenen geht es soweit gut, sie haben bislang keine Symptome.

Als Vorsichtsmaßnahme wurde vorübergehend ein Besuchsverbot in diesem Pflegeheim der Vivantes Hauptstadtpflege ausgesprochen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden.

Stand 17.11.2020

Vorübergehende Besuchseinschränkungen oder Bereichsschließungen gibt es derzeit in sechs Pflegeheimen der Vivantes Hauptstadtpflege (Haus Ernst Hoppe, Haus Leonore, Haus Ida-Wolff, Haus John F. Kennedy, Haus Teichstrasse, Haus Jahreszeiten).

Stand 23.12.2020

Das als Vorsichtsmaßnahme vorübergehende Besuchsverbot in drei Pflegeheimen der Vivantes Hauptstadtpflege (Haus Franckepark in Tempelhof, Haus Ernst Hoppe in Spandau und Haus Seebrücke in Spandau) vom 27.10.2020, wurde aufgehoben. Ende Oktober waren im Haus Franckepark der Vivantes Hauptstadtpflege zwei Bewohner*innen positiv auf COVID-19 getestet. Auch im Haus Ernst-Hoppe ein Berlin-Kladow ergaben aktuell zwei positive Tests bei Bewohner*innen.

Stand: 17.11.2020
 


Wie sind die Besuchsregelungen im Vivantes Hospiz?

Besuche im Vivantes Hospiz sind weiterhin möglich. Unsere Patientinnen und Patienten können unter Einhaltung der geltenden Abstands-, Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen Besuche von ihren An- bzw. Zugehörigen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr empfangen. Es wird gebeten, sich umgehend an das Personal zu wenden, sollten sich Erkältungs- oder andere Krankheitssymptome zeigen.

Hospizbesichtigungen sind zurzeit leider nicht möglich

Das Vivantes Hospiz in Berlin-Tempelhof bietet schwerstkranken und sterbenden Menschen an ihrem Lebensende eine umfassende palliative, pflegerische und medizinische Versorgung. Es verfügt über 16 Plätze. 

Hospizbesichtigungen sind zurzeit leider nicht möglich.
 

Stand: 09.12.2020


Was ist der Corona-Chatbot? Was sind die häufigsten Fragen an den Chatbot von Vivantes?

Der Corona-Chatbot auf den Vivantes Webseiten ist ein innovatives Informationsangebot für alle Bürger*innen und entlastet gleichzeitig unsere Klinika.

Seit dem Start am 20. März 2020 haben bereits 10.000 Nutzer*innen dem Chatbot Fragen gestellt. Dabei wurden etwa 100.000 Chatnachrichten als Antworten gegeben.

Die häufigsten Fragen drehen sich um den Corona-Test und um eine mögliche eigene Ansteckung. Der Chatbot lernt und hat eine KI (Künstliche Intelligenz). Das heißt: Je öfter Nutzer mit dem Chatbot interagieren, desto klüger wird er.

Der Chatbot wird in folgenden Sprachen angeboten: Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch, Arabisch.

Stand: 29.04.2020


Bei Verdacht auf COVID-19: Was sollte man tun? Wer kann sich testen lassen?

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Corona-Prävention für Berlinerinnen und Berliner sind hier zusammengetragen: https://www.berlin.de/corona/faq/

Coronavirus-Verdacht: Wo gibt es Beratung?

Wer in Berlin lebt und vermutet, an COVID-19 erkrankt zu sein oder sich angesteckt zu haben, wird gebeten, die Corona Hotline 030 90 28 28 28 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 anzurufen, um sich beraten zu lassen.

Grundsätzlich wird empfohlen, dass Menschen mit nur leichten Beschwerden zu Hause bleiben, sich in freiwillige Quarantäne begeben und bei Verschlimmerung der Symptome den Hausarzt bzw. bei Atemnot den Rettungsdienst kontaktieren.

Wer sollte sich testen lassen?

Wenn Sie Symptome zeigen oder vermuten, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, sollten Sie sich an der Verfahrensweise orientieren, die unter „Wer sollte sich testen lassen?“ dargestellt ist. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann das zuständige Gesundheitsamt oder Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt. Falls ein Test durchgeführt werden soll, kann es – je nach Schweregrad ihrer Atemwegserkrankung – sein, dass Sie zu einer der speziellen Corona-Untersuchungsstellen geschickt werden.

Schon bevor ein Testergebnis vorliegt, sollten sich Betroffene selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, die Regeln der Handhygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wo gibt es mehr Information?

Allgemeine Informationen zum Coronavirus gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html

 

Stand: 09.12.2020


Wo gibt es mehr Informationen zum Coronavirus?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger bietet unter anderem das Bundesgesundheitsministerium an.

Das Land Berlin informiert hier: https://www.berlin.de/corona/

Die Berliner Coronavirus Hotline ist unter (030) 90 28 28 28 zu erreichen.

Informationen über das Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 nachzulesen

 

Stand: 29.10.2020

   

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Christina Weinhold ist seit dem 09. März 2020 in einer Abklärungsstelle im Einsatz und unterstützt dort die ärztlichen und pflegerischen Teams. Im Interview berichtet sie von ihren ersten Arbeitstagen.

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