Verantwortung

Umwelt- & Klimaschutz

Verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen, Strom, Gas, Wasser und Wärme effizient und sparsam einzusetzen – das sind heutzutage aktuelle Herausforderungen für Jedermann. Wie auch Privathaushalte, so profitieren auch Unternehmen von dem sparsamen Umgang mit Energieträgern. Vivantes engagiert sich stark für den Umwelt- und Klimaschutz.

Der Preisentwicklung der letzten Jahre begegnet Vivantes durch eine konsequente Reduzierung des Energieverbrauchs. Das Unternehmen betreibt seit über fünf Jahren ein nachhaltiges Energiemanagement und beteiligt sich in erfolgreichen Partnerschaften und Projekten zur Einsparung von Energie und CO2.

Neben der Inbetriebnahme spektakulärer Energietechnik wird ein großer Anteil der Einsparung von CO2, Strom und von Energieträgern überwiegend durch intelligente, kleinteilige Maßnahmen mit geringem oder gar keinem Investitionsbedarf realisiert. Jede dieser Maßnahmen für sich ist nicht neu – neu ist, dass Vivantes sie konsequent und in ganzer Breite umsetzt.

Reduzierung des Energieverbrauchs 2003-2010

  Einsparungen in Prozent
Wasser -33,5
Strom -22,6
Fernwärme -5,0
Erdgas -50,0
Heizöl -68,9
CO2-Emissionen -29,0

Vivantes ist aktiv im Klimaschutz

In Folge der Einsparungen bei den verschiedenen Energieträgern hat Vivantes auch seine CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 2003 um 29 Prozent senken können. Allein im Jahr 2010 wurden dementsprechend 33.000 Tonnen CO2- Emissionen vermieden – oder anders ausgedrückt: die CO2-Bilanz von fast 2.500 Privathaushalten.

Seit 2002 bezieht Vivantes ausschließlich atomfreien Strom und seit 2010 sogar zu 100 Prozent zertifizierten grünen Strom (EECS European Energy Certificate System) aus erneuerbaren Energien wie Wasserkraft, Geothermie, Windkraft, Photovoltaik oder Bio-Gase.

Abfallmanagement: Vermeidung und Verminderung vor Verwertung

Im gesamten Vivantes Konzern und insbesondere in den neun Krankenhausstandorten werden täglich große Mengen Abfall erzeugt: etwa Glas, Küchenabfälle, Laborchemikalien, infektiöse Abfälle bis hin zu Elektroschrott und viele mehr – insgesamt 44 Abfallarten.

Im Jahr 2008 sind in den unterschiedlichsten Sorten 6.200 Tonnen an gewichtsrelevantem Abfall und weitere 3.700 m³ an sperrigem Abfall angefallen. Die Vermeidung und die Verminderung dieser Mengen liegen im Interesse eines wirtschaftlich und verantwortungsbewusst handelnden Unternehmens wie Vivantes.

Abfälle sind in erster Linie zu vermeiden, insbesondere durch die Verminderung ihrer Menge und Schädlichkeit. In zweiter Linie sind sie stofflich oder energetisch zu verwerten. Ist das nicht möglich, sind Abfälle zu beseitigen.

44 Abfallarten

Um Abfälle verwerten zu können sind bestimmte Abfallarten sortenrein und getrennt von anderen Abfallarten bereitzustellen. So sind z. B. Pappe, Papier, Leichtstoffe und Glas zu trennen. Für diese Abfallarten sind an den Orten der Abfallentstehung entsprechende Behälter vorzuhalten. Der manchmal nicht zu realisierende Platzbedarf dieser Behälter erschwert die Abfalltrennung. Hinweise und Unterstützung beim Umgang mit allen Abfallarten erhalten Mitarbeiter aus der ständig aktualisierten Abfallfibel und über das hausinterne Vivantes Intranet.

Für die konzeptionelle Planung, die Überwachung der Abfallströme von der Entstehung bis zur Verwertung bzw. Beseitigung und für die Beratung der Mitarbeiter sind bei Vivantes Betriebsbeauftragte für Abfall aus dem Bereich Facility Management verantwortlich. Für die Organisation, Steuerung und Kontrolle der Entsorgungsprozesse in jedem Klinikum sind Servicemanager vor Ort in Kooperation mit dem Bereich Logistik und dem für die Reinigung zuständigen Tochterunternehmen VivaClean GmbH tätig. Zur Sicherstellung einer gesetzeskonformen und umweltverträglichen Entsorgung dieser Abfälle bedient sich Vivantes zusätzlich erfahrener Entsorgungsunternehmen.

E-Mobilität

Elektromobilität ist weltweit der Schlüssel klimafreundlicher Mobilität. Das Ziel der Bundesregierung sind eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bis 2020. Das unterstützt Vivantes und steigt nun mit den ersten eigenen Fahrzeugen in die E-Mobilität ein.

Einstieg in die E-Mobilität

Kernaufgabe des kommunalen Gesundheitskonzerns Vivantes ist die medizinische und pflegerische Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Darüber hinaus ist das Unternehmen auf vielfältige Weise Teil des Lebens in Berlin, Teil seiner Gesellschaft und Umwelt sowie Teil globaler Entwicklungsprozesse. Daraus erwächst für Vivantes auch eine Verantwortung über die unmittelbare Gesundheitsversorgung hinaus. Vivantes nimmt diese Verantwortung an.

Mit dem Einstieg in die E-Mobilität im Jahr 2017 möchte Vivantes einen Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2-Reduktion leisten. Damit unterstützt Vivantes die Pläne der Bundesregierung, die Annehmlichkeiten der Mobilität mit umweltfreundlichen Techniken zu verbinden.

Vivantes baut eigene Infrastruktur

Um E-Mobilität zu ermöglichen, ist neben entsprechenden (hybriden) E-Mobilen der Aufbau eines Ladestationennetzes notwendig. In der Vivantes Konzernzentrale in Reinickendorf sowie im Vivantes Klinikum im Friedrichshain stehen jeweils drei E-Ladestationen, die bereits einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen können. Weitere Stromtankstellen für Beschäftigte entstehen im Vivantes Klinikum Kaulsdorf sowie auf dem Gelände des Klinikum Spandau. Bis 2020 sollen alle Vivantes Standorte folgen.

Die Geschäftsführung geht mit gutem Beispiel voran und fährt E-Smart bzw. Hybrid.

Vivantes Einsatz im Natur- und Klimaschutz

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