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Aktuell: Coronavirus

Fragen & Antworten für die Presse

Wie viele Fälle von Virus-Varianten konnten entdeckt werden? Wie viele COVID-19-Patient*innen behandelt Vivantes? Wird Krankenhauspersonal geimpft? Werden geplanten OPs verschoben? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus haben wir hier für Journalistinnen und Journalisten zusammengefasst.

Fragen und Antworten zum Coronavirus

UPDATE 25.02.2021 - Wie viele COVID-19-Fälle behandelt Vivantes insgesamt?

Wie viele COVID-Patient*innen werden bei Vivantes aktuell intensivmedizinisch behandelt?

Aktuell (Stand 25.02.2021) werden bei Vivantes insgesamt 194 Patient*innen, die an COVID-19 erkrankt sind, stationär behandelt. 

Am 15.02.2021 wurden bei Vivantes 236 Patient*innen, die an COVID-19 erkrankt sind, stationär behandelt, am 08.02.2021 waren es 285 und am 01.02.2021 336 COVID-19 Patient*innen.

Anfang Januar, am 04.01.2021, versorgte Vivantes insgesamt 503 Patient*innen mit COVID-19.

Vivantes stellt 5 von 16 der Level-2 Covid-Kliniken in Berlin. Das Berliner SAVE-Konzeptes sieht vor, dass COVID-19 Erkrankte, die eine intensivmedizinische Versorgung benötigen, zunächst in sogenannten Level- 1 und 2 Kliniken behandelt werden. Damit unterliegen sie den vom Senat vorgeschriebenen Reservierungsquoten für intensivpflichtige Covid-Patient*innen. Auch in weiteren so genannten Level-3-Covid-Kliniken behandelt Vivantes Covid-Erkrankte.

Stand: 23.02.2021

Wie viele COVID-Patient*innen werden bei Vivantes aktuell intensivmedizinisch behandelt?

Aktuell behandelt Vivantes intensivmedizinisch 38 COVID-19-Patient*innen, 19 werden beamtet (25.02.2021).

Am 15.02.2021 versorgte Vivantes an allen Standorten intensivmedizinisch insgesamt 54 Patient*innen, die an COVID-19 erkrankt sind, darunter 33 beatmete Patient*innen.

Am 08.02.2021 versorgte Vivantes an allen Standorten intensivmedizinisch insgesamt 58 Patient*innen, die an COVID-19 erkrankt sind, darunter 31 beatmete Patient*innen. 

Am 01.02.2021 versorgte Vivantes an allen Standorten intensivmedizinisch insgesamt 73 Patient*innen, die an COVID-19 erkrankt sind, darunter 49 beatmete Patient*innen. 

Vivantes verfügt über rund 220 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit und ist kurzfristig in der Lage, entsprechend der dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens, circa 70 weitere Intensivbetten in Betrieb zu nehmen.

Stand: 23.02.2021

Warum werden Intensivbetten freigehalten? 

Gemäß den Vorgaben der Senatsverwaltung für Gesundheit werden die für Covid-Patient*innen vorzuhaltenden Kapazitäten in Intensivbereichen erhöht, weitere Betten werden mit Patient*innen belegt, die rasch auf eine Normalstation wechseln können. Je mehr Covid-Patient*innen behandelt werden müssen, desto weniger Kapazitäten bleiben für planbare Operationen. Es handelt sich also nicht um ein statisches, sondern um ein flexibles System in einer dynamischen Situation.

Wenn im so genannten „DIVI-Register“ Krankenhäuser tagesaktuell als „nicht verfügbar“ eingetragen sind, ist von einer weiteren Zuverlegung abzusehen, um weiterhin beispielsweise Intensiv-Kapazitäten für die hauseigenen Patient*innen zu haben, falls diese intensivpflichtig werden sollten. Insgesamt stehen also in Berlin und auch an Vivantes Krankenhäusern noch Intensivkapazitäten zur Verfügung, die auch über das SAVE-Konzept angesteuert werden können.

Vivantes hatte die Beatmungskapazitäten erweitert, da die Verfügbarkeit von Beatmungskapazitäten wegen des Verlaufes bei schweren Covid-19 Erkrankungen eine zentrale Rolle spielt (die durchschnittliche Beatmungsdauer eines Covid-19 Patienten beträgt 14-17 Tage und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt „normaler“ Beatmungen, z. B. auch bei Influenza-Erkrankungen („Grippe“).

Stand: Dezember 2020


UPDATE 21.02.2021 - Wie viele Mitarbeitende hat Vivantes geimpft? Impft Vivantes die eigenen Beschäftgten selbst?

Wie ist bei Vivantes der aktuelle Stand der Mitarbeiterimpfungen?

Seit 29. Dezember 2020 wurden an allen Klinikstandorten von Vivantes bis 21.02.2021 insgesamt 5.295 Mitarbeitende (erst-)geimpft. 
Vivantes erhält  Impfdosen nach von der Senatsgesundheitsverwaltung festgelegten Verteilungsschlüssel.

In der letzten hat Vivantes Woche knapp 2.000 Impfdosen zugeteilt bekommen und begonnen, Mitarbeitende verstärkt mit dem Impfstoff von Astra Zeneca zu impfen.

Stand: 21.02.2021

Wer wird bei Vivantes zuerst geimpft? 

Vivantes richtet sich bei den Impfungen seiner Beschäftigten nach der Impfverordung des Bundesgesundheitsministeriums (Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2). Entsprechend werden zunächst Mitarbeiter*innen aller Berufsgruppen in Risikobereichen (wie Intensivmedizin, Rettungsstellen, Covid-Stationen, Pneumologie) geimpft sowie auch patientennahe Bereich wie etwa Reinigungspersonal.

Hat Vivantes eigene Impfstellen für die Mitarbeiter*innen?

Ja, Vivantes hat an jedem Krankenhausstandort eine Personalimpfstelle eingerichtet. Die Einladungen erfolgen über die Standorte an die Mitarbeitenden.

Wann wurde mit den Impfungen begonnen?

Am 29.12.2020 wurden bei Vivantes die ersten Mitarbeiter*innen gegen das Coronavirus geimpft. Der Krankenhauskonzern Vivantes und die Charité - Universitätsmedizin Berlin hatten Ende vergangenen Jahres gemeinsam von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Ende Dezember insgesamt knapp 1.000 Impfstoffdosen erhalten, davon hat Vivantes knapp 500 bekommen und verimpft.

Mehr Infos: https://www.vivantes.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detail/news/erste-impfungen-bei-vivantes-und-charite

Stand 30.12.2020

 

Wie hoch ist die Impfbereitschaft bei Vivantes?

Wenn ein Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-Cov2 verfügbar ist, würden sich gut 70 Prozent der Beschäftigten von Vivantes impfen lassen. Das hatte eine aktuelle interne Umfrage Ende November / Anfang Dezember 2020 ergeben. Damit liegt die Impfbereitschaft im Berliner Krankenhauskonzern leicht über dem bundesdeutschen Bevölkerungsschnitt. Vivantes bereitet sich darauf vor, eine Impfaktion für den „weißen Bereich“ zu starten sobald eine Zulassung für die Impfung erfolgt ist.

Mehr: https://www.vivantes.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detail/news/hohe-impfbereitschaft-in-berlins-groesstem-krankenhauskonzern

Stand: 09.12.2020

     

UPDATE 17.02.2021 - Wie erhalten wir einen Überblick über Virusvarianten in der Region Berlin und wo wird dies veröffentlicht?

Virusvarianten wie B.1.1.7 und B.1.351 könnten sich auf das Infektionsgeschehen auswirken und stehen deshalb besonders im Fokus. Vivantes und Charité haben frühzeitig durch Typisierung alle positiven SARS-CoV2-PCR-Proben gezielt auf diese Mutationen getestet. Die Untersuchungen wurden in der gemeinsamen Tochter Labor Berlin – Charité Vivantes GmbH durchgeführt. Auf der Webseite des Labors werden nun die Infektionszahlen von Vivantes, Charité und externen Einsendern veröffentlicht. Ziel ist es, einen besseren Gesamtüberblick über das Corona-Infektionsgeschehen in Berlin zu schaffen.

Zusammen versorgen die Charité und Vivantes rund 40 Prozent der stationären Patientinnen und Patienten in Berlin. Die vom gemeinsamen Tochterunternehmen Labor Berlin erhobenen Daten sind damit bereits ein wichtiger Indikator für die Verbreitung von Virusvarianten (VOC, Variants of Concern) in der Region.

Mehr dazu in der Pressemitteilung

Stand: 17.02.2021

 

Es werden sukzessive nachträglich an allen Vivantes Standorten Proben von aktuell positiv getesteten Mitarbeitenden und Covid-Patient*innen überprüft, um einen umfassenden Überblick über die Verbreitung der Virusvarianten in Berlin zu bekommen. Bei bestimmten Befundkonstellationen werden Sequenzierungen des Virus-Genoms durchgeführt. Durch diesen nun standardisierten Prozess ist es wahrscheinlich, dass täglich weitere Fälle festgestellt werden und die Entwicklung der Zahlen sehr dynamisch ist bleibt. Dies wird durch die enge Zusammenarbeit von Vivantes mit der Charité und der Hochleistungsdiagnostik der gemeinsamen Tochtergesellschaft Labor Berlin möglich.

Mehr dazu in der Pressemitteilung.

Stand 29.01.2021


UPDATE 23.02.2021 - Wie ist die Situation am Vivantes Klinikum Spandau?

Im Vivantes Klinikum Spandau gibt es aktuell 85 bestätigte Fälle mit der Virusvariante B 1.1.7, davon 36 bei Mitarbeitenden (Stand 26.02.21). Um das Infektionsgeschehen am Klinikum Spandau engmaschig zu beobachten, gibt es tägliche Schnelltests für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem erhalten sowohl Mitarbeitende wie Patientinnen und Patienten zweimal wöchentlich einen PCR-Test. 

Ab Montag, den 01. März 2021 nimmt das Vivantes Klinikum Spandau wieder an der somatischen Notfallversorgung teil und öffnet die Rettungsstelle. Die Rettungsstelle der Psychiatrie bleibt davon ausgenommen. Da die Virusvariante B 1.1.7 in verschiedenen Fachbereichen des Hauses nachgewiesen wurde, nahm das Klinikum Spandau seit dem 11. Februar keine stationären Patientinnen und Patienten mehr auf, um eine weitere Ausbreitung einzudämmen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen spricht alles dafür, dass das Virus durch einen Patienten mit Reiseanamnese in das Klinikum eingetragen wurde. 

Stand 26.02.2021


Ist das Vivantes Humboldt-Klinikum wieder im Regelbetrieb und nimmt Patient*innen auf?

Ja. Das Vivantes Humboldt-Klinikum ist seit Montag, 08.02.2021, wieder im so genannten "Regelbetrieb" und führt wieder im vollen, zulässigen Umfang dringliche, planbare Behandlungen durch  – das sind vor allem onkologische Operationen. 

Schon seit Donnerstag, 04.02.2021, 0:00 Uhr, hatte das Klinikum wieder erste Patient*innen über die Rettungsstelle und auch über die somatischen Kliniken aufgenommen. Die Quarantäne wurde aufgehoben. Das hat am Mittwochabend das Gesundheitsamt Berlin-Reinickendorf nach Rücksprache mit dem Pandemiestab des Klinikums und dem Robert-Koch-Institut beschlossen. Der Krankenhausbetrieb wurde dann stufenweise hochgefahren.

Es konnte nachgewiesen werden, dass sich die als besonders infektiös geltenden Virusvarianten B. 1.1.7 und B.1.351 nicht weiter ausbreiten. Auch die negativ auf SARS-CoV-2 getesteten Mitarbeitenden stehen daher nicht mehr unter Pendelquarantäne.

Stand: 08.02.2021

 

Die Psychiatrie war von dem Infektionsgeschehen nicht betroffen und konnte daher seit dem 01.02.2021 daher wieder elektive stationäre Patientinnen und Patienten aufnehmen.

Die psychiatrischen Institutsambulanzen und die Tageskliniken im Ambulatorium Waldstraße waren und sind nicht von der vorübergehenden Schließung betroffen. Sie arbeiteten durchgehend planmäßig.

Stand 01.02.2021


Wie konnten die Infektionsketten am Vivantes Humboldt-Klinikum aufgeklärt und durchbrochen werden?

Infektionskette aufgeklärt

Die umfangreichen Abstrichuntersuchungen von Personal und Patienten des Humboldt-Klinikums sowie weitere Nachforschungen von Gesundheitsamt und Robert-Koch-Institut (RKI) wurden am Freitag abend unter Leitung des RKI gemeinsam mit den Experten des Reinickendorfer Gesundheitsamts und Vivantes bewertet. Es ergibt sich kein Hinweis auf eine unkontrollierte Ausbreitung von SARS-CoV2, insbesondere nicht von Virusvarianten. Es gibt keine aktiven Infektionsketten. Alle aufgetretenen Infektionsfälle mit der Variante B.1.1.7 ("England") konnten einer Infektionskette zugeordnet werden, die von der Kardiologie ausging. Der einzige Fall mit der Variante B.1.351 ("Südafrika") wurde wie berichtet ins Humboldt-Klinikum eingetragen. 

Stand: 01.02.2021

 

Wurde bereits ein Fall der "südafrikanischen" Virusvariante B.1.351 bei Vivantes identifiziert?

Aufgrund der aufwändigen Genomsequenzierungen von SARS-CoV2-Fällen waren bei Vivantes zwei Fälle der „südafrikanischen“ Virusvariante B.1.351 identifiziert worden. Es handelte sich um zwei voneinander unabhängige Fälle. Beide Fälle wurden von außen ins Krankenhaus eingetragen und direkt isoliert untergebracht. Es handelte sich um einen Fall im Vivantes Humboldt-Klinikum (ohne Reiseanamnese) sowie um einen im Vivantes Klinikum Spandau (aus dem südöstlichen Afrika eingereist), der inzwischen nach Hause entlassen werden konnte.

Es ist laut Infektiologen möglich, dass die Inkubationszeit für die Virusvariante B 1.351 etwas länger ist, als bei SARS-CoV2 und auch eine höhere Ansteckungsgefahr besteht. Da die Virusvariante jedoch erst seit Dezember bekannt ist, gibt es noch keine belastbaren Forschungsergebnisse. Die mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmten strengen Hygienemaßnahmen bei Vivantes sind nach Expertenmeinung auch für den Virus des Typs B.1.351 ausreichend und werden ständig überprüft. Wie lang die Quarantäne für Patient*innen mit der Virusvariante B 1.351 eingehalten werden muss, ist eine Entscheidung des zuständigen Gesundheitsamts.

Stand 01.02.2021


Was ist über die Südafrika-Virusariante B.1.351 bekannt?

Es ist laut Infektiologen möglich, dass die Inkubationszeit für die Virusvariante B 1.351 etwas länger ist, als bei SARS-CoV2 und auch eine höhere Ansteckungsgefahr besteht. Da die Virusvariante jedoch erst seit Dezember bekannt ist, gibt es noch keine belastbaren Forschungsergebnisse. Die mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmten strengen Hygienemaßnahmen bei Vivantes sind nach Expertenmeinung auch für den Virus des Typs B.1.351 ausreichend und werden ständig überprüft.

Vivantes und Charité suchen über das Labor Berlin gezielt nach der „Südafrika“-Variante sowie weiteren Virusvarianten. Diese Varianten sind mit dem üblichen PCR-Test nicht auffindbar, sondern können abschließend über eine aufwändige Genomsequenzierung nachgewiesen werden.

In Deutschland sind seit Dezember 2020 Infektionen mit diesen Varianten bekannt geworden: Am 24.12.2020 berichtete das Land Baden-Württemberg erstmals über einen Nachweis von B.1.1.7, inzwischen sind Fälle in mehreren Bundesländern und einzelne Ausbrüche mit der Variante bekannt. Am 12.1.2021 berichtete Baden-Württemberg erstmals über einen Nachweis von B.1.351, auch hier sind inzwischen Fälle und Ausbrüche in mehreren Bundesländern bekannt. Am 22.1.2021 berichtete das Land Hessen erstmals über einen Nachweis der Variante B.1.1.28 P.1. Weitere Fälle und Ausbrüche werden laut RKI erwartet: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Virusvariante.html

Derzeit ist der Verbreitungsgrad der neuen Varianten in Deutschland noch nicht genau erfasst, die molekulare Surveillance wird derzeit ausgebaut.

Derzeit ist noch unklar, wie sich diese neuen Varianten auf die Situation in Deutschland auswirken werden, aber bei erhöhter Übertragbarkeit der neuen Virusvarianten besteht die Möglichkeit, dass noch mehr Menschen an COVID-19 erkranken und sich die Lage weiter verschärft. Deshalb ist es umso wichtiger, die bekannten Regeln – mindestens 1,5 Meter Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Masken tragen und lüften – konsequent einzuhalten, um generell eine Übertragung von SARS-CoV-2 zu verhindern, die Ausbreitung der neuen, noch leichter übertragbaren Variante einzudämmen und damit der Überbeanspruchung der Krankenhäuser und Gesundheitsämter entgegenzuwirken. Siehe auch aktuelle Risikobewertung zu COVID-19 in Deutschland: www.rki.de/covid-19-risikobewertung

Weitere zu nennende Virusvarianten von SARS-CoV2 sind die brasilianische Variante, zu der das RKI Informationen veröffentlicht hat: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Virusvariante.html

Stand 29.01.2021


Wie viele Fälle der "britischen" Virusvariante B.1.1.7. sind bei Vivantes bislang aufgetreten?

Im Vivantes Humboldt-Klinikum haben Routinescreenings und Typisierungen einen positiven Nachweis der SARS-CoV2-Variante des Typs B.1.1.7 ergeben, dessen vermehrtes Auftreten in Großbritannien nachweisbar ist. Es werden Testungen aller Mitarbeitenden und Patien*innen durchgeführt.

Seit 22.01.2021 ist das Vivantes Humboldt-Klinikum vom zuständigen Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden, um eine weitere Ausbreitung der Virusvariante B.1.1.7 des Coronavirus zu verhindern.

Insgesamt konnten bei Vivantes 36 Fälle der SARS-CoV2-Variante des Typs B.1.1.7 nachgewiesen werden. Das sind vier Fälle mehr als am Freitag (29.01.21). Im Vivantes Humboldt-Klinikum sind davon derzeit nur noch neun stationäre Patient*innen sowie 14 Mitarbeitende betroffen, im Vivantes Klinikum Spandau betrifft es sechs Patient*innen und drei Mitarbeiter*innen.  (Stand 01.02.2021)

PCR-Tests im Vivantes Humboldt-Klinikum

Bei den rund 1.700 Mitarbeitenden des Klinikums wurden bisher insgesamt mehr als 2800 Abstriche durchgeführt, darunter auch mehr als 1000 Zweitabstriche. Es konnte bei 34 Mitarbeitenden SARS-CoV2 nachgewiesen werden. (Stand 29.01.2021)

Von den aktuell 320 Patient*innen des Reinickendorfer Klinikums wurden alle abgestrichen, 64 wurden positiv auf SARS-CoV2 getestet, es handelt sich zum Großteil um bekannte Infektionen. (Stand 29.01.2021)

Die Mitarbeitenden der klinischen Bereiche an allen Vivantes Standorten werden gebeten, sich ab sofort vor Dienstantritt mittels Schnelltest auf eine Infektion mit Sars-Cov-2 testen zu lassen. Positive Testergebnisse müssen – wie bisher auch – mittels PCR bestätigt werden. Dieses Vorgehen geht über die geltende nationale Teststrategie hinaus.

Durch frühzeitige Routinescreenings sowie Typisierungen wurden positive SARS-CoV2-PCR-Tests gezielt auf bestimmte Mutationen untersucht, die auf die Virusvariante B.1.1.7  („UK“) oder B.1.351 („Südafrika“) hinweisen können. Damit werden sukzessive nachträglich an allen Vivantes Standorten Proben von aktuell positiv getesteten Mitarbeitenden und Covid-Patient*innen überprüft, um einen umfassenden Überblick über die Verbreitung der Virusvarianten in Berlin zu bekommen. Bei bestimmten Befundkonstellationen werden Sequenzierungen des Virus-Genoms durchgeführt. Durch diesen nun standardisierten Prozess ist es wahrscheinlich, dass täglich weitere Fälle festgestellt werden und die Entwicklung der Zahlen sehr dynamisch bleibt. Dies wird durch die enge Zusammenarbeit von Vivantes mit der Charité und der Hochleistungsdiagnostik der gemeinsamen Tochtergesellschaft Labor Berlin möglich.

Stand: 29.01.2021


Warum testet Vivantes alle Krankenhaus-Patient*innen bei der Aufnahme auf eine Covid-19-Infektion? Werden auch alle Mitarbeitenden getestet?

Um mögliche Covid-Patient*innen gleich bei der Aufnahme erfassen und so auch bis dahin nicht bekannte Infektionen entdecken zu können, streicht Vivantes seit 24.04.2020 alle Patient*innen bei der stationären Aufnahme auf Sars-CoV-2 ab. Patient*innen, die Covid-19-Symptome aufweisen, werden im Isolationsbereich untergebracht, die anderen werden zunächst auf regulären Stationen in Einzelzimmern aufgenommen. So Vivantes trägt und dazu bei, nosokomiale Infektionen zu verhindern. Das erhöht den Schutz der Mitarbeiter*innen und Patient*innen.

Stand: 26.10.2020

 

An allen Vivantes Standorten werden Mitarbeitende aller Berufsgruppen mit direktem Patientenkontakt gebeten, sich vor jedem Dienstantritt mittels Schnelltest auf eine Infektion mit Sars-Cov-2 testen zu lassen. Positive Testergebnisse müssen – wie bisher auch – mittels PCR bestätigt werden. Dieses Vorgehen geht über die geltende nationale Teststrategie hinaus.

Stand: 11.02.2021


Was tut Vivantes dafür, Menschen im Krankenhaus vor einer Übertragung von Coronaviren zu schützen?

Vivantes alles daran setzt, Patientinnen und Patienten sowie die eigenen Beschäftigten vor einer möglichen Ansteckung mit Covid-19 zu schützen.

Zum bestmöglichen Schutz vor Übertragungen von Coronaviren werden bei Vivantes Covid-19-Bereiche, wo bestätigte Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt werden, von Nicht-Covid-19-Bereichen getrennt. Zudem gibt es Verdachtsbereiche, wo Patientinnen und -Patienten mit Covid-19-Verdacht behandelt werden, deren Testergebnisse ausstehen. Dies gilt selbstverständlich auch für Intensivstationen: Auch hier werden Covid-19-Patient*innen sowie Verdachtsfälle isoliert untergebracht.

Um mögliche Covid-Patient*innen gleich bei der Aufnahme erfassen und so auch bis dahin nicht bekannte Infektionen entdecken zu können, werden bei Vivantes bereits seit 24.04.2020 alle Patientinnen und Patienten vor der stationären Aufnahme auf Sars-CoV-2 abgestrichen bzw. müssen einen aktuellen, negativen Test aufweisen – dies ist die Voraussetzung dafür, auf regulären Stationen aufgenommen zu werden.Patientinnen und Patienten, die bei Aufnahme Covid-19-Symptome aufweisen, werden im Verdachtsbereich untergebracht.

So trägt Vivantes und dazu bei, nosokomiale Infektionen zu verhindern. Diese Maßnahmen ist unter anderem in den Hygieneplänen vorgegeben. Dort ist unter anderem auch geregelt, welche persönliche Schutzausrüstung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter welcher Bereich tragen sollen. Das Vivantes-eigene Institut für Hygiene- und Umweltmedizin aktualisiert die Hygienepläne ständig, selbstverständlich unter Berücksichtigung der Vorgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) sowie der Senatsverwaltungen und koordiniert die Abläufe in den klinischen Einrichtungen in enger Abstimmung mit den Pandemiestäben unserer Krankenhäuser.

Das allgemeine Besuchsverbot, das in den Vivantes-Einrichtungen ist seit 12.10.2020 wieder gilt, trägt ebenfalls zur Minimierung der Kontakte bei und erhöht so den Schutz vor Übertragungen von Coronaviren.

 

Stand: 18.12.2020

 

Hat Vivantes ausreichend Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel?

Ja, derzeit sind ausreichend Materialien zum Schutz und Desinfektionsmittel vorhanden.

Vivantes tut alles, um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten und die Versorgung für die Berlinerinnen und Berliner sicherzustellen. Dank erfolgter Lieferungen verfügt Vivantes derzeit über ausreichend Schutzmaterial und Desinfektionsmittel. Die Situation entwickelt sich jedoch dynamisch. Eine Prognose, wie lange einzelne Einwegmaterialien ausreichen, hätte daher nur begrenzte Aussagekraft.

 

Stand 17.11.2020


Warum werden geplante OPs verschoben?

Warum werden geplante OPs eingeschränkt?

Um ausreichend Kapazitäten für die Behandlung von Covid-Patient*innen vorzuhalten, konzentriert Vivantes sich bei Operationen ab sofort auf Notfälle und dringliche Eingriffe bei schwerwiegenden Erkrankungen wie etwa Tumorerkrankungen.

Gemäß den Vorgaben der Senatsverwaltung  für Gesundheit wurden die für Covid-Patient*innen vorzuhaltenden Kapazitäten in Intensivbereichen erhöht, weitere Betten werden mit Patient*innen belegt, die rasch auf eine Normalstation wechseln können. Je mehr Covid-Patient*innen behandelt werden müssen, desto weniger Kapazitäten bleiben für planbare Operationen.

Stand: 09.11.2020


Ist Vivantes gut auf das Coronavirus und den Pandemiefall vorbereitet? Wie wird die Versorgung sichergestellt, wenn zunehmend Personal ausfällt?

Als großes Gesundheitsnetzwerk auch mit Kliniken der Maximalversorgung ist Vivantes auf die Behandlung von allen infektiologischen Erkrankungen vorbereitet. Wie für andere Infektionserkrankungen auch gelten bei Vivantes die Schutzmaßnahmen aus dem Hygieneplan, der auf den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts basiert.

Vivantes hat bereits im Februar eine Task-Force zum Coronavirus eingerichtet. Vertreten sind dort die Bereiche Hygiene, Infektiologie, Klinikmanagement und Katastrophenschutz. Das Gremium legt Regeln fest, wie etwa mit Verdachtsfällen oder Infizierten umzugehen ist. Auch wie Schutzkleidung sachgerecht angelegt wird, wie Material verteilt wird und dass Betroffene räumlich isoliert untergebracht werden, wird hier festgelegt.

Wie stellt Vivantes den Krankenhausbetrieb im Pandemiefall sicher?

Der Vivantes Pandemieplan ist auf dem aktuellsten Stand. Dieser Plan für infektiologische Notlagen hat vor allem das Ziel, die betrieblichen Abläufe aufrecht zu erhalten und somit die stationäre Versorgung für Patient*innen sicherzustellen. Eine Task Force einzurichten, sieht der Vivantes Pandemieplan ebenfalls vor. Vivantes hat die Taskforce bereits Ende Januar 2020 einberufen.

Was passiert, wenn zunehmend Personal ausfällt?

Sollte zunehmend mehr Personal von Vivantes etwa wegen Krankheiten ausfallen, kann der „betriebliche Pandemiefall“ ausgerufen werden. Auf Basis einer Betriebsvereinbarung ist geregelt, wie und wo vorhandenes Personal eingesetzt werden kann, nämlich auch außerhalb der üblichen Einsatzstandorte.

Stand 01.11.2020


Wenn Covid-19-Infektionen entdeckt werden, wie kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden?

Im Vivantes Humboldt-Klinikum ergaben mehrere Routinescreenings auf der Station 13.1. (Klinik für Innere Medizin und Kardiologie) bei bislang dreizehn Personen einen positiven Nachweis der SARS-CoV2-Variante des Typs B.1.1.7, dessen vermehrtes Auftreten in Großbritannien nachweisbar ist. In keinem der Fälle konnte die Ansteckung über eine Reiseanamnese hergeleitet werden. Um Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor möglichen Ansteckungen zu schützen, hat die Klinik neben den etablierten Hygienemaßnahmen für diese Station einen sofortigen Aufnahmestopp verhängt.
Aufgrund der strengen Hygienemaßnahmen und der direkten Isolation der Betroffenen konnte das Infektionsgeschehen kontrolliert werden. Das zuständige Gesundheitsamt ist eingebunden.

Die frühzeitigen Routinescreenings sowie die Typisierungen, bei denen positive SARS-CoV2-PCR-Tests gezielt auf die Virusvariante B.1.1.7 untersucht werden, die sukzessive nachträglich an allen Vivantes Standorten bei aktuell positiv getesteten Mitarbeitenden und Covid-Patient*innen durchgeführt werden, erlauben einen umfassenden Überblick über die Verbreitung der Virusvariante in Berlin. Ab sofort werden darüber hinaus für alle neuen Fälle von Covid-19 im Labor systematische Screenings auf B.1.1.7. mittels Spezial-PCR-Test durchgeführt. Durch diesen nun standardisierten Prozess ist es wahrscheinlich, dass täglich weitere Fälle mit der Virusvariante festgestellt werden und die Entwicklung der Zahlen sehr dynamisch bleibt. Dies wird durch die enge Zusammenarbeit von Vivantes mit der Charité und der Hochleistungsdiagnostik der gemeinsamen Tochtergesellschaft Labor Berlin möglich.

Die bereits bisherigen strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen gelten unverändert. Nach aktuellem Kenntnisstand gleichen sich auch die Krankheitsverläufe von Patient*innen mit dem Covid-19 Erreger und dem Virustyp B.1.1.7. Allerdings ist der neue Virustyp nach wissenschaftlicher Einschätzung wahrscheinlich ansteckender als bisher bekannte Virusvarianten.  

Stand: 22.01.2021

Wird eine bislang unbekannte Coronavirus-Infektion entdeckt, tut Vivantes alles dafür, Übertragungen des Coronavirus in der betreffenden Klinik zu verhindern und Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor weiteren Ansteckungen zu schützen.

Die Maßnahmen werden stets vom Vivantes Institut für Hygiene und Umweltmedizin begleitet und Vivantes arbeitet eng mit den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern zusammen. In der Regel werden dann Kontaktpersonen ermittelt und getestet. Um Patient*innen und Mitarbeiter*innen in solchen Fällen vor möglichen Ansteckungen mit dem Coronavirus zu schützen, kann etwa eine vorübergehende Einschränkung erfolgen, oder ein Aufnahmestopp für eine Station oder einen Bereich verhängt werden. In der Regel können Patient*innen dann in anderen Stationen oder Bereichen betreut und die Versorgung so weiterhin sichergestellt werden.
Ob es aktuell betroffene Stationen oder Bereiche in den Kliniken von Vivantes gibt, die von Maßnahmen zum Infektionsschutz betroffen sind, können Journalist*innen in der Pressestelle erfragen (presse@vivantes.de).

Stand: 14.01.2021

 

Wie sind die Besuchsregelungen in den Krankenhäusern von Vivantes? Können Kinder und Jugendliche in Kliniken noch besucht werden?

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus macht es erforderlich, die Besuchsregelungen für die Vivantes Klinika anzupassen, um Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor einer Infektion zu schützen: Wir bitten daher um Verständnis, dass seit dem 12. Oktober 2020 bis auf weiteres erneut keine Besucher*innen in den Kliniken mehr zugelassen werden.Ausnahmen gelten nach Rücksprache mit behandelnden Ärzt*innen für Kinderstationen, Schwerstkranke und Menschen, die palliativ betreut werden.

Stand: 12.10.2020


Können bei einer Geburt noch Begleitpersonen dabei sein?

Ja, aber auch hier bitten wir um Verständnis für Einschränkungen: Um die geburtsmedizinischen Teams zu entlasten und zu schützen, wird bei einer Geburt oder einem Kaiserschnitt nur noch der Vater allein bzw. nur eine Vertrauensperson im Kreißsaal zugelassen. Bei einem Kaiserschnitt kann die Begleitperson in der Regel auch mit in den OP mitkommen, allerdings sind Besuche auf der Wochenstation nicht mehr zulässig. Auf Kinderstationen gibt es nach Rücksprache mit behandelnden Ärzt*innen Ausnahmen. Voraussetzung ist, dass Besucher*innen keine Erkältungssymptome haben und Mund-Nasenschutz tragen.

 

Stand: 13.10.2020

   

Ist das Corona-Behandlungszentum an der Messe (CBZJ) betriebsbereit? Steht genug Personal zur Verfügung?

Das Corona-Behandlungszentrum Jafféstrasse (CBZJ) verfügt aktuell über eine maximale Kapazität von 488 Betten in der Halle 26 der Messe Berlin. Es ist vorgesehen für die Aufnahme und Behandlung von Covid-Patient*innen mit nur leichten Erkrankungsverläufen.

Falls es notwendig wird, ist eine schrittweise Inbetriebnahme des CBZJ geplant. Bei Bedarf wird zunächst eine erste Organisationseinheit mit 84 Betten in Betrieb genommen. Für die Versorgung von Patient*innen dieser ersten Einheit stehen derzeit ca. 100 Mitarbeiter*innen aus Vivantes Klinika sowie 120 externe Mitarbeiter*innen auf Basis von Abrufverträgen zur Verfügung. Darunter befinden sich rund 60 Ärzt*innen und 20 Pflegekräfte. Zusätzlich gibt es einen Pool von derzeit 250 Menschen, die ihre Bereitschaft zur Unterstützung im Falle einer sog. zweiten Welle der Pandemie erklärt haben

ACHTUNG: Das Corona Behandlungszentrum Jafféstraße dient nicht zur Erweiterung der Intensivkapazitäten der so genannten Level-2 Krankenhäuser entsprechend dem Berliner SAVE-Konzept. Dieses sieht für das CBZJ vor, dass die Reserveklinik erst dann eröffnet wird, wenn nicht nur die Notfallkrankenhäuser, sondern  alle Berliner Krankenhäuser mit der Behandlung von Covid-Patienten (und Notfällen) vollständig ausgelastet sind. Selbst dann erfolgt nur eine Verlegung von Patient*innen mit leichter bis maximal mittelschwerer Covid-Erkrankung in das CBZJ.

Bevor diese Situation eintritt, besteht zunächst die Möglichkeit, planbare Operationen noch stärker als bisher zu beschränken. Damit können aktuell weitere Kapazitäten in regulären Kliniken für die Behandlung von Covid-Patient*innen geschaffen werden.

https://www.corona-zentrum-berlin.de/

Stand 05.11.2020


Wie wird Personal für das Corona Behandlungszentrum Jafféstraße gewonnen? Welche Berufsgruppen werden gesucht?

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat Vivantes mit dem Betrieb des COVID-19-Behandlungszentrum Jafféstraße (CBZJ) beauftragt.

Das Personalkonzept für das am 11.05.2020 fertiggestellte CBZJ zielt auf die Rekrutierung zusätzlicher qualifizierter, externer Fachkräfte ab. Die Inbetriebnahme der Kapazitäten erfolgt bei Bedarf modular und schrittweise.

Über die Webseite https://www.corona-zentrum-berlin.de sind aktuell

  • examinierte Pflegekräfte und -helfer*innen,
  • Ärzt*innen,
  • Medizinstudent*innen,
  • Notfallsanitäter*innen
  • Physiotherapeut*innen
  • sowie ehrenamtliche Unterstützer*innen

aufgerufen, sich zu melden.

Hilfe beim Recruiting wird derzeit beispielsweise durch freigestelltes Fachpersonal des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK) geleistet. Auch die Ärztekammer Berlin unterstützt bei der Gewinnung von medizinischem Personal.

Das Corona Behandlungszentrum Jafféstraße auf dem Berliner Messegelände ist als zusätzliches Zentrum für die Behandlung von Covid-19-Patient*innen geplant, das die Berliner Krankenhäuser im Ernstfall entlasten kann: Wenn die Fallzahlen von Covid-19 Patient*innen stark ansteigen, können Krankenhäuser Patient*innen hierhin verlegen. Es entsteht keine Rettungsstelle. Hier sollen vorrangig weniger schwer erkrankte Patient*innen versorgt werden, aber auch Beatmungsplätze geschaffen werden.

 

Stand: 14.05.2020


Werden am ehemaligen Krankenhausstandort Prenzlauer Berg auch Coronavirus-Erkrankte versorgt?

Noch nicht. Aktuell werden keine Covid-19-Patient*innen am Standort Prenzlauer Berg behandelt.

Für den Bedarfsfall hat Vivantes am Krankenhausstandort im Prenzlauer Berg 200 Plätze für Corona-Patient*innen eingerichtet. Nach Umbauarbeiten und der Erstellung eines Personalkonzepts steht das Zentrum seit Mai als Reserve bereit. Sollten die Kapazitäten der regulären Kliniken nicht ausreichen, können hier weniger schwer erkrankte Covid-Patient*innen behandelt werden. 

Die wieder hergerichteten Räume standen nur für eine kurze Zeit leer. Die letzten Stationen des Klinikums Prenzlauer Berg waren erst im Februar 2020 wie geplant an den Standort Klinikum im Friedrichshain umgezogen.

Im Prenzlauer Berg gibt damit einen zusätzlicher Baustein zu den gut aufgestellten 50 Notfallkrankenhäusern im Rahmen des SAVE-Berlin@Covid 19 Konzeptes, in dem die Versorgung von Corona-Patientinnen und Patienten in Berlin geregelt ist. Darüber hinaus steht im Bedarfsfall auch das CBZJ an der Messe als Corona-Behandlungszentrum mit insgesamt 500 Betten zur Verfügung. Eine weitere Messehalle für insgesamt 300 Betten ist vorbereitet.

Stand: 28.10.2020


Welche Maßnahmen haben die Pflegeheime von Vivantes umgesetzt?

In den 17 Vivantes Hauptstadtpflege Häusern gibt es insgesamt 2.303 Pflegeplätze für Seniorinnen und Senioren in Berlin. Laut Robert Koch-Institut haben insbesondere ältere Menschen (ab 65 Jahre) sowie Menschen mit einer Lungenerkrankung ein Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf.

Aufgrund der aktuell gestiegenen Corona-Fallzahlen müssen wir unser Besuchskonzept erneut anpassen. Ab sofort müssen Besuche auf ein Mindestmaß reduziert weden, im besten Fall auf eine feste Kontaktperson pro Bewohner*in. Die Besuche müssen in allen Häusern vorab telefonisch angemeldet und vor Ort in einer Besucherliste im Eingangsbereich eingetragen werden. Die Hygieneregeln und die geltenden Abstandregelungen in den Hauptstadtpflegehäusern sind einzuhalten. Die tagesaktuellen Geschehnisse sowie eventuelle Covid-19 Ausbrüche können zur Schließung einzelner Wohnbereiche bzw. kompletter Einrichtungen führen. Mit den zuständigen Gesundheitsämtern und Heimaufsichten steht die Forum für Senioren GmbH in engem Kontakt und ständiger Abstimmung. Alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeitenden werden gut umgesetzt und täglich eingehalten.

Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, können die Bewohner*innen der Vivantes Hauptstadtpflege Häuser weiterhin keinen Besuch in ihren Zimmern empfangen. Damit sie dennoch die Möglichkeit haben, mit ihren Angehörigen im Austausch zu stehen und soziale Kontakte zu pflegen, wurde nach alternativen Lösungen gesucht:

- In den Gärten der Vivantes Einrichtungen werden ihnen unter Wahrung der Abstandsregeln (von mindestens 2 Metern) und bei Nutzung eines Mund- Nasenschutzes betreute Gespräche mit Angehörigen ermöglicht. Diese Gespräche werden nur außerhalb der Gebäude und getrennt von den anderen Bewohner*innen angeboten. Dafür wurden Zelte aufgestellt.

-In den unteren Etagen der Hauptstadtpflege Häuser wurden zudem bereits sogenannte Besuchsbalkone eingerichtet, über die Bewohner*innen sich mit ihren Angehörigen im Garten unterhalten können. Manche Bewohner*innen mit Zimmern im Erdgeschoss sprechen über das gekippte Fenster mit ihren Besucher*innen draußen.

-Auch in ausreichend großen Räumen, in denen Abstand gewahrt werden kann, sind Gespräche mit Freunden und Angehörigen möglich.

- Im Vivantes Hauptstadtpflege Haus Seebrücke gibt es in einem Aufenthaltsraum im Erdgeschoss ein Panoramafenster, über das ebenfalls Begegnungen ermöglicht werden.

- Alle 17 Pflegeeinrichtungen verfügen über Tablets, mit denen Videokonferenzen durchgeführt werden können. Die Bewohner*innen vereinbaren auf Wunsch über den Sozialdienst Termine, bei denen sie sich über den Bildschirm mit ihren Familien unterhalten.

Bereits als in Europa erste Verdachtsfälle gemeldet wurden, reagierte die Vivantes Forum für Senioren GmbH mit Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen. Diese basieren auf dem bereits vorhandenen Pandemieplan und sehen z.B. auch vor, Schutzmaterial und Desinfektionsmittel zu bevorraten.

Diese Schutzmaßnahmen wurden in engem Austausch mit der Senatsverwaltung für Gesundheit und nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vorbereitet und eingeleitet. Die Vivantes Forum für Senioren GmbH verfügt zudem über eine eigene Stabstelle für Hygienemanagement. In regelmäßigen Telefonkonferenzen stimmen sich Einrichtungsmanager*innen, Stabstellen und Geschäftsführung über neueste Entwicklungen ab und passen das Vorgehen der Lage entsprechend an.

Bewohner*innen und Angehörige wurden informiert und aufgeklärt, wie man mit der aktuellen Situation am besten umgeht und sich verhält, etwa im öffentlichen Raum und in Bezug auf Händehygiene. Die Mitarbeiter*innen sind dabei wichtige Multiplikatoren. Die Beachtung grundsätzlicher Verhaltensregeln, die auch bei anderen Infektionswellen wie bei Influenza- oder Noro-Virus-Infektionen gelten, sind hier hilfreich.

Die RKI-Informationen über die empfohlene Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen und gegen Keuchhusten für Personen über 60 Jahre und für chronisch Kranke wurden weitergegeben, damit diese mit dem Hausarzt individuell besprochen werden können. Zudem steht die Vivantes Forum für Senioren GmbH in engem Austausch mit den Vivantes Kliniken, die im Bedarfsfall für die Behandlung der Bewohner*innen zur Verfügung stehen.

Mitarbeiter*innen in den Häusern der Vivantes Forum für Senioren GmbH werden anlassbezogen (wenn sie Erkältungssymptome haben oder Kontakt zu Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind) getestet.


Stand: 26.10.2020


In welchen Pflegeheimen der Vivantes Hauptstadtpflege kann aktuell kein Besuch empfangen werden? Gibt es Covid-19-Ausbrüche?

Trotz strenger Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeitenden in den Hauptstadtpflegehäusern der Vivantes Forum für Senioren GmbH kam es am 15.12.2020 zu einem Ausbruch im Haus Teichstrasse, bei dem sich 20 Personen – darunter Mitarbeitende und Bewohner*innen infizierten. Das zuständige Gesundheitsamt ist informiert, Kontaktpersonen wurden ermittelt und getestet. Es wurde ein Bereich zur Isolierung der Betroffenen eingerichtet.

Aufgrund der allgemein stetig steigenden Fallzahlen hatte die Vivantes Hauptstadtpflege bereits vor einiger Zeit das Besuchskonzept angepasst und alle Besuche auf ein Mindestmaß reduziert, im besten Fall auf eine feste Kontaktperson pro Bewohner*in. Die Besuche sind in allen Häusern vorab telefonisch anzumelden und Besucher*innen haben sich vor Ort in einer Besucherliste im Eingangsbereich einzutragen. Die Hygieneregeln und die geltenden Abstandregelungen sind in allen Häusern der Hauptstadtpflege einzuhalten.

Je nach Infektionslage können auch einzelne Wohnbereiche oder komplette Einrichtungen für Besucher*innen geschlossen werden.

Mit den zuständigen Gesundheitsämtern und Heimaufsichten steht die Forum für Senioren GmbH in engem Kontakt und ständiger Abstimmung. Alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen und Mitarbeitenden werden gut umgesetzt und täglich eingehalten.

Stand 16.12.2020

Die Bewohnerinnen und Mitarbeitende der Hauptstadtpflege-Häuser werden regelmäßig auf das Coronavirus getestet, um COVID-Infektionen so früh wie möglich zu entdecken. Dabei wurden Haus Ida in Neukölln am Montag 16. November Mitarbeitende eines Bereichs bei einer Routinetestung positiv auf COVID-19 getestet, weitere Bewohner und Bewohnerinnen des Pflegebereiches sind ebenfalls infiziert. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Neukölln wurde der Wohnbereich umgehend isoliert, es sind Quarantänemaßnahmen umgesetzt worden. Allen Betroffenen geht es soweit gut, sie haben bislang keine Symptome.

Als Vorsichtsmaßnahme wurde vorübergehend ein Besuchsverbot in diesem Pflegeheim der Vivantes Hauptstadtpflege ausgesprochen, um Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden.

Stand 17.11.2020

Vorübergehende Besuchseinschränkungen oder Bereichsschließungen gibt es derzeit in sechs Pflegeheimen der Vivantes Hauptstadtpflege (Haus Ernst Hoppe, Haus Leonore, Haus Ida-Wolff, Haus John F. Kennedy, Haus Teichstrasse, Haus Jahreszeiten).

Stand 23.12.2020

Das als Vorsichtsmaßnahme vorübergehende Besuchsverbot in drei Pflegeheimen der Vivantes Hauptstadtpflege (Haus Franckepark in Tempelhof, Haus Ernst Hoppe in Spandau und Haus Seebrücke in Spandau) vom 27.10.2020, wurde aufgehoben. Ende Oktober waren im Haus Franckepark der Vivantes Hauptstadtpflege zwei Bewohner*innen positiv auf COVID-19 getestet. Auch im Haus Ernst-Hoppe ein Berlin-Kladow ergaben aktuell zwei positive Tests bei Bewohner*innen.

Stand: 17.11.2020
 


Wie sind die Besuchsregelungen im Vivantes Hospiz?

Besuche im Vivantes Hospiz sind weiterhin möglich. Unsere Patientinnen und Patienten können unter Einhaltung der geltenden Abstands-, Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen Besuche von ihren An- bzw. Zugehörigen in der Zeit von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr empfangen. Es wird gebeten, sich umgehend an das Personal zu wenden, sollten sich Erkältungs- oder andere Krankheitssymptome zeigen.

Hospizbesichtigungen sind zurzeit leider nicht möglich

Das Vivantes Hospiz in Berlin-Tempelhof bietet schwerstkranken und sterbenden Menschen an ihrem Lebensende eine umfassende palliative, pflegerische und medizinische Versorgung. Es verfügt über 16 Plätze. 

Hospizbesichtigungen sind zurzeit leider nicht möglich.
 

Stand: 09.12.2020


Was ist der Corona-Chatbot? Was sind die häufigsten Fragen an den Chatbot von Vivantes?

Der Corona-Chatbot auf den Vivantes Webseiten ist ein innovatives Informationsangebot für alle Bürger*innen und entlastet gleichzeitig unsere Klinika.

Seit dem Start am 20. März 2020 haben bereits 10.000 Nutzer*innen dem Chatbot Fragen gestellt. Dabei wurden etwa 100.000 Chatnachrichten als Antworten gegeben.

Die häufigsten Fragen drehen sich um den Corona-Test und um eine mögliche eigene Ansteckung. Der Chatbot lernt und hat eine KI (Künstliche Intelligenz). Das heißt: Je öfter Nutzer mit dem Chatbot interagieren, desto klüger wird er.

Der Chatbot wird in folgenden Sprachen angeboten: Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch, Arabisch.

Stand: 29.04.2020


Bei Verdacht auf COVID-19: Was sollte man tun? Wer kann sich testen lassen?

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Corona-Prävention für Berlinerinnen und Berliner sind hier zusammengetragen: https://www.berlin.de/corona/faq/

Coronavirus-Verdacht: Wo gibt es Beratung?

Wer in Berlin lebt und vermutet, an COVID-19 erkrankt zu sein oder sich angesteckt zu haben, wird gebeten, die Corona Hotline 030 90 28 28 28 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 anzurufen, um sich beraten zu lassen.

Grundsätzlich wird empfohlen, dass Menschen mit nur leichten Beschwerden zu Hause bleiben, sich in freiwillige Quarantäne begeben und bei Verschlimmerung der Symptome den Hausarzt bzw. bei Atemnot den Rettungsdienst kontaktieren.

Wer sollte sich testen lassen?

Wenn Sie Symptome zeigen oder vermuten, dass Sie mit dem Coronavirus infiziert sein könnten, sollten Sie sich an der Verfahrensweise orientieren, die unter „Wer sollte sich testen lassen?“ dargestellt ist. Über das weitere Vorgehen entscheidet dann das zuständige Gesundheitsamt oder Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt. Falls ein Test durchgeführt werden soll, kann es – je nach Schweregrad ihrer Atemwegserkrankung – sein, dass Sie zu einer der speziellen Corona-Untersuchungsstellen geschickt werden.

Schon bevor ein Testergebnis vorliegt, sollten sich Betroffene selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern meiden, die Regeln der Handhygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Wo gibt es mehr Information?

Allgemeine Informationen zum Coronavirus gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html

 

Stand: 09.12.2020


Wo gibt es mehr Informationen zum Coronavirus?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger bietet unter anderem das Bundesgesundheitsministerium an.

Das Land Berlin informiert hier: https://www.berlin.de/corona/

Die Berliner Coronavirus Hotline ist unter (030) 90 28 28 28 zu erreichen.

Informationen über das Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 nachzulesen

 

Stand: 29.10.2020

   

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Christina Weinhold ist seit dem 09. März 2020 in einer Abklärungsstelle im Einsatz und unterstützt dort die ärztlichen und pflegerischen Teams. Im Interview berichtet sie von ihren ersten Arbeitstagen.

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