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Aktuell: Coronavirus

Fragen & Antworten für Journalisten

Wo sind die Abklärungsstellen für das Coronavirus bei Vivantes? Kann sich jeder in den Abklärungsstellen vorstellen? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus haben wir hier für Journalistinnen und Journalisten zusammengefasst.

Fragen und Antworten zum Coronavirus

Wie wird Personal für das geplante Corona Behandlungszentrum Jafféstraße gewonnen? Welche Berufsgruppen werden gesucht?

Für das geplante Corona Behandlungszentrum Jafféstraße suchen wir gemeinsam mit der Ärztekammer Berlin bereits jetzt Personal. Dafür ist in wenigen Tagen eine neue Webseite erstellt worden: Über die Webseite https://www.corona-zentrum-berlin.de sind aktuell

  • examinierte Pflegekräfte und -helfer*innen,
  • Ärzt*innen,
  • Medizinstudent*innen,
  • Notfallsanitäter*innen
  •  Physiotherapeut*innen
  •  sowie ehrenamtliche Unterstützer*innen

aufgerufen, sich zu melden.

Gesucht werden mehr als 500 Pflegekräfte und etwa 100 Mitarbeitende im ärztlichen Bereich für die geplanten 500 Betten.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat Albrecht Broemme mit der Leitung des Projektes beauftragt. Vivantes soll das COVID-19-Behandlungszentrum Jafféstraße betreiben. Auch die Ärztekammer Berlin unterstützt bei der Gewinnung von medizinischem Personal.

Das Corona Behandlungszentrum Jafféstraße auf dem Berliner Messegelände ist als zusätzliches Zentrum für die Behandlung von Covid-19-Patient*innen geplant, das die Berliner Krankenhäuser im Ernstfall entlasten kann: Wenn die Fallzahlen von Covid-19 Patient*innen stark ansteigen, können Krankenhäuser Patient*innen hierhin verlegen. Es entsteht keine Rettungsstelle. Hier sollen vorrangig weniger schwer erkrankte Patient*innen versorgt werden, aber auch Beatmungsplätze geschaffen werden.

 

Stand: 05.04.2020


Wo sind die Coronavirus Abklärungsstellen von Vivantes und wer sollte sich dorthin wenden?

Vivantes hat drei Abklärungsstellen für das Coronavirus eröffnet:

-       in einem separaten Gebäude des ehemaligen Vivantes Klinikstandortes Prenzlauer Berg in der Diesterwegstraße (seit 09.03.2020)

-       in einem separaten Gebäude am Vivantes Wenckebach-Klinikum in Tempelhof an der Albrechtstraße (seit 09.03.2020)

-       in einem separaten Gebäude gegenüber vom Vivantes Klinikum Spandau an der Neuendorfer Straße 69 (seit 17.03.2020)

Ausschilderungen führen zu den Abklärungsstellen.

Öffnungszeiten

Montag – Freitag von 10:00 – 19:00 Uhr 
Samstag – Sonntag von 10:00 – 17:00 Uhr

Wer in eine Abklärungsstelle von Vivantes kommt, erhält einen Mund-Nasen-Schutz. Bis zum Beratungsgespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin können sich die Wartenden im Wartebereich aufhalten. Ob ein Coronavirus-Abstrich medizinisch notwendig ist, entscheidet eine Ärztin bzw. ein Arzt nach einem Beratungsgespräch. In einem gesonderten Raum nimmt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in Schutzkleidung einen Rachen- und Nasenabstrich vor, der ins Labor geschickt wird.

Lesen Sie hier ein Interview mit einer Vivantes Mitarbeiterin, die in einer Abklärungsstelle im Einsatz ist.

Stand 17.03.2020

Wer sollte in die Äbklärungsstellen kommen und wer nicht?

Wir empfehlen, dass Menschen mit nur leichten Beschwerden zu Hause bleiben, sich in freiwillige Quarantäne begeben und bei Verschlimmerung der Symptome den Hausarzt bzw. bei Atemnot den Rettungsdienst kontaktieren.

Bescheinigungen etwa für Kitas, Schulen oder Arbeitgeber können in den Vivantes Abklärungsstellen nicht ausgestellt werden.

Wir bitten Menschen darum, sich zu informieren, bevor sie in eine Abklärungsstelle kommen. Neben den Berliner Hotlines und Informationen online gibt es bei Vivantes nun auch einen Chatbot, der auf unserer Homepage Fragen zum Coronavirus beantworten kann. In den ersten 48 Stunden hat dieser Chatbot bereits fast 1300 Menschen Fragen beantwortet. Darüber hinaus gibt es an den Abklärungsstellen Aushänge mit Informationen.

Stand 03.04.2020


Sind die Abklärungsstellen von Vivantes überlastet?

Nein, derzeit nicht.

Am 09. März 2020 hat Vivantes zwei Abklärungsstellen für das Coronavirus im Prenzlauer Berg und in Tempelhof eröffnet. Durch die Eröffnung einer weiteren Abklärungsstelle am Klinikum Spandau am 17. März 2020 haben wir die Kapazitäten deutlich ausgeweitet. Es kommen insgesamt weniger Menschen in unsere drei Abklärungsstellen. In der ersten Woche mussten wir leider auch oft Menschen nach Hause schicken, weil die Beratungskapazitäten nicht ausreichten. Aktuell hat sich die Situation entspannt: Seit Anfang letzter Woche mussten wir an keiner der Abklärungsstelle Menschen wegschicken, alle konnten beraten werden.

Viele Vivantes Mitarbeiter*innen engagieren sich derzeit außerordentlich und auf freiwilliger Basis und oft zusätzlich zu ihrem Einsatz in den Kliniken: Sie arbeiten in einer unserer Abklärungsstellen. Dieses Engagement macht den Betrieb der Abklärungsstellen erst möglich.

Stand 03.04.2020

 

Lesen Sie hier ein Interview mit einer Vivantes Mitarbeiterin, die in einer Abklärungsstelle im Einsatz ist.

Stand 17.03.2020


Was sollte man tun, wenn man denkt, dass man an COVID-19 erkrankt ist? Wann sollte man eine Rettungstselle oder Notaufnahme aufsuchen?

Wer vermutet, an COVID-19 erkrankt zu sein, wird gebeten, die Corona Hotline 030 90 28 28 28 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 an, um sich beraten zu lassen. Dort wird gesagt, was zu tun ist.

Ohne vorherigen Anruf sollte niemand zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen.

Nur Patient*innen mit schwereren Symptomen sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Hier sollte eine telefonische Vorankündigung erfolgen mit dem Hinweis, dass eine Covid-19-Infektion möglich ist.

 

Stand 03.04.2020


Warum ist ein Test nicht sinnvoll, wenn man keine Symptome hat? Was sind Symptome einer Coronaviruserkrankung?

Es wird dazu geraten, einen Test und eine Labordiagnose auf das Coronavirus nur bei Krankheitszeichen durchzuführen. Tests bei asymptomatischen Personen werden nicht empfohlen.

Das RKI hat eine Falldefinition und ein Flussschema erstellt, die umfangreiche Hilfestellung geben, bei welchen Patienten eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 durchgeführt werden sollte (siehe Flussschema "Prüfung klinisch-epidemiologischer Kriterien"). Die Kriterien, welche Personen einer COVID-19-Diagnostik unterzogen werden sollten, werden dabei an die aktuelle Situation in Deutschland angepasst.

Stand: 25.03.2020, Quelle: RKI

 

Was sind Symptome einer Coronavirus-Erkrankung?

Als häufigste Krankheitszeichen werden Husten und Fieber berichtet. Es sind aber auch eine Reihe weiterer Krankheitszeichen wie Atemnot, Muskel- und Gelenkschmerzen, Halsschmerzen und Kopfschmerzen möglich. Die Krankheitsverläufe sind jedoch unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheitsverlauf machen.

Eine Infektion kann ohne Krankheitszeichen ablaufen, es sind aber auch Krankheitsverläufe mit schweren Lungenentzündungen mit Lungenversagen und Tod möglich. Am häufigsten (vermutlich mehr als 80 Prozent) sind jedoch milde Krankheitsverläufe.

Stand: 25.03.2020, Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11964

 

 

Wurden bei Vivantes bereits Stationen gesperrt? (Stand 02.04.2020)

Zwei Pflegekräfte und zwei Patient*innen einer gastroenterologischen Station des Vivantes Humboldt-Klinikum wurden heute, am Donnerstag, 2. April, positiv auf COVID-19 getestet. Daher wurde die betreffende Station am heutigen Nachmittag vom Gesundheitsamt gesperrt. Alle Patient*innen sowie alle Mitarbeiter*innen der Station sind erstmal vorsorglich bis einschließlich 11. April unter Quarantäne gestellt. Auch Patient*innen, die keine Symptome zeigen, bleiben isoliert auf der Station und werden engmaschig überwacht.

Wie kann eine weitere Ausbreitung eingedämmt werden? 

Wir tun alles dafür, die Übertragungen des Coronavirus im Klinikum einzudämmen und Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor weiteren Ansteckungen zu schützen. Das Vorgehen wird vom Vivantes Institut für Hygiene und Umweltmedizin begleitet, wir arbeiten eng mit dem zuständigen Gesundheitsamt zusammen. Alle Kontaktpersonen werden nun ermittelt.


Warum bietet Vivantes einen Corona-Chatbot an? Was sind die häufigsten Fragen an den Chatbot?

Der Corona-Chatbot auf den Vivantes Webseiten ist ein innovatives Informationsangebot für alle Bürger*innen und entlastet gleichzeitig unsere Klinika.

Seit dem Start am 20. März 2020 haben bereits 5.500 Nutzer*innen dem Chatbot Fragen gestellt. Dabei wurden etwa 58.500 Chatnachrichten als Antworten gegeben.

Die häufigsten Fragen drehen sich um den Corona-Test und um eine mögliche eigene Ansteckung. Der Chatbot lernt und hat eine KI (Künstliche Intelligenz). Das heißt: Je öfter Nutzer mit dem Chatbot interagieren, desto klüger wird er.

Der Chatbot wird in folgenden Sprachen angeboten: Deutsch, Englisch, Russisch, Türkisch, Arabisch.

Stand: 03.04.2020


Wie stellt Vivantes den Krankenhausbetrieb im Pandemiefall sicher?

Der Vivantes Pandemieplan ist auf dem aktuellsten Stand. Dieser Plan für infektiologische Notlagen hat vor allem das Ziel, die betrieblichen Abläufe aufrecht zu erhalten und somit die stationäre Versorgung für Patient*innen sicherzustellen. Eine Task Force einzurichten, sieht der Vivantes Pandemieplan ebenfalls vor. Vivantes hat die Taskforce bereits Ende Januar 2020 einberufen.

 

Stand 12.03.2020


Ist Vivantes gut auf das Coronavirus vorbereitet?

Als großes Gesundheitsnetzwerk auch mit Kliniken der Maximalversorgung ist Vivantes auf die Behandlung von allen infektiologischen Erkrankungen vorbereitet. Wie für andere Infektionserkrankungen auch gelten bei Vivantes die Schutzmaßnahmen aus dem Hygieneplan, der auf den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts basiert.

Vivantes hat bereits vor Wochen eine Task-Force zum Coronavirus eingerichtet. Vertreten sind dort die Bereiche Hygiene, Infektiologie, Klinikmanagement und Katastrophenschutz. Das Gremium legt Regeln fest, wie etwa  mit Verdachtsfällen oder Infizierten umzugehen ist. Auch wie Schutzkleidung sachgerecht angelegt wird, wie Material verteilt wird und dass Betroffene räumlich isoliert untergebracht werden, wird hier festgelegt.

Stand 12.03.2020
 


Baut Vivantes die Intensiv- und Beatmungskapazitäten aus?

Ja, Vivantes plant die intensivmedizinischen Kapazitäten für Patient*innen mit Coronavirus zu verdoppeln und entsprechend mit Beatmungsgeräten auszustatten.
Derzeit richtet Vivantes fünf Beatmungszentren für Corona-Patient*innen ein:
- am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum (Schöneberg)
am Vivantes Humboldt-Klinikum (Reinickendorf)
am Vivantes Klinikum im Friedrichshain
am Vivantes Klinikum Neukölln
am Vivantes Klinikum Spandau

Diese fünf Standorte sieht auch das mit der Senatsgesundheitsverwaltung und mit den Berliner Krankenhäusern gemeinsam erarbeitete Konzept („Covid-19-ITS-Netzwerk“) als fünf von 16 berlinweiten Level-2-Zentren für die intensivmedizinische Behandlung von Coronavirus-Erkrankten vor.
Um bereits in kurzer Zeit Patient*innen aufnehmen zu können, setzt Vivantes alles daran, Beatmungsgeräte sowie weitere intensivmedizinische Ausrüstung zu beschaffen und Fachpersonal zu gewinnen und wenn nötig zu schulen.
Allerdings: Nicht alle Patientinnen und Patienten, die mit einer Coronavirus-Erkrankung in einem Krankenhaus behandelt werden, müssen auch intensivmedizinisch betreut und beatmet werden. Zudem werden auch weiterhin für Patient*innen mit anderen Erkrankungen Intensivkapazitäten mit Beatmungsgeräten vorgehalten.

Stand: 24.03.2020


Werden am ehemaligen Krankenhausstandort Prenzlauer Berg auch bald Coronavirus-Erkrankte versorgt?

Am Krankenhausstandort im Prenzlauer Berg wird Vivantes weitere 200 Plätze für leichter erkrankte Corona-Patient*innen einrichten. Hier wird derzeit umgebaut und es wird ein Personalkonzept erstellt.

 

Stand: 24.03.2020


Was passiert, wenn zunehmend Krankenhauspersonal ausfällt?

Sollte zunehmend mehr Personal von Vivantes wegen Krankheit ausfallen, kann der „betriebliche Pandemiefall“ ausgerufen werden. Auf Basis einer Betriebsvereinbarung ist geregelt, wie und wo vorhandenes Personal eingesetzt werden kann, nämlich auch außerhalb der üblichen Einsatzstandorte, wenn an anderen Vivantes-Standorten „Not am Mann oder an der Frau“ ist. Personal müsste dann nach jeweils aktuellen Prioritäten eingesetzt werden. Um Personal für Notfälle vorzuhalten werden derzeit fast alle geplanten Operationen verschoben.

 

Stand 13.03.2020


Werden Notfälle behandelt? Werden geplante Operationen verschoben?

Die Behandlung von Notfällen ist bei Vivantes gesichert. Wir bitten aber um Verständnis, dass für planbare (elektive) Operationen derzeit keine neuen Termine mehr vereinbart werden und bereits geplante Operationen abgesagt werden müssen. In diesem Fall informiert die Klinik die betroffenen Menschen direkt, meist schriftlich oder telefonisch. 

Planbare Operationen sind beispielsweise orthopädische Eingriffe an Knie oder Hüfte. Behandlungen von Krebspatient*innen finden statt, sofern sie keinen Aufschub erlauben.

Da planbare Operationen verschoben werden, können Mitarbeiter*innen aus dem OP-Bereich und der Anästhesie auch zur intensivmedizinischen Behandlung und Pflege von Patient*innen mit Coronavirus eingesetzt werden. Zusätzliche Mitarbeiter*innen werden für den Einsatz mit Beatmungsgeräten geschult.

Stand: 23.03.2020


Stimmt es, dass Desinfektionsmittel und Schutzmaterial in den Krankenhäusern gestohlen wurden?

Ja, es kommen weiterhin Diebstähle vor, vor allem von Desinfektionsmittel und Schutzmaterialien. Dies soll durch erhöhte Achtsamkeit der Mitarbeiter*innen und enger geknüpfte Lieferketten unterbunden werden. Im Interesse der Versorgungssicherheit wird Vivantes auch Strafanzeigen stellen.

Stand: 18.03.2020

 

Wie bekommt Vivantes mehr Personal für die Versorgung von Corona-Patientinnen? Wo können sich Menschen melden, die mitarbeiten wollen?

Durch die Erhöhung der intensivmedizinischen Kapazitäten für Patient*innen mit Coronavirus wird sehr viel medizinisches Fachpersonal benötigt.

Über die Karriereseite von Vivantes haben Unterstützer*innen die Möglichkeit ihre Ausbildung, Qualifikation und ihre praktischen Erfahrungen sowie ihren bevorzugten Einsatzort in ein Online-Formular einzugeben. Auch Menschen, die als Hilfskräfte mit Gesundheitsbezug gearbeitet haben, werden in den kommenden Wochen gebraucht. Die Stellen beziehen sich vorerst auf die Herausforderungen der Pandemie und sind zeitlich befristet. 

Hier können sich Unterstützer*innen bewerben.

Darüber hinaus spricht Vivantes ehemalige Mitarbeiter*innen und Menschen aus Pflege- und Funktionsbereichen sowie ehemalige Ärztinnen und Ärzte an, um sie als zusätzliche Unterstützer*innen in der derzeitigen Ausnahmesituation zu gewinnen.

Die Verschiebung von planbaren Operationen erlaubt es, Mitarbeiter*innen aus dem Funktionsbereich wie etwa Anästhesie auch in Intensivstationen für Patient*innen mit Coronavirus einzusetzen. Vivantes prüft zunächst, welche Qualifikationen das Pflegepersonal einbringt und welche Nachschulungen erforderlich sind, um einen flexiblen Einsatz der Mitarbeiter*innen zu ermöglichen. Beispielsweise werden intensivpflegerische Schulungen für Anästhesisten angeboten und durchgeführt.

Stand 20.03.2020


Hat Vivantes noch ausreichend Schutzkleidung?

Vivantes tut alles, um den Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten und die Versorgung für die Berlinerinnen und Berliner sicherzustellen. Vivantes verfügt derzeit noch über ausreichend Schutzmaterial. 

Um noch möglichst lange für alle Bereiche Schutzausrüstung zu haben, sind unsere Beschäftigten aufgerufen, sparsam mit Einwegartikeln wie Masken, Kitteln oder Schutzbrillen umzugehen. 

Die  Materialbevorratung wird zentral gesteuert. An jeden Vivantes Standort ist außerdem ein Pandemiebeauftragter bestellt worden, der zusammen mit einem Materialbeauftragten die Bestände verwaltet und nach aktuellen Prioritäten zuteilt.

Die Situation entwickelt sich derzeit sehr dynamisch. Der Bedarf verändert sich mit der Situation, Nachbestellungen sind aufgegeben. Lieferungen erfolgen, jedoch unregelmäßig. Eine Prognose, wie lange die Einwegmaterialien noch ausreichen, hätte daher nur begrenzte Aussagekraft.

 

Stand 24.03.2020


Wie sind die neuen Besuchsregelungen in den Krankenhäusern von Vivantes? Können Kinder und Jugendliche in Kliniken noch besucht werden?

Die schnelle Ausbreitung des Coronavirus macht es erforderlich, die Besuchsregelungen für die Vivantes Klinika anzupassen, um Patient*innen und Mitarbeiter*innen vor einer Infektion zu schützen:

Wir bitten daher um Verständnis, dass bis auf weiteres keine Besucher*innen in den Kliniken mehr zugelassen werden. Ausnahmen gelten nach Rücksprache mit behandelnden Ärzt*innen für Kinderstationen und Menschen, die palliativ betreut werden sowie bei Geburten im Kreißsaal. Diese Ausnahmen werden nur für Personen ohne Atemwegserkrankungen zugelassen.

Die Speisenversorgung unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen wird sichergestellt. Cafés, Bistros und andere Shops in den Klinika sind jedoch geschlossen.

Stand: 03.04.2020


Können bei einer Geburt noch Begleitpersonen dabei sein?

Ja, aber auch hier bitten wir um Verständnis für Einschränkungen: Um die geburtsmedizinischen Teams zu entlasten und zu schützen, wird ab sofort bei einer Geburt oder einem Kaiserschnitt nur noch der Vater allein bzw. nur eine Vertrauensperson im Kreißsaal zugelassen. Bei einem Kaiserschnitt kann der Vater jedoch nicht mehr in den OP mitkommen und auch nicht mehr mit auf die Wochenstation. Auf den Wochenstationen sind grundsätzlich keine Besuche mehr erlaubt. Auf Kinderstationen gibt es nach Rücksprache mit behandelnden Ärzt*innen Ausnahmen.

Mit dieser Regelung folgt Vivantes Empfehlungen der Senatsgesundheitsverwaltung.

 

Stand: 17.03.2020

   

Welche Maßnahmen haben die Pflegeheime von Vivantes umgesetzt?

In den 17 Vivantes Hauptstadtpflege Häusern gibt es insgesamt 2.303 Pflegeplätze für Seniorinnen und Senioren in Berlin. Laut Robert Koch-Institut haben insbesondere ältere Menschen (ab 65 Jahre) sowie Menschen mit einer Lungenerkrankung ein Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf.

Daher bitten wir um Verständnis dafür, dass wir zum Schutze unserer Bewohner*innen und unserer Mitarbeiter*innen ab sofort bis auf weiteres keine Besucher*innen mehr in unseren Hauptstadtpflegehäusern empfangen. In Ausnahmen sind Besuche bei schwersterkrankten Bewohner*innen jedoch möglich, und zwar in Abstimmung mit der Einrichtungsleitung und den behandelnden Ärzt*innen.

Bereits als in Europa erste Verdachtsfälle gemeldet wurden, reagierte die Vivantes Forum für Senioren GmbH mit Maßnahmen zum Schutz der Bewohner*innen. Diese basieren auf dem bereits vorhandenen Pandemieplan und sehen z.B. auch vor, Schutzmaterial und Desinfektionsmittel zu bevorraten.

Diese Schutzmaßnahmen wurden in engem Austausch mit der Senatsverwaltung für Gesundheit und nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vorbereitet und eingeleitet. Die Vivantes Forum für Senioren GmbH verfügt zudem über eine eigene Stabstelle für Hygienemanagement. In regelmäßigen Telefonkonferenzen stimmen sich Einrichtungsmanager*innen, Stabstellen und Geschäftsführung über neueste Entwicklungen ab und passen das Vorgehen der Lage entsprechend an.

Bewohner*innen und Angehörige wurden informiert und aufgeklärt, wie man mit der aktuellen Situation am besten umgeht und sich verhält, etwa im öffentlichen Raum und in Bezug auf Händehygiene. Die Mitarbeiter*innen sind dabei wichtige Multiplikatoren. Die Beachtung grundsätzlicher Verhaltensregeln, die auch bei anderen Infektionswellen wie bei Influenza- oder Noro-Virus-Infektionen gelten, sind hier hilfreich.

Die RKI-Informationen über die empfohlene Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen und gegen Keuchhusten für Personen über 60 Jahre und für chronisch Kranke wurden weitergegeben, damit diese mit dem Hausarzt individuell besprochen werden können. Zudem steht die Vivantes Forum für Senioren GmbH in engem Austausch mit den Vivantes Kliniken, die im Bedarfsfall für die Behandlung der Bewohner*innen zur Verfügung stehen.


Stand: 20.03.2020


Wie sind die neuen Besuchsregelungen im Vivantes Hospiz?

Um unsere Patient*innen und unsere Mitarbeiter*innen vor einer Coronavirus-Infektion zu schützen, bitten wir um Verständnis dafür, dass wir ab sofort und bis auf weiteres keine Besucher*innen mehr in unserem Vivantes Hospiz empfangen. Nur in wenigen Ausnahmefällen sind Besuche nach Absprache möglich.

Das Vivantes Hospiz in Berlin-Tempelhof bietet schwerstkranken und sterbenden Menschen an ihrem Lebensende eine umfassende palliative, pflegerische und medizinische Versorgung. Es verfügt über 16 Plätze.

 

Stand: 19.03.2020


Wo gibt es mehr Informationen zum Coronavirus?

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind unter www.rki.de/covid-19 nachzulesen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Hotlines für Bürger bieten unter anderem das Bundesgesundheitsministerium (https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/buergertelefon.html), die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, einige Bundesländer und Krankenkassen an.

In Berlin ist die Coronavirus Hotline unter (030) 90 28 28 28 zu erreichen. Die Berliner Senatsgesundheitsverwaltung informiert hier:  https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/coronavirus/

Stand: 03.04.2020

Stand 16.03.2020

 

Blog-Artikel zum Thema Coronavirus

So läuft es in den Corona-Abklärungsstellen

Christina Weinhold ist seit dem 09. März 2020 in einer Abklärungsstelle im Einsatz und unterstützt dort die ärztlichen und pflegerischen Teams. Im Interview berichtet sie von ihren ersten Arbeitstagen.

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